Buchpräsentation »Der Erste Weltkrieg am Oberrhein« am 16. Juli in Freiburg

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Der Arbeitskreis Regionalgeschichte Freiburg lädt herzlich ein zur Buchvorstellung:

Am: 16. Juli, um 19 Uhr

Im: Museum für Stadtgeschichte im Innenhof, Münsterplatz, Freiburg

Einführung in den Sammelband: Prof. em. Dr. Gerd Krumeich, Historiker und einer der renommiertesten internationalen Experten des Ersten Weltkrieges

Begrüßung: Peter Kalchthaler (Museum für Stadtgeschichte), Dr. Robert Neisen (Arbeitskreis Regionalgeschichte Freiburg e.V.), Dr. Torang Sinaga (Rombach Verlag)

Der Erste Weltkrieg veränderte die Oberrheinregion tiefgreifend. Bereits in den ersten Wochen des Krieges wurde sie Aufmarschgebiet und Schauplatz von Grenzgefechten. Durch die nahe Vogesenfront war die Region als unmittelbares Hinterland der Front stärker vom Kriegsgeschehen betroffen als das deutsche Binnenland. Zugleich zerschnitt der Erste Weltkrieg den bis dahin kulturell und wirtschaftlich eng verflochtenen Oberrheinraum und führte zu nationalstaatlichen Grenzziehungen, unter deren Folgen seine Bewohner noch heute zu leiden haben.

In acht Beiträgen beleuchten die Autoren die Konfrontation der Hauptgegner Deutschland und Frankreich am Oberrhein und ihre massiven Auswirkungen auf Südbaden, das Elsass und die Grenzstadt Basel. Anhand populärer Zeitdokumente wie Kriegslieder oder Kriegstagebücher werden in diesem auch Alltag und Erleben der „kleinen Leute“ hinter der Front dargestellt.

Das Buch erscheint im Rombach Verlag und ist ab dem 17. Juli im Handel.

Robert Neisen / Markus Eisen (Hg.)
Der Erste Weltkrieg am Oberrhein
206 S., 26 s/w-Abb., Pb. 15,0 x 22,4 cm, € 19,90 (D)
ISBN 978-3-7930-9812-6
Cover

Zur Leseprobe.

Weitere Informationen und Veranstaltungen vom Arbeitskreis Regionalgeschichte.

Mit Gedichten lesen lernen – die didaktische Bedeutung von Lyrik

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»Lyrik nervt.« Mit diesem Buchtitel hat Hans Magnus Enzensberger vielen Schülern aus der Seele gesprochen. Aber gerade die Lyrik hat eine besondere Bedeutung für das Lesenlernen. Keine literarische Ausdrucksform ist so sehr auf das Aussetzen der Verständnisroutine angelegt wie die Lyrik. Sie blockiert über die Art wie sie mit Sprache umgeht ein schnelles, ungehindertes Lesen und zwingt zum Innehalten. Vor diesem Hintergrund gehen in dem von Anja Pompe herausgegebenen Band »Kind und Gedicht« renommierte Wissenschaftler der Wirksamkeit von Lyrik für das Lesenlernen in philosophischen, pädagogischen, psychologischen, musik- und literaturwissenschaftlichen sowie fachdidaktischen Reflexionen nach.

Herausgeberin: Anja Pompe ist Literaturdidaktikerin und wissenschaftliche Assistentin an der Universität Rostock.
Die Autoren: Georg W. Bertram, Heinrich Bosse, Hans-Heino Ewers, Hans Ulrich Gumbrecht, Arthur M. Jacobs, Annette Kinder, Hermann Korte, Alexander Košenina, Annegret Lösener, Hans Lösener, Thomas Möbius, Jakob Ossner, Anja Pompe, Ernst Pöppel, Kaspar H. Spinner, Michael Steinmetz, Jörg Zirfas, Gesa zur Nieden

 Lesen Sie hier direkt ins Buch.

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Anja Pompe (Hg.)

Kind und Gedicht

Wie wir lesen lernen           

236 S., Pb., € 38,00 (D)

ISBN 978-3-7930-9803-4

Rombach Verlag 2015

75. Geburtstag von Literaturwissenschaftler und Autor Herbert Zeman am 4. Juni

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Zeman

Herbert Zeman wurde im 1940 in Breitenwaida, Niederösterreich geboren. Er war Ordinarius für neuere deutsche und österreichische Literatur an der Universität Wien und hat an Universitäten in Bonn, Erlangen, Kairo, Rom, Cordoba und der Stanford University in Kalifornien gelehrt. Er zählt zu den renommiertesten Germanisten Österreichs und verfasste zahlreiche Publikationen. Zuletzt sind im Rombach Verlag erscheinen:

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In der Radiosendung Nahaufnahme“ spricht Herbert Zeman über sein Leben für die Literatur. Hören Sie hier rein.

Neuer Forschungsband über Rüstung in Europa und Nordamerika – Buchvorstellung in Berlin

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Die Rüstungsbeschaffung in Europa und den USA hat sich durch die sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen und die technologischen Entwicklungen in den letzten Jahrzenten stark verändert. Um diesen Wandel besser beurteilen zu können, lohnt sich ein Blick zurück in die nähere Vergangenheit des Kalten Krieges. Dabei drängen sich verschiedene Fragen auf: Welche Bedeutung misst der Staat der Produktion von Waffen zu? Wie organisiert er die Beschaffung von Material für die Streitkräfte? Welchen Einfluss nehmen die Entscheidungsträger aus Politik, Militär, Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen der Rüstungsgüterproduktion auf die allgemeinen politischen Prozesse des Staates? Diesen Fragen geht der von Dieter H. Kollmer herausgegebene Forschungsband »Militärisch-Industrieller Komplex?« auf den Grund.

Ausgewiesene Experten aus sieben Nationen analysieren darin erstmalig im deutschen Sprachraum die unterschiedlichen Formen der Rüstungsgüterbeschaffung durch die staatlichen Akteure während des Ost-West-Konfliktes. Ein Ergebnis der Untersuchung ist u.a. die Konzeption des „Rüstungsinterventionismus“ als ein Gegenentwurf zum „Militärisch-industriellen Komplex“: Der „Rüstungsinterventionismus“ wird in mehreren europäischen Staaten praktiziert und basiert in ordnungspolitischer Hinsicht auf dem Ausschreibungsverfahren.

Zu dem Buch fand 27. Mai ein Podiumsgespräch im Bundespresseamt statt.
Neben dem Herausgeber Dr. Dieter Kollmer nahmen Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Industrie teil.

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Dieter H. Kollmer
Militärisch-Industrieller Komplex?
Rüstung in Europa und Nordamerika nach dem Zweiten Weltkrieg
Mit Beiträgen von Bastian Giegerich, Torsten Diedrich, Holger H. Herwig, John Louth, Søren Nørby, Erwin A. Schmidl, Florian Seiller, Niklas Stenlås, Matthias Uhl, Christoph Wyniger
320 S., Pb., € 24,80 (D) ISBN 978-3-7930-9808-9

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Herausgeber: Dieter H. Kollmer ist Offizier, Historiker und Fachprojektleiter „Geschichte der Bundeswehr“ am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) sowie Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam.

Beiträger: Bastian Giegerich, Torsten Diedrich, Holger H. Herwig, John Louth, Søren Nørby, Erwin A. Schmidl, Florian Seiller, Niklas Stenlås, Matthias Uhl, Christoph Wyniger

 

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