Autobiografische Erzählung eines Heimkindes

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Missbrauch im katholischen Kinderheim – Bericht eines Betroffenen
Clemens Maria Heymkind wurde seelisch gequält, sexuell missbraucht und körperlich misshandelt. Unter Pseudonym schreibt sich der 50-Jährige die schmerzhaften Erlebnisse in einem katholischen Kinderheim von der Seele. »Verloren im Niemandsland« ist der Bericht eines Betroffenen, der auf Leid und Missstände aufmerksam macht und Aufklärung fordert. Geschätzte 1,2 Millionen Kinder und Jugendliche wurden in deutschen Heimen zwischen 1949 und 1975 Opfer von Gewalt. Auszüge der Jugendamtsakte des Autors geben „Einblicke in die Blindheit eines Fürsorge- und Hilfssystems für das tatsächliche Schicksal der Mündel“, so Jörg M. Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Ulm, im Vorwort. Die autobiografische Erzählung macht deutlich, wie schwierig es für die Betroffenen ist, ihre Vergangenheit zu bewältigen. Letztlich gelingt dem Autor der Schritt aus dem Grauen, hinein in ein besseres Leben.

Clemens Maria Heymkind wurde 1965 im Allgäu geboren. Im Kinderheim lebte er acht Jahre. Das am Ende des Buches beschriebene Kinderdorf verließ er im Alter von 19 Jahren als ausgebildeter Möbelschreiner. Später holte er über den zweiten Bildungsweg die mittlere Reife sowie die Fachhochschulreife nach. Er machte eine Ausbildung zum Versicherungsfachmann, absolvierte anschließend ein Studium zum Diplom Finanzwirt (FH) und arbeitet heute erfolgreich im Bereich Steuerberatung in Südbaden. Clemens Maria Heymkind ist Vater von zwei erwachsenen Kindern

Der Autor steht für Interviews und Veranstaltungen zur Verfügung. Weitere Informationen: www.heymkind.de

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Clemens Maria Heymkind
Verloren im Niemandsland
Autobiografische Erzählung eines Heimkindes
Rombach Biografien Band 14
228 S., Pb.
€ 16,00 (D)
ISBN 978-3-7930-5127-5

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