Buchpräsentation »Wilhelm Scherer. Essayist, Feuilletonist, Sprach- und Literaturwissenschaftler« am 26.11., 19.30 Uhr, in Wien

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Autor Professor Herbert Zeman im Gespräch mit „Kurier”-Kulturchef Gert Korentschnig.

Der Österreicher Wilhelm Scherer (1841–1886) ist der bedeutendste und wirksamste Sprach- und Literaturwissenschaftler seiner Zeit und weit darüber hinaus. Er gilt als Reformator der germanistischen Studien. Als Ordentlicher Professor an den Universitäten Wien, Straßburg und Berlin beeinflusste Scherer den Universitätsbetrieb seines Faches nachhaltig. Die Einteilung der deutschen Sprachgeschichte in Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch, Frühneuhochdeutsch und Neuhochdeutsch geht auf ihn zurück. Berühmt wurde und blieb er bis ins 20. Jahrhundert auch durch seine Essays (Feuilletons) und die weitverbreitete »Geschichte der Deutschen Literatur«.

Herbert Zeman, Ordinarius für neuere Deutsche und Österreichische Literatur an der Universität Wien (emeritiert 2008), hat eine Monografie über Wilhelm Scherer vorgelegt.

Veranstaltungsinfo:

Donnerstag, 26.November 2015, 19.30 Uhr
Buchhandlung Kuppitsch, Schottengasse 4, 1010 Wien

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114 S., 13 Abb., Pb., € 17,50 (D) / € 18,00 (A)
ISBN 978-3-7930-9814-0 Rombach Verlag 2015

Leseprobe.

 

Buchpräsentation »Verborgene Schätze. Die Sammlungen des Münsterbauvereins« am 27.10. in Freiburg

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Der Freiburger Münsterbauverein bewahrt »verborgene Schätze«, die bisher nie vollständig gezeigt wurden. Erstmalig werden sie jetzt zum 125-jährigen Vereinsjubiläum in einem Buch präsentiert: die vom Münster ausgebauten steinernen Originale, die große Gipsabguss-Sammlung von Architekturteilen und Figuren, umfangreiche Sammlungen von Plänen und Fotografien sowie eine Gemälde- und Grafiksammlung, die sich teilweise als Dauerleihgabe im Freiburger Augustinermuseum befindet.

Der Freiburger Münsterbauverein und der Rombach Verlag laden Sie herzlich zur Buchpräsentation von »Verborgene Schätze. Die Sammlungen des Münsterbauvereins« ein:

am Dienstag, den 27. Oktober, um 19 Uhr
Skulpturenhalle im Augustinermuseum

Der Eintritt ist frei.

Münsterbaumeisterin Yvonne Faller wird das Buch vorstellen.

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184 Seiten, zahlr. Farbabb., Klappenbroschur, €24,90
ISBN 978-3-7930-5131-2

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Mario Seiler erhält Ralf-Dahrendorf-Preis für Dissertation

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Für seine jüngst im Rombach Verlag publizierte wissenschaftliche Arbeit Uneindeutige Grenzen und die Idee der Ordnung. Der Grenzlanddiskurs an der Universität Freiburg im Zeitalter der beiden Weltkriege erhält der Historiker Mario Seiler den Ralf-Dahrendorf-Preis, der am 21. Oktober im Rahmen der Eröffnung des Akademischen Jahres verliehen wird.

In seiner Doktorarbeit untersucht Seiler die Entwicklung eines weit gefächerten Wissenschaftsdiskurses über Grenzen und Grenzräume an der Universität Freiburg im Zeitraum der beiden Weltkriege. Im Sommer 1940 verbanden Freiburger Wissenschaftler mit der bevorstehenden Wiederangliederung Elsass-Lothringens an das Deutsche Reich die feste Überzeugung, dem in umstrittenen Grenzraum im Südwesten mittels scheinbar objektiver wissenschaftlicher Erkenntnisse künftig eine neue Ordnung zu geben. Dabei glaubten sie, die nationalsozialistische Neuordnungs- und Bevölkerungspolitik in Elsass und Lothringen wissenschaftlich begleiten oder gar steuern zu können. Die Historisierung dieses ›Grenzlanddiskurses‹ wirft dabei nicht nur ein Licht auf bisherige Blindstellen in der Geschichte der Freiburger Hochschule.

Seiler korrigiert mit seinen Forschungsergebnissen das historische Selbstbild der Universität, so das Fazit der Badischen Zeitung. Zur ausführlichen Rezension der Badischen Zeitung vom 17.10.2015.

Mario Seiler, geb. 1979, hat Geschichte, Germanistik, Anglistik und Klassische Philologie in Freiburg, Basel, Tübingen und Tours studiert, wurde 2014 promoviert und ist heute als Gymnasiallehrer sowie in der Lehrerausbildung tätig.

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€ 64,00 (D), 644 S., Pb.
ISBN 978-3-7930-9815-7

Weitere Details und Leseprobe.

Buchvorstellung »Rückblick und Einblick. Ingeborg Hecht – ihre Freundschaften – ihr Leben« am 18.10. in Freiburg

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Ingeborg Hecht, geboren 1921, war Zeitzeugin der Judenverfolgung im Dritten Reich. Bis zu ihrem Tod 2011 setzte sich gegen Fremdenhass, Rassismus und das Vergessen der NS-Verbrechen ein. Mit dem Buch »Rückblick und Einblick Ingeborg Hecht – ihre Freundschaften – ihr Leben«  soll nun „die Erinnerung an diese außergewöhnliche Frau wachgehalten werden“, so die Intention von Monika Rappenecker. In dem Band kommen Menschen zu Wort, die Ingeborg Hecht begleitet haben: Inge Hutton, Gerhard Wundermacher, Dorothee Chandrasekhar, Irmhild Wagner-Reichel, Ralph Giordano, Udo Löhr, Thomas Held, Beate Meyer sowie Paul Oerstreicher.

1943 floh Ingeborg Hecht aus dem Hamburger Bombeninferno in den Breisgau. Aufgrund einer schweren Traumatisierung hat sie jahrzehntelang ihre Wohnung in Freiburg nie verlassen. Erst durch das Aufschreiben ihrer Erlebnisse bezwang sie die Phobie.

Veranstaltungsinfo:

Sonntag, 18. Oktober 2015, 17 Uhr
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg,  Wintererstraße 1, Freiburg

Ablauf:
- Begrüßung (Monika Rappenecker)
- Buchvorstellung »Rückblick und Einblick« (Monika Rappenecker mit Sabine Frigge)
- Vortrag Prof. Dr. Wolfram Wette: »Die Vergangenheit um der Zukunft willen kennen« (Ingeborg Hecht) – Perspektiven für eine Erinnerungskultur

Monika Rappenecker war von 1992 bis 2015 Studienleiterin an der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg für den Schwerpunkt Christlich-Jüdischer Dialog und Erinnerungsarbeit. Sie lernte Ingeborg Hecht Anfang 1998 kennen, begleitete sie auf ihren Reisen, hatte Kontakt zu zahlreichen ihrer Freunde.
Sabine Frigge, Ghostwriterin, spezialisiert auf  Biografien sowie Firmengeschichten.

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148 S., zahlr. Fotos, Broschur, 14,00 €
ISBN 978-3-7930-5135-0 Rombach Biografien 2015

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