Herbert Zeman (Hg.): Bio-bibliografisches Lexikon der Literatur Österreichs

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Herbert Zeman (Hg.)
Bio-bibliografisches Lexikon der Literatur Österreichs
Band 1: A – Bez
614 S., geb.
99,- € (A) / 96,30 € (D)
ISBN 978–3–7930–9746–4

Band 1 erscheint im Mai 2016.

Das acht Bände umfassende Bio-bibliografische Lexikon der Literatur Österreichs beinhaltet alle Autoren, die innerhalb der jeweiligen Grenzen Österreichs vom Mittelalter bis zur Gegenwart gewirkt haben. Es dokumentiert alle anonym erschienenen Werke, literarische Zeitschriften, Almanache und Taschenbücher. Die Artikel bieten gründliche und ausführliche Informationen; sie berichtigen viele überlieferte Fehler und Irrtümer. Mit diesen Ansprüchen geht das Lexikon an Umfang und Dichte der biographischen und literaturgeschichtlichen Information weit über alle bislang erschienenen einschlägigen Handbücher hinaus.

Editionsplan:
Band 1, A-Bez, 2016
Band 2, Bib-C, 2017
Band 3, D-H, 2018
Band 4, I-K, 2019
Band 5, L-N, 2020
Band 6, O-Sch, 2021
Band 7, Se-T, 2022
Band 8, U-Z, 2023

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Zwischen Machterhalt und Reformbemühungen – Freiburger Universitätsgeschichte 1933–2010

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Der Freiburger Literaturwissenschaftler Hans Peter Herrmann legt mit dem Band Krisen eine Darstellung und Analyse der Veränderungsprozesse an den westdeutschen Hochschulen seit 1933 vor. In der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit und der Hochschulreform nimmt er dabei die Freiburger Universität kritisch in den Blick.
Die deutschen Hochschulen wurden im 20. Jahrhundert zu tiefgreifenden Veränderungen gezwungen. Ende der 1950 Jahre war klar, dass die westdeutschen Universitäten ihre Verfahren, Strukturen und ihr Selbstverständnis an die Bedingungen der demokratischen Massengesellschaft anpassen mussten. Und in den 1970ern konnten sie nicht mehr umhin, sich ihrer eigenen Rolle im Nationalsozialismus zu stellen. Beide Entwicklungen haben zu Krisen der Institution und ihres Selbstbildes geführt. Herrmann hat in diesen Auseinandersetzungen über Jahrzehnte Position bezogen; seine einschlägigen Arbeiten werden von ihm hier erstmals gemeinsam publiziert und in Bezug zueinander gesetzt.

Hans Peter Herrmann, geb. 1929, Studium in Göttingen und Freiburg; Assistent, Dozent, 1973-1994 Professor für Neuere Deutsche Literaturgeschichte in Freiburg. Veröffentlichungen zur Literatur der deutschen Aufklärung, des Sturm und Drang und der Klassik, zur Dramatik des 19. und 20. Jahrhunderts, zu Bert Brecht, zur Didaktik und zur Geschichte der Neugermanistik, zur Universitätsgeschichte und zur Frühgeschichte des deutschen Nationalismus.

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Hans Peter Herrmann
Krisen
Arbeiten zur Universitätsgeschichte 1933–2010 am Beispiel Freiburgs i.Br.
276 S., Pb., € 48,00 (D)
ISBN 978-3-7930-9824-9

Aktuelle Forschungen zur griechischen Komödie

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Der von Matteo Taufer herausgegebene Band Studi sulla commedia attica enthält in überarbeiteter Fassung Beiträge, die anlässlich einer internationalen Tagung zur griechischen Komödie (Trient, 4.–6. Juni 2015) vorgetragen wurden. Die Aufsätze bieten neue Perspektiven auf Fragen und Probleme, die nicht nur das Werk des Aristophanes, sondern auch die Fragmente der Alten Komödie des 5. und beginnenden 4. Jahrhunderts v.Chr. betreffen.

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Matteo Taufer (Hg.)
Studi sulla commedia attica
Reihe Paradeigmata Band 31
292 S., Pb., € 48,00 (D)
ISBN 978-3-7930-9840-9

Gratulationspoesie aus der Frühen Neuzeit: »Sanctus Severinus Boetius«

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Gratulationspoesie in lateinischer Sprache war an den Universitäten der Frühen Neuzeit Bestandteil des Würdigungszeremoniells. Zu diesem Genre zählt das Promotionsgedicht Sanctus Severinus Boetius, das 1726 an der Universität Innsbruck entstanden ist. Der anonyme Verfasser beruft sich auf Boethius̕ Hauptwerk Consolatio Philosophiae. Das Gedicht ist eine Quelle frühneuzeitlicher akademischer Festkultur und ein Beleg der Boethius-Rezeption. Simon Wirthensohn vom Ludwig Boltzmann Institute for Neo-Latin Studies übersetzt den Text neu ins Deutsche, gibt eine ausführliche Einführung sowie erläuternde Anmerkungen.

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Sanctus Severinus Boetius
Ein Innsbrucker Promotionsgedicht aus dem Jahr 1726
Ausgabe mit Einleitung, Übersetzung und Anmerkungen von Simon Wirthensohn
Reihe Paradeigmata Band 33 (Tirolensia Latina Band 11)
122 S., Pb., € 32,00 (D)
ISBN 978-3-7930-9844-7

Neu übersetzt und kommentiert: »Epistola Fundamentalis« von Bartholomaeus Holzhauser

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Die Epistola Fundamentalis von Bartholomaeus Holzhauser ist eine bis dato wenig beachtete Schrift der Gegenreformation. Mit leidenschaftlicher Rhetorik ermutigt der Autor seine Glaubensbrüder zu Mut und Beharrlichkeit. Der Text aus dem Jahr 1644 ist ein wichtiges zeithistorisches Dokument. Michael Dormandy von der Universität Oxford liefert dessen erste kritische Ausgabe, begleitet von der englischen Übersetzung, ausführlichen Kommentaren und einer Einführung.

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Bartholomaeus Holzhauser
Epistola Fundamentalis
A Critical Edition
with Introduction, Textual Notes, English Translation and Commentary by Michael Dormandy
Reihe Paradeigmata Band 32 (Tirolensia Latina Band 10)
90 S., Pb., € 32,00 (D)
ISBN 978-3-7930-9842-3

Wolfgang Weyers liest aus seiner Rückert-Biografie »Der große Zauberer« am 15. März in Coburg

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Friedrich Rückert (16.5.1788 – 31.1.1866) galt im 19. Jahrhundert als einer der bedeutendsten Lyriker und Übersetzer islamischer und indischer Literatur. Heute ist er vielen nur mehr aufgrund Gustav Mahlers Vertonungen der Kindertodtenlieder bekannt. Das Buch »Der große Zauberer«  will das ändern und bringt den Dichter und sein gesamtes Werk in Erinnerung. Wolfgang Weyers erzählt Rückerts Leben und illustriert dies durch dessen Verse. Damit ist die Biografie zugleich eine umfangreiche Anthologie.

Am 15. März 2016 um 20 Uhr liest Wolfgang Weyers im Andromeda-Saal der Landesbibliothek im Schloss Ehrenburg in Coburg.

Weitere Details.

9783793097877

 

Das wissenschaftliche Buchprogramm im Frühjahr 2016

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Der Rombach Verlag veröffentlicht geisteswissenschaftliche Publikationen in den Disziplinen Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft, Altertumswissenschaft, Romanistik und Skandinavistik.

Das Programm umfasst Schriftenreihen, Monografien, Dissertationsschriften, Sammel- und Tagungsbände, Jahrbücher sowie die kritische Gesamtausgabe der Werke von Hans Jonas und die gesammelten Schriften Leo Kestenbergs.

Von „Lebens- und Liebesarchitekturen“ bis zur Interpretation von Mozarts Kammermusik bietet unsere akademische Forschungsliteratur in diesem Frühjahr ein breites Spektrum.

Blättern Sie hier ins Programm.

Titelblatt

Buchpräsentation »Naturschutz in Baden« am 2. März in Freiburg

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Am 2. März 2016 wurde in der Unteren Gerichtslaube in Freiburg der von Sven von Ungern-Sternberg herausgegebene Band »Naturschutz in Baden« vorgestellt, der in der Schriftenreihe des Landesvereins Badische Heimat e.V. erscheint. Der emeritierte Biologieprofessor Günther Reichelt arbeitet in diesem Werk die wechselhafte Geschichte des Naturschutzes in Baden erstmals in dieser Form umfassend auf. Eine Zusammenfassung der Naturschutzarbeit in den Regierungsbezirken Freiburg und Karlsruhe seit den 1980er Jahren bis heute geben die Autoren Jörg-Uwe Meineke, Bernd Jürgen Seitz und Luise Murmann-Kristen. Die Rolle des Landesvereins Badische Heimat auf diesem Gebiet beleuchten Charlotte Piepenbrock und Harald Stahl.

Freiburgs Umwelt-Bürgermeisterin Gerda Stuchlik freute sich über die zahlreichen Besucher und bedankte sich in ihrer Begrüßungsrede für das große Interesse am regionalen Umweltschutz. Sie betonte, dass der Band hochaktuell sei und zeige, dass man sich keineswegs auf den bisherigen, hart erkämpften Erfolgen ausruhen dürfe. Auch Sven von Ungern-Sternberg hieß die Gäste im von ihm als „heimliche deutsche Hauptstadt des Umweltschutzes“ bezeichneten Freiburg herzlich willkommen. Die Vollendung des vorgestellten Buches erfülle seinen Wunsch, das Lebenswerk von Günther Reichelt zu dokumentieren, den er als eine „Hauptfigur“ des badischen Umweltschutzes vorstellte. Reichelt, der als Hauptredner den Band als sein „mit Sicherheit letztes Buch, nach weit über 30“ präsentierte, schilderte die lange Entstehungsgeschichte des Projektes und dankte neben vielen Beteiligten und Unterstützern vor allem Anna Gräfin zu Stolberg für ihre professionelle Lektoratsarbeit. Mit Verweis auf den Untertitel „Geschichte – Probleme – Perspektiven“ betonte er die Vielzahl von Aspekten, die von den Autoren beleuchtet und vertieft wurden. Das Buch habe durchaus einen hohen wissenschaftlichen Anspruch, die fundierten Beiträge seien aber trotzdem sehr verständlich und gut lesbar. Besonders gefreut habe ihn die große Toleranz Ungern-Sternbergs gegenüber seinem Beitrag, der vor einer Kritik an der Politik keineswegs zurückscheut. Auch Bernd Jürgen Seitz, Leiter des Referates „Naturschutz und Landschaftspflege“ im Regierungspräsidium Freiburg, verwies auf die Arbeit Reichelts als „Hauptprogramm“ des Bandes und hob zudem die gute Zusammenarbeit zwischen Umweltverbänden und Initiativen auf Landesebene hervor. Reiner Ehret, der ehemalige Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg, verglich schließlich die Entstehung des Buches mit einer Schwangerschaft, deren Dauer von fünf Jahren zwar ungewöhnlich sei, die aber gleichwohl „zu einem besonders schönen Kind“ geführt hat.

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Professor Günther Reichelt

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Von links im Bild: Prof. Günther Reichelt, Dr. Sven von Ungern-Sternberg, Dr. Torang Sinaga (Verlagsleiter Rombach)

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Von links im Bild: Prof. Günther Reichelt, Dr. Sven von Ungern-Sternberg, Dr. Torang Sinaga, Dr. Jörg-Uwe Meineke, Bernd Jürgen Seitz, Dr. Anna zu Stolberg

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Zur Leseprobe und den biografischen Angaben.