Rezensionen zu Christian Berger / Günter Schnitzler (Hg.): Bahnbrüche. Gustav Mahler, in: Nachrichten zur Mahler-Forschung 2015

Cover_Bahnbrueche_01Gustav Mahlers Schaffen steht in vieler Hinsicht für einen Aufbruch in eine sich facettenreich auffächernde Moderne. In seinem Werk gehen Tradition und Avantgarde, überkommenes Formbewusstsein und experimentelle Strukturwagnisse, Frühromantik und modernes Ich- wie Wirklichkeitsbewusstsein geradezu ›unmögliche Synthesen‹ ein. Die sechzehn Aufsätze des Sammelbandes bieten, so der Rezensent Clemens Höslinger, “einen profunden Einblick” in die gegenwärtigen Diskussionen zu einem Künstler, dessen Werk geradezu unerschöpflich scheint. In “überwiegend klar verständlichen Worten” gehalten, könne der Tagungsband mit neuen Erkenntnissen aufwarten und auch bisher kaum gekannte Quellen erschließen, die “hochinteressante” Einblicke gewährten.

 

Rezension: Clemens Höslinger: Christian Berger / Günter Schnitzler (Hg.): Bahnbrüche. Gustav Mahler, Freiburg i.Br. 2015, in: Nachrichten zur Mahler-Forschung 69 (2015), S. 66-68.

 

Auch Werner Bodendorff lobt in seiner Online-Rezension die “teils bemerkenswerten und gedankentiefen Aufsätze” des Bandes, die wichtige Aspekte im Werk Gustav Mahlers beleuchten würden und oftmals mit breitem Hintergrundwissen gespickt seien.

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