Rezension zu Ariane Slater: »Militärsprache«

9783793098171Wie und warum sich die Kommunikationsformen bei der Bundeswehr und ihren Vorläuferarmeen verändert haben und welche militärsprachlichen Bereiche davon am meisten betroffen waren, davon handelt das Buch “Militärsprache. Die Sprachpraxis der Bundeswehr und ihre geschichtliche Entwicklung” von Ariane Slater. Dabei setze das Werk, so der Rezensent Norbert Stäblein, “einen Maßstab”. Es sei “eine beeindruckende Leistung”, das Thema so informativ und zugleich “mit einer Portion Humor” aufzubereiten und so die spezielle Sprache der Bundeswehr “ein bisschen verständlicher” zu machen.

 

Rezension: Norbert Stäblein: Ariane Slater: Militärsprache. Die Sprachpraxis der Bundeswehr und ihre geschichtliche Entwicklung, Freiburg i.Br. 2015, in: Zeitschrift für Innere Führung 3 (2016), S. 73.

Rezension zu Philipp Münch: »Die Bundeswehr in Afghanistan«

9783793098270_01Sowohl für die NATO als auch für die Bundeswehr stellte die International Security Assistance Force (ISAF) in Afghanistan den intensivsten und verlustreichsten Einsatz ihrer Geschichte dar. Da jedoch über die genaue Praxis dieser vielfach als problematisch gesehenen militärischen Mission jedoch wenig bekannt ist, untersucht Philipp Münch erstmals auf breiter Quellenbasis und in historischer Perspektive die Handlungslogik der Bundeswehr in Afghanistan, ebenso die relevanten politischen Entscheidungen. Dabei liefere das Buch “Die Bundeswehr in Afghanistan. Militärische Handlungslogik in internationalen Interventionen”, so der Rezensent Hans-Dieter Wichter, “überzeugende Analysen” und “wissenschaftlich fundierte und endlich einmal brauchbare Erklärungen für das Scheitern der Afghanistan-Politik.”

Zur vollständigen Rezension.

Rezension: Hans-Dieter Wichter: Philipp Münch: Die Bundeswehr in Afghanistan. Militärische Handlungslogik in internationalen Interventionen, Freiburg i.Br. 2015, in: FAZ, 28. Juni 2016, S. 6.

Rezension zu Herbert Zeman (Hg.): »Bio-bibliografisches Lexikon der Literatur Österreichs«

ZemanLiteraturlexikon_USDruck.inddVon Ilse Aichinger bis Thomas Bernhard – das Bio-bibliografische Lexikon der Literatur Österreichs von Herausgeber Herbert Zeman erfasst alle Autoren, die innerhalb der jeweiligen Grenzen Österreichs vom Mittelalter bis zur Gegenwart gewirkt haben. Es dokumentiert ferner alle anonym erschienenen Werke, literarischen Zeitschriften, Almanache und Taschenbücher. Literaturwissenschaftler ebenso wie interessierte Leser erhalten einen fundierten Einblick in die gesamte österreichische Literaturlandschaft. Dass eine solche Lektüre sogar “vergnüglich” sein kann, davon ist der Rezensent auf PressReader.com überzeugt und führt dies sogleich am Beispiel des Schriftstellers HC Artmann vor. In Übereinstimmung mit Herbert Zeman ist er überzeugt, dass das Lexikon “nicht nur ein Herzensprojekt, sondern eine wissenschaftliche Notwendigkeit” darstellt.

 

Rezension auf: PressReader.com

Rezension zu Martina Wörgötter: »Poetik und Linguistik«

LIT214_Woergoetter_USKorr3.indd“Kerschbaumer verdient Leser” – so lautet das Postulat des Rezensenten Martin A. Hainz in Anbetracht der Tatsache, dass die Werke der Schriftstellerin Marie-Thérèse Kerschbaumers den Ruf haben, nur schwer zugänglich zu sein. Die linguistisch inspirierte Poetik der Autorin erfordert aufgrund ihrer stilistischen Heterogenität einen interdisziplinären Ansatz, den das Werk Poetik und Linguistik. Die literarische Sprache Marie-Thérèse Kerschbaumers von Martina Wörgötter verfolgt. Dabei gehe Wörgötter, so der Rezensent, ”raffiniert, vielschichtig und umsichtig” vor und lasse bei ihrem close reading eine “klare Methodik” walten. Wörgötter zeige damit “die Facetten einer Autorin, die sich durch diese Brüche als genuine Stimme bewährt.”

 
Rezension auf: fixpoetry.com

Autor Wolfgang Weyers am 24.6. zu Gast in der Kunsthalle Schweinfurt

Featured

Zum Anlass des 150. Todestages von Dichter Friedrich Rückert hält Wolfgang Weyers den Vortrag “Das stille Abenteuer – Friedrich Rückert und der Fischfang“. Friedrich Rückert galt im 19. Jahrhundert als einer der größten deutschen Dichter, obwohl viele seiner Schriften erst posthum veröffentlicht wurden. Heute kennt man den erstaunlichen Umfang und die Vielfalt seiner Gedichte, doch dafür ist der Dichter selbst kaum noch bekannt. Weyers Buch »Der große Zauberer« bringt daher den Dichter und sein gesamtes Werk in Erinnerung.

Details zur Veranstaltung finden Sie hier: schweinfurt360.de

9783793097877

Weitere Details zu Buch und Autor.

Rezension zu Ahmad Milad Karimi: »Hingabe«

9783793098003Ahmad Milad Karimi geht in seinem Buch Hingabe den Grundfragen der systematisch-islamischen Theologie nach und verdient dafür, so sieht es der Rezensent Klaus von Stosch, “höchste Anerkennung.” Da der Islam als Offenbarungsreligion den Standpunkt der absoluten Einheit Gottes vertritt, muss also z.B. der Frage nachgegangen werden, wie theologisch nach diesem Einen gefragt werden kann? Worin besteht die Unbedingtheit Gottes in Relation zum Bedingten? Und warum erschafft Gott überhaupt etwas? Karimis Buch bildet den Auftakt einer dreiteiligen Reihe zu diesen Fundamentalfragen der islamischen systematischen Theologie und stellt “eine überaus gelungene und in vielerlei Hinsicht kreative und eigenständige Verknüpfung traditioneller islamischer Gelehrsamkeit mit modernem Denken dar.”

 

Rezension: Klaus von Stosch: Ahmad Milad Karimi: Hingabe. Grundfragen der systematisch-islamischen Theologie, Freiburg i.Br. 2015, in: Theologische Revue, Juni 2016, o.S.

Rezension zu Kathrin Engels: »Cocoliche als Mediensprache«

9783793096788Das Cocoliche ist eine Kontaktvarietät, die im 19. Jahrhundert in Argentinien und Uruguay durch italienische Masseneinwanderung entstanden ist. Diese Varietät wird nicht nur im Alltag von den Immigranten gesprochen, sondern auch von argentinischen und uruguayischen Autoren in der Literatur, insbesondere in Theaterstücken verwendet. Mit ihrer Arbeit schließt Kathrin Engels nicht nur eine Forschungslücke, meint die Rezensentin Julia Montemayor Gracia, sondern leistet einen “wichtigen Beitrag” zur sprachwissenschaftlichen Erforschung dieser Besonderheit. Der “umfangreiche Korpus” zeichne die Entwicklung der Cocoliche-Merkmale exemplarisch nach und liefere durch einen Vergleich der Alltags- mit der Theatersprache “interessante Resultate.”

 

Rezension: Julia Montemayor Gracia: Kathrin Engels: Cocoliche als Mediensprache. Die Darstellung einer Lernervarietät im Theater des Rio de la Plata-Raums, Freiburg i.Br./Berlin/Wien 2012, in: Romanische Forschungen 128 (2016), Heft 2, S. 268-271.

Rezension zu Joachim Brügge (Hg.) »Zur Interpretation von W.A. Mozarts Kammermusik«

KLANG14_Bruegge_DRUCK.inddDer von Joachim Brügge herausgegebene Band »Zur Interpretation von W.A. Mozarts Kammermusik« legt den Schwerpunkt der Analyse auf die Klavier und Violinsonaten sowie die Klavier- und Streichquartette Mozarts. Als noch junge Disziplin der Musikwissenschaft ist die Interpretationsforschung dabei besonders gefordert, methodische Probleme und Grenzen der sprachlichen Darstellung zu reflektieren. Das in der Reihe Klangreden erschienene, “sorgfältig editierte Buch” zeigt dabei u.a. auf, wie Mozarts Musik “unter akribischer und mit neuestem Gerät durchgeführter Vermessung” objektivierend untersucht werden kann, findet der Rezensent Armin Kaumanns.

 

Zur Rezension siehe hier: dasorchester.de