Missbrauch im katholischen Kinderheim – der Betroffene Clemens Maria Heymkind spricht im SWR Fernsehen über seine Erfahrungen

Beim Thema Missbrauch von Kindern darf die Gesellschaft nicht wegschauen! Clemens Maria Heymkind ist ein Betroffener. Er wehrt sich gegen Vertuschung und fordert Aufklärung. Über seine schreckliche Kindheit im Heim hat er ein Buch geschrieben. In der SWR Landesschau berichtet er darüber. Den Beitrag können Sie hier abrufen.
 
US_Baerhrle_DRUCK.indd

Unter Pseudonym schreibt sich der 50-Jährige die schmerzhaften Erlebnisse in einem katholischen Kinderheim von der Seele. Verloren im Niemandsland ist der Bericht eines Betroffenen, der auf Leid und Missstände aufmerksam macht und Aufklärung fordert. Geschätzte 1,2 Millionen Kinder und Jugendliche wurden in deutschen Heimen zwischen 1949 und 1975 Opfer von Gewalt. Auszüge der Jugendamtsakte des Autors geben „Einblicke in die Blindheit eines Fürsorge- und Hilfssystems für das tatsächliche Schicksal der Mündel“, so Jörg M. Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Ulm, im Vorwort. Die autobiografische Erzählung macht deutlich, wie schwierig es für die Betroffenen ist, ihre Vergangenheit zu bewältigen. Letztlich gelingt dem Autor der Schritt aus dem Grauen, hinein in ein besseres Leben.

Weiterlesen…