Literatur und postmoderne Architektur

Kann man Häuser lesen, können Gebäude sprechen? Die Wechselwirkung zwischen neuerer Literatur und postmoderner Architektur wurden bis dato nur wenig erforscht. Elias Zimmermanns Studie Lesbare Häuser? untersucht jetzt diese Konstellation anhand von zwei Romanen aus den 1970er Jahren: Thomas Bernhards Korrektur und Hermann Burgers Schilten.
Auf Basis einer Auseinandersetzung mit jüngeren Architekturtheorien und ihrer erkenntnistheoretischen Grundlagen erörtert Zimmermann die ›Lesbarkeit der Architektur‹. Neben detaillierten Lektüren behandelt er Fragen der vergleichenden Ästhetik und des Begriffs der Postmoderne. Dabei erarbeitet er völlig neue Einsichten in das ästhetische Potenzial der Architektur für die Theorie und Praxis der Literatur.

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ELIAS ZIMMERMANN, geb. 1987, Studium der Germanistik und Philosophie in Bern und Berlin. Zurzeit Gastwissenschaftler an der Humboldt Universität zu Berlin.

LIT227_Zimmermann_U1_400

Elias Zimmermann
Lesbare Häuser?
Thomas Bernhard, Hermann Burger und das Problem
der Architektursprache in der Postmoderne
Litterae, Band 227
438 S., 11 Abb., geb., 64,– €
ISBN 978-3-7930-9881-2

Auch als E-Book.