Im Fadenkreuz der Industrialisierung: Umweltthematiken in Hamsuns Nordlandromanen

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Raue Winterlandschaften, Fjorde und verschneite Bergzüge – die unberührte Natur Nordlands faszinierte den norwegischen Autor Knut Hamsun und diente ihm als Projektionsfläche in seinen Romanen. Im Lichte der Industrialisierung ist die Natur allerdings auch menschlichen Eingriffen und negativen Veränderungen unterworfen. Die Studie von Susanne Bär »So seltsam und öde, eine verlassene Landschaft.« Umwelt und Natur in Nordlandromanen Knut Hamsuns geht dieser von der Forschung bisher vernachlässigten Umweltthematik im Werk des Nobelpreisträgers Hamsun auf den Grund. Als Instrumentarien der Textanalyse fungieren dabei nicht zuletzt neuste umwelttheoretische Ansätze wie der Ecocritism. Auf diese Weise gelingt es der Autorin, Hamsuns vielschichtige Haltung zu Natur und Umwelt aufzuschlüsseln. In ihrer Kritik an Technisierung und Fortschritt zeugen die untersuchten Romane von einer „Sensibilität für naturbezogene Aspekte, da relevante Themen offengelegt anstatt ignoriert werden“, so eine wesentliche Erkenntnis von Bärs Studie.

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Susanne Bär studierte Skandinavistik, Finnougristik und Deutsch als Fremdsprache in München und Tromsø.

Susanne Bär
»So seltsam und öde, eine verlassene Landschaft.«
Umwelt und Natur in Nordlandromanen Knut Hamsuns
Nordica Band 23
282 S., Pb., 38,00 € (D)
ISBN 978-3-7930-9862-1
E-ISBN 978-3-7930-6035-2 (PDF)
€ 29,99 (D)

Nähere Details zum Buch sind hier abrufbar: http://tinyurl.com/htmglwu