»Verführer zu dem wesenhaft Schönen«
Hugo von Hofmannsthal und Eduard Korrodi

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Der Literaturkritiker Eduard Korrodi war von 1914 bis 1950 Feuilletonchef der Neuen Zürcher Zeitung. Sein polemischer Umgang mit zeitgenössischen Autoren war berüchtigt. Eine Ausnahme: Hugo von Hofmannsthal. Klaus E. Bohnenkamp zeichnet im gerade erschienenen Hofmannsthal-Jahrbuch 2017 die Verbindung zwischen dem Dichter und seinem Kritiker nach. Mehr als 40 Beiträge hat Korrodi von 1917 bis 1952 über den »geliebten Autor« verfasst. Die beiden sind sich auch persönlich begegnet. Briefe von Hofmannsthal an seinen Schweizer Kritiker sind in dem Band ungekürzt abgedruckt sowie der ausführliche Nachruf auf den »Verführer zum wesenhaft Schönen«. Nach dem Tod Hofmannsthals 1929 befasste sich Korrodi mit den Forschungsarbeiten zu dem Schriftsteller und den Aufführungen seiner Stücke.

Zur Leseprobe.

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Maximilian Bergengruen/Alexander Honold/Gerhard Neumann/
Ursula Renner/Günter Schnitzler/Gotthart Wunberg (Hg.)
Hofmannsthal Jahrbuch zur Europäischen Moderne
Band 25/2017