Rezensionen zu Christian Berger / Günter Schnitzler (Hg.): Bahnbrüche. Gustav Mahler, in: Nachrichten zur Mahler-Forschung 2015

Cover_Bahnbrueche_01Gustav Mahlers Schaffen steht in vieler Hinsicht für einen Aufbruch in eine sich facettenreich auffächernde Moderne. In seinem Werk gehen Tradition und Avantgarde, überkommenes Formbewusstsein und experimentelle Strukturwagnisse, Frühromantik und modernes Ich- wie Wirklichkeitsbewusstsein geradezu ›unmögliche Synthesen‹ ein. Die sechzehn Aufsätze des Sammelbandes bieten, so der Rezensent Clemens Höslinger, “einen profunden Einblick” in die gegenwärtigen Diskussionen zu einem Künstler, dessen Werk geradezu unerschöpflich scheint. In “überwiegend klar verständlichen Worten” gehalten, könne der Tagungsband mit neuen Erkenntnissen aufwarten und auch bisher kaum gekannte Quellen erschließen, die “hochinteressante” Einblicke gewährten.

 

Rezension: Clemens Höslinger: Christian Berger / Günter Schnitzler (Hg.): Bahnbrüche. Gustav Mahler, Freiburg i.Br. 2015, in: Nachrichten zur Mahler-Forschung 69 (2015), S. 66-68.

 

Auch Werner Bodendorff lobt in seiner Online-Rezension die “teils bemerkenswerten und gedankentiefen Aufsätze” des Bandes, die wichtige Aspekte im Werk Gustav Mahlers beleuchten würden und oftmals mit breitem Hintergrundwissen gespickt seien.

Rezension auf dasorchester.de

Zum 150. Todestag von Friedrich Rückert am 31. Januar 2016: aktuelle Biografie von Wolfgang Weyers

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Friedrich Rückert (16.5.1788 – 31.1.1866) galt im 19. Jahrhundert als einer der bedeutendsten Lyriker und Übersetzer islamischer und indischer Literatur. Heute ist er vielen nur mehr aufgrund Gustav Mahlers Vertonungen der Kindertodtenlieder bekannt. Das Buch »Der große Zauberer« will das ändern und bringt den Dichter und sein gesamtes Werk in Erinnerung. Wolfgang Weyers erzählt Rückerts Leben und illustriert dies durch dessen Verse. Damit ist die Biografie zugleich eine umfangreiche Anthologie. Rückert reflektierte alles, was ihn bewegte in Form von Gedichten, worin er seinen Auffassungen zu Fragen der Ethik, der Liebe oder zum Umgang mit dem Tod Ausdruck verlieh. Neben Gustav Mahler vertonten über 800 weitere Komponisten seine Verse. Exemplarische Beispiele dieser Lieder sind auf zwei CDs dem Buch beigefügt.

Zur Leseprobe.

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Lesungstermine von Wolfgang Weyers:

15.3.2016, Coburg
http://www.coburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-2382/2430_read-11576/

31.5.2016, Erlangen
http://www.erlangen-marketing.de/va/2051172/13_erlanger_rueckertvorlesung.html

03.05.2016, Freiburg

24.6.2016, Schweinfurt

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Wie modern ist Gustav Mahler?

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Die Studien im neuen Sammelband »Bahnbrüche: Gustav Mahler« verfolgen unter verschiedenen Perspektiven die Fragen nach der Modernität Gustav Mahlers. Seine Musik steht wie keine andere für den Aufbruch in die Moderne. Bei ihm verbinden sich Tradition und Avantgarde, überkommenes Formbewusstsein und experimentelle Strukturwagnisse, Frühromantik und modernes Ich. Bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts sorgte er für Irritationen. Erst allmählich setzte sich die Einsicht in den produktiven, experimentellen und zukunftsweisenden Charakter dieser Kompositionsweise durch.

Lesen Sie hier  das Vorwort.

Herausgeber: Christian Berger, Professor für Musikwissenschaft und Direktor des Musikwissenschaftlichen Seminars der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

Günter Schnitzler, Professor für Neuere deutsche Literatur und Musik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

Beiträger: Carolin Abeln, Peter Andraschke, Rainer Bayreuther, Christian Berger, Elmar Budde, Wolfried Gruhn, Stefan Häussler, Hanns-Werner Heister, Gerd Indorf, Janina Klassen, Hartmut Krones, Gösta Neuweirth, Günter Schnitzler, Michael Schwalb

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