Komponieren & Dirigieren – Doppelbegabungen als Thema der Interpretationsgeschichte

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In dem Sammelband Komponieren & Dirigieren. Doppelbegabungen als Thema der Interpretationsgeschichte erörtern die Beiträger folgende Fragestellungen: Welche Rolle spiel(t)en die Tätigkeiten des Komponierens und Dirigierens in der künstlerischen Entwicklung des jeweils thematisierten Künstlers? Inwiefern lassen sich Wechselwirkungen zwischen den Tätigkeiten des Dirigierens und Komponierens dokumentieren? Welche Entwicklung nahm bzw. nimmt die Rezeption dieser Doppeltätigkeit? Die Fallstudien reichen von Mozart über Berlioz und Mahler bis zu Boulez und Pintscher.

Dieser Link führt zur Leseprobe.

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Alexander Drčar / Wolfgang Gratzer (Hg.)
Komponieren & Dirigieren
Doppelbegabungen als Thema der Interpretationsgeschichte
Reihe klang-reden Band 16
632 S., zahlr. Abb., Pb., 78,00 € (D) / 80,20 € (A)
ISBN 978-3-7930-9861-4

Rezension zu Joachim Brügge (Hg.) »Zur Interpretation von W.A. Mozarts Kammermusik«

KLANG14_Bruegge_DRUCK.inddDer von Joachim Brügge herausgegebene Band »Zur Interpretation von W.A. Mozarts Kammermusik« legt den Schwerpunkt der Analyse auf die Klavier und Violinsonaten sowie die Klavier- und Streichquartette Mozarts. Als noch junge Disziplin der Musikwissenschaft ist die Interpretationsforschung dabei besonders gefordert, methodische Probleme und Grenzen der sprachlichen Darstellung zu reflektieren. Das in der Reihe Klangreden erschienene, “sorgfältig editierte Buch” zeigt dabei u.a. auf, wie Mozarts Musik “unter akribischer und mit neuestem Gerät durchgeführter Vermessung” objektivierend untersucht werden kann, findet der Rezensent Armin Kaumanns.

 

Zur Rezension siehe hier: dasorchester.de

Mozarts »Eine Kleine Nachtmusik« in den Medien

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W.A. Mozarts Eine Kleine Nachtmusik KV 525 weist eine faszinierende wie widersprüchliche Rezeptionsgeschichte auf. Das Werk war im 19. Jahrhundert noch weitgehend unbekannt, avancierte im 20. Jahrhundert zu einem der bekanntesten Instrumentalwerke Mozarts und ist heute weltberühmt. Der von Joachim Brügge herausgegebene Band Zwischen ›Cultural Heritage‹ und Konzertführer untersucht die Rezeptions- und Interpretationsgeschichte der Serenade. Anhand konkreter empirisch ausgerichteter Fallstudien wird das Bild von KV 525 in den modernen Medien untersucht. Diskutiert werden neben linguistischen Begriffsanalysen der vielfältige Einsatz des Stücks als populäre Filmmusik, im Internet und in den digitalen Medien. Ebenso beleuchtet der Band die kultursoziologischen Aspekte des Stücks, die Mozarts Werk in den Kontext eines übergreifenden Österreichbilds setzen. So wird der Blick auf die umfassende Pluralität gelenkt, die ein einzelnes Werk erreichen kann.

Leseprobe

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Joachim Brügge (Hg.)
Zwischen ›Cultural Heritage‹ und Konzertführer
W.A. Mozart, Eine Kleine Nachtmusik in den Medien
Reihe klang-reden, Band 15
224 S., mit Abb., Pb., 32,00 € (D)
ISBN 978-3-7930-9838-6