Konzert der Sinne: Analyse der Wahrnehmung von Musikaufführungen

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»Wir hören nicht nur in Konzerten, sondern sehen, tasten, riechen und spüren«. Rainer Simon analysiert in seiner Studie Konzert der Sinne aisthetische und performative Implikationen von Musik. Damit schließt er eine Lücke, denn die Musikforschung befasst sich meist mit der Werkgestalt. Musik ist jedoch nicht allein ein Notations-, sondern auch ein Klangphänomen, sie wird nicht nur geschrieben, sondern auch aufgeführt, und nicht bloß gelesen, sondern gehört und erfahren.
Jenseits des Notentextes zu forschen, erfordert einen transdisziplinären Ansatz. Neben Musical Performance Studies, Interpretationsforschung nimmt Simon die Bereiche Phänomenologie, Theaterwissenschaft, Musikethnologie und Musikpsychologie in den Blick. Der Autor veranschaulicht schließlich seine Erkenntnisse an konkreten Aufführungserlebnissen.

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Reihe Scenae Band 19, 424 S., Pb., 49,00 €
ISBN 978-3-7930-9873-7

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Geschichte und Gegenwart des musikalischen Hörens

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Der Sammelband Geschichte und Gegenwart des musikalischen Hörens thematisiert die Komplexität und den Herausforderungen einer Geschichte des musikalischen Hörens. Interdisziplinäre Ansätze im Spannungsfeld von Psychologie, Soziologie, Historizität und gesellschaftlicher Konstruktion musikalischen Hörens prägen die Methodik der Autorinnen und Autoren. Dabei kommen das Verhältnis von musikalischer Struktur und Hörerfahrung, die Bedeutung von Klangraum, Medien und technischer Klangreproduktion sowie das Spannungsfeld zwischen konventionellen Hörerwartungen und ›historischem‹ Musizieren zur Sprache.

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Klaus Aringer / Franz Karl Praßl / Peter Revers / Christian Utz (Hg.)
Geschichte und Gegenwart des musikalischen Hörens
Diskurse – Geschichte(n) – Poetiken
Reihe klang-reden Band 17
390 S., zahlr. Abb., Pb., 52,00 € (D) / 53,45 € (A)
ISBN 978-3-7930-9878-2