Geschichte und Gegenwart des musikalischen Hörens

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Der Sammelband Geschichte und Gegenwart des musikalischen Hörens thematisiert die Komplexität und den Herausforderungen einer Geschichte des musikalischen Hörens. Interdisziplinäre Ansätze im Spannungsfeld von Psychologie, Soziologie, Historizität und gesellschaftlicher Konstruktion musikalischen Hörens prägen die Methodik der Autorinnen und Autoren. Dabei kommen das Verhältnis von musikalischer Struktur und Hörerfahrung, die Bedeutung von Klangraum, Medien und technischer Klangreproduktion sowie das Spannungsfeld zwischen konventionellen Hörerwartungen und ›historischem‹ Musizieren zur Sprache.

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KLANG17_U1_400

Klaus Aringer / Franz Karl Praßl / Peter Revers / Christian Utz (Hg.)
Geschichte und Gegenwart des musikalischen Hörens
Diskurse – Geschichte(n) – Poetiken
Reihe klang-reden Band 17
390 S., zahlr. Abb., Pb., 52,00 € (D) / 53,45 € (A)
ISBN 978-3-7930-9878-2

Rezension zu Anne Holzmüller: Lyrik als Klangkunst. In: Die Tonkunst, Dezember 2016

In der Studie untersucht Anne Holzmüller den „in der Forschungsliteratur stark vernachlässigten Aspekt der Lyrik(vertonungen): dem Klang der Sprache“, so die Verortung des Rezensenten Stefan Gasch. Das Potential sprachklanglicher Analysen führt die Autorin am Beispiel von Goethes Nachtliedern und deren Vertonungen vor. Holzmüller formuliert Anleitungen zum aufmerksamen, sensiblen und wissenden Hören von Gedichten. In ihrer Liedanalyse gelängen ihr neue Sichtweisen auf tradierte Haltungen, „so dass sich zukünftige Liedanalysen an diesem Buch messen lassen müssen“, so die Einschätzung des Rezensenten.

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