Rezension zu Lubkoll / Ohlschläger: Schreibszenen, in: Kleist-Jahrbuch 2017, 01/2018

Der Sammelband fokussiert unter den systematischen Gesichtspunkten »Kulturpraxis«, »Poetologie«, »Theatralität« an ausgewählten Beispielen die Schreibszene als eine Kontaktzone zwischen Autor, Schrift und Text.
Die Beiträge bestätigen eindrucksvoll „die Aussagekraft des von Campe und anderen geprägten Begriffes der Schreibszene für eine Literaturwissenschaft, die sich zugleich als Analyse kultureller und sozialer Praktiken versteht“, unterstreicht Achim Geisenhanslüke in einer Rezension. Dem Begriff Schreibszene gelänge die „Öffnung eines Raums, in dem Sprachkritik, Technologie und Körperlichkeit der Schrift gleichermaßen zum Ausdruck kommen“, so Geisenhanslüke weiter.

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Christine Lubkoll / Claudia Öhlschläger (Hg.)
Schreibszenen
Kulturpraxis – Poetologie – Theatralität
Reihe Litterae, Band 213
402 S., 30 s/w Abb., geb., 68,- €
ISBN 978-3-7930-9825-6