»Literaturgeschichte Österreichs« wurde in der Residenz des österreichischen Generalkonsuls in München vorgestellt

Foto_1_Gruppenbild_Buchvorstellung Literaturgeschichte Österreichs

von links im Bild: Prof. Oliver Jahraus, Generalkonsul Dr. Helmut Koller, Gudrun
Koller, Prof. Herbert Zeman

 

Das Österreichische Generalkonsulat präsentierte einem begeisterten Publikum den neuen Band »Österreichische Literaturgeschichte« mit dem Wiener Professor und Herausgeber Herbert Zeman am 29.4. in München. Die Auseinandersetzung mit der Literatur Österreichs in Deutschland versteht Generalkonsul Dr. Helmut Koller als einen kulturpolitischen Auftrag. Das 864 Seiten starke Buch ist im Rombach Verlag erschienen und gibt einen einmaligen Überblick der literarischen Erscheinungsformen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Der Anteil der Literatur Österreichs am gesamten deutschsprachigen Raum ist enorm. Im Gespräch zwischen Germanist Professor Oliver Jahraus und dem Herausgeber wurde deutlich, dass es im Kulturbereich keine Grenzziehung zwischen den Staatsgebieten gibt. Der künstlerisch-geistige Austausch war immer eng, und was durch die politischen Vorgänge durch des 20. Jahrhunderts oft schmerzlich geteilt wurde, sollte, laut Jahraus und Zemann kulturell in Sinne eines gemeinsamen Europas wieder zusammenfinden. Vieles davon war etwa in der Goethezeit schon verwirklicht. Für die modernen Bestrebungen kann daher die Literaturgeschichte eine wichtige Basis sein. Die Veranstaltung im Konsulat stand ganz in diesem Zeichen.

Herbert Zeman (Hg.)
Literaturgeschichte Österreichs
von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart
unter Mitwirkung von Leopold Auer, Martina Backes, Werner M. Bauer, Dieter Breuer, Hans-Edwin Friedrich, Wynfrid Kriegleder, Erich Trunz und Alois Wolf
2., überarbeitete und aktualisierte Auflage
864 S., geb., 15,4 x 22,8 cm
€ 100,80 (A), € 98,00 (D)
ISBN 978-3-7930-9734-1 Rombach Verlag

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