Buchpräsentation »Verloren im Niemandsland« am 21. November in Freiburg

1,2 Millionen Kinder und Jugendliche wurden zwischen 1949 und 1975 in deutschen Kinderheimen Opfer von Gewalt. Clemens Maria Heymkind ist einer von ihnen. Jetzt, im Alter von 50 Jahren, hat er den Mut, seine Erlebnisse öffentlich zu machen. Unter Pseudonym schreibt er gegen das Vergessen von Leid an, klärt über die Demütigungen in einem katholischen Heim sowie das Wegschauen von Behörden auf. Seine berührenden Schilderungen machen deutlich, wie ungerechte Erziehungsmethoden und Gewalt eine Seele verletzen können. Für viele Betroffene ist eine Vergangenheitsbewältigung nur schwer möglich. Clemens Maria Heymkind ist der Schritt in ein besseres Leben gelungen. Die Aufnahme in das Pestalozzi-Kinderdorf und die Waldorfschule Wahlwies waren dafür der Anfang: »Die Lebenshaltung der Anthroposophen bescherte mir die erste dauerhafte positive Erfahrung meines Lebens.«

Veranstaltungsinfo:

Am:   Samstag, 21. November 2015, 20 Uhr
Im:     Musiksaal der Freien Waldorfschule St.  Georgen, Bergiselstraße 11,
          79111 Freiburg
Mit:    Clemens Maria Heymkind
          Sabine Frigge, Herausgeberin »Rombach Biografien«
          Natascha Schopp, musikalische Umrahmung (Klavier/Gesang)

Eintritt frei.

www.heymkind.de

Buchinformationen.

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