Buchvorstellung »Rückblick und Einblick. Ingeborg Hecht – ihre Freundschaften – ihr Leben« am 18.10. in Freiburg

Ingeborg Hecht, geboren 1921, war Zeitzeugin der Judenverfolgung im Dritten Reich. Bis zu ihrem Tod 2011 setzte sich gegen Fremdenhass, Rassismus und das Vergessen der NS-Verbrechen ein. Mit dem Buch »Rückblick und Einblick Ingeborg Hecht – ihre Freundschaften – ihr Leben«  soll nun „die Erinnerung an diese außergewöhnliche Frau wachgehalten werden“, so die Intention von Monika Rappenecker. In dem Band kommen Menschen zu Wort, die Ingeborg Hecht begleitet haben: Inge Hutton, Gerhard Wundermacher, Dorothee Chandrasekhar, Irmhild Wagner-Reichel, Ralph Giordano, Udo Löhr, Thomas Held, Beate Meyer sowie Paul Oerstreicher.

1943 floh Ingeborg Hecht aus dem Hamburger Bombeninferno in den Breisgau. Aufgrund einer schweren Traumatisierung hat sie jahrzehntelang ihre Wohnung in Freiburg nie verlassen. Erst durch das Aufschreiben ihrer Erlebnisse bezwang sie die Phobie.

Veranstaltungsinfo:

Sonntag, 18. Oktober 2015, 17 Uhr
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg,  Wintererstraße 1, Freiburg

Ablauf:
- Begrüßung (Monika Rappenecker)
- Buchvorstellung »Rückblick und Einblick« (Monika Rappenecker mit Sabine Frigge)
- Vortrag Prof. Dr. Wolfram Wette: »Die Vergangenheit um der Zukunft willen kennen« (Ingeborg Hecht) – Perspektiven für eine Erinnerungskultur

Monika Rappenecker war von 1992 bis 2015 Studienleiterin an der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg für den Schwerpunkt Christlich-Jüdischer Dialog und Erinnerungsarbeit. Sie lernte Ingeborg Hecht Anfang 1998 kennen, begleitete sie auf ihren Reisen, hatte Kontakt zu zahlreichen ihrer Freunde.
Sabine Frigge, Ghostwriterin, spezialisiert auf  Biografien sowie Firmengeschichten.

RBio_Hecht_US.indd
148 S., zahlr. Fotos, Broschur, 14,00 €
ISBN 978-3-7930-5135-0 Rombach Biografien 2015

Leseprobe.