„Deutlichkeit“ im Kunstlosen? Davide Giuriato untersucht einen Leitbegriff der deutschen Aufklärung, Literaturkritik.de

LIT_Giuriato_USDruck.inddIn seiner Rezension lobt Carsten Rast die 2015 erschienene Monographie »›klar und deutlich‹. Ästhetik des Kunstlosen im 18./19. Jahrhundert« des Schweizer Germanisten Davide Giuriato als differenzierte und kenntnisreiche Untersuchung. Der Entwurf einer “Ästhetik der Deutlichkeit” werde in eine “klare Formel” überführt und durch einen historisch-systematischen Abriss der Begriffsgeschichte ergänzt. Am Beispiel der Werke Georg Büchners und Adalbert Stifters könne der Autor schlüssig nachweisen, dass die vermeintliche Kunstlosigkeit als eigene Ästhetik zu identifizieren sei.

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