Die literarische Sprache Marie-Thérèse Kerschbaumers

Ambivalenzen prägen die literarische Sprache der Schriftstellerin Marie-Thérèse Kerschbaumers und haben ihren Werken den Ruf verschafft, nur schwer zugänglich zu sein. Die linguistisch inspirierte Poetik der Autorin erfordert aufgrund ihrer stilistischen Heterogenität einen interdisziplinären Ansatz, den das Werk Poetik und Linguistik. Die literarische Sprache Marie-Thérèse Kerschbaumers von Martina Wörgötter verfolgt. Unter der Prämisse einer starken Beeinflussung der Autorin durch strukturalistische Theorien widmet sich diese Studie dem besonderen Interesse Kerschbaumers an der Sprache – seiner theoretisch-poetologischen Dimension einerseits, den Manifestationen in der konkreten Sprachverwendung andererseits. So wird anhand eines individuellen literarischen Werks und seiner variantenreichen Sprach- und Stilexperimente die Bedeutung der Sprache bzw. des Zusammenhangs von Linguistik und Poetik, wie sie eine ganze literarische Generation geprägt hat, exemplarisch dargestellt und gleichzeitig ein Modell entworfen, um den Dialog zwischen Sprach- und Literaturwissenschaft gelingen zu lassen.

Leseprobe

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Martina Wörgötter
Poetik und Linguistik
Die literarische Sprache Marie-Thérèse Kerschbaumers
Reihe Litterae, Band 214
446 S., geb., 53 € (D)
ISBN 978-3-7930-9832-4