Rezension zu Kathrin Engels: »Cocoliche als Mediensprache«

9783793096788Das Cocoliche ist eine Kontaktvarietät, die im 19. Jahrhundert in Argentinien und Uruguay durch italienische Masseneinwanderung entstanden ist. Diese Varietät wird nicht nur im Alltag von den Immigranten gesprochen, sondern auch von argentinischen und uruguayischen Autoren in der Literatur, insbesondere in Theaterstücken verwendet. Mit ihrer Arbeit schließt Kathrin Engels nicht nur eine Forschungslücke, meint die Rezensentin Julia Montemayor Gracia, sondern leistet einen „wichtigen Beitrag“ zur sprachwissenschaftlichen Erforschung dieser Besonderheit. Der „umfangreiche Korpus“ zeichne die Entwicklung der Cocoliche-Merkmale exemplarisch nach und liefere durch einen Vergleich der Alltags- mit der Theatersprache „interessante Resultate.“

 

Rezension: Julia Montemayor Gracia: Kathrin Engels: Cocoliche als Mediensprache. Die Darstellung einer Lernervarietät im Theater des Rio de la Plata-Raums, Freiburg i.Br./Berlin/Wien 2012, in: Romanische Forschungen 128 (2016), Heft 2, S. 268-271.