Rezension zu Hans Peter Herrmann: Krisen. Arbeiten zur Universitätsgeschichte 1933-2010 am Beispiel Freiburg i.Br. In: Zeitschrift für Germanistik vom September 2016

Der Freiburger Literaturwissenschaftler Hans Peter Herrmann legt mit diesem Band eine synthetisierte Sammlung seiner Arbeiten zu Universitätsgeschichte und Nationaldiskurs vor. Am Beispiel des ihm vertrauten Freiburger Universitätsbetriebs beleuchtet er vor allem die untergründigen Verstrickungen führender Germanisten mit der nationalsozialistischen Ideologie. Diese sollten die Institution tief und weitreichend in ihrem Selbstverständnis erschüttern. Anhand derartiger kritisch-analytischer „Tiefenbohrungen in die Gründe und Untergründe der Freiburger Germanistik“ werde ersichtlich, so der Rezensent, warum der Band einen „mehrfach[en] Glücksfall“ für die Forschung darstelle. Lobend hält er fest, dass es sich bei Herrmanns Aufsatzsammlung um „ein beeindruckendes Exempel für die Verfahren und Gewinne einer personell zentrierten Wissenschaftsgeschichtsschreibung“ handle.

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