Rezension zu: Carolin Abeln: Sprache und Neue Musik. Hölderlin-Rezeption bei Wilhelm Killmayer, Heinz Holliger, Wolfgang Rihm und Luigi Nono, in: Germanistik – Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen

Die Forschung konstatiert einen »Hölderlin-Boom« in der Neuen Musik. Zahlreiche Komponisten waren von Hölderlins Gedichten aus dessen Zeit im Tübinger Turm und von seinen fragmentarischen Formen begeistert. Carolin Abeln geht diesem Phänomen in der Studie Sprache und Neue Musik auf den Grund. Rezensent Jürgen Stoltzenberg wünscht, „dass die außergewöhnlich sorgfältig gearbeitete, methodisch reflektierte, interdisziplinär angelegte Untersuchung die ihr gebührende Beachtung und Würdigung in der Literatur- und Musikwissenschaft findet“.

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Joachim Brügge mit dem »Internationalen Preis für Wissenschaft und Forschung 2018 der Stadt Salzburg« ausgezeichnet

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Die Stadt Salzburg vergibt jährlich Kulturfondspreise für außergewöhnliche Leistungen auf den Gebieten der Kunst und Wissenschaft. Der Internationale Hauptpreis für Wissenschaft und Forschung erhielt 2018 der Musikwissenschaftler Joachim Brügge. Er ist seit 1994 Hochschul- bzw. Universitätsassistent an der Universität Mozarteum in Salzburg und Mitbegründer sowie Leiter des dortigen Instituts für musikalische Rezeptions- und Interpretationsgeschichte. Die von ihm herausgegebene Schriftenreihe klang-reden erscheint seit 2007 im Rombach Verlag. Bis dato wurden 20 Bände publiziert. Zuletzt erschienen ist »Kosmisches Arkadien und «Wienerische Schlampigkeit«.

Wir gratulieren dem Autor für die Auszeichnung!

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Mozarteum Salzburg

Werk und Wirkung des Künstlers Harald Herrmann

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»Er hatte zuviel Schwarzwald geschluckt, täler- und bergeweise, und alles dunkelte in ihm vor Schmerz und flammte auf in greller Verletztheit. Er war ein Gezeichneter, und was konnte er dann anders, als zeichnen? So zeichnete er, selbst wenn schrieb oder malte, zeichnete er … riss das Mal der Seele in den Vorschein, Zeichnung um Zeichnung sich suchend, sich findend, sich verlassend …«, so beginnt Rudolf Brandner seine Aufzeichnung über den Künstler Harald Herrmann. In dem Band »Über den Negativismus in der Kunst« spürt Brandner den Wegen und Nebenwegen des Zeichners und Malers nach. Der Zeitraum von nahezu 40 Jahren künstlerischer Produktion lässt Vertiefungen und Verästelungen dieses Künstlers in einer ganz eigenen Sicht erscheinen.

Der Band ist Teil des dreibändigen Werks HILUM.Weitere Teilbände:
- »Malerei und Zeichnung« ist der Versuch einer Zusammenfassung und Transparenzgebung der künstlerischen Arbeit Herrmanns der Jahre 2017/2018.
- »TextundBild« verknüpft mit expressiver Prosa drei Gestalten der Kunst- und Literaturgeschichte miteinander: Goya, Pasolini, Vincent (van Gogh). Den Texten zugeordnet werden gemalte und gezeichnete Köpfe.

HARALD HERRMANN, geb. 1954 in Wolfach/Schwarzwald, Künstler und Kunstvermittler, zahlreiche Stipendien und Lehraufträge im In- und Ausland, Mitinitiator kulturpolitischer und künstlerischer Interventionen für den öffentlichen städtischen Raum Freiburg, Leiter und Gründer der Schule der Wahrnehmung.

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Cover_Herrmann_Hilum
Harald Herrmann
HILUM
Malerei und Zeichnung 2018
TextundBild
Über den Negativismus in der Kunst – Der Weg des Zeichners und Malers Harald Herrmann 1980–2018 von Rudolf Brandner
238 S., zahlr. Abb., 19 x 23,7 cm, Pb., 19,90 €
ISBN 978-3-7930-5174-9



Es gibt eine limitierte Auflage an Original-Zeichnungen von Harald Herrmann, die man zu den drei Bänden für 90 € direkt beim Verlag  erwerben kann. Bei Interesse bitten wir um telefonische Rücksprache: Tel. 0761 45002135.