Zum 150. Todestag von Friedrich Rückert am 31. Januar 2016: aktuelle Biografie von Wolfgang Weyers

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Friedrich Rückert (16.5.1788 – 31.1.1866) galt im 19. Jahrhundert als einer der bedeutendsten Lyriker und Übersetzer islamischer und indischer Literatur. Heute ist er vielen nur mehr aufgrund Gustav Mahlers Vertonungen der Kindertodtenlieder bekannt. Das Buch »Der große Zauberer« will das ändern und bringt den Dichter und sein gesamtes Werk in Erinnerung. Wolfgang Weyers erzählt Rückerts Leben und illustriert dies durch dessen Verse. Damit ist die Biografie zugleich eine umfangreiche Anthologie. Rückert reflektierte alles, was ihn bewegte in Form von Gedichten, worin er seinen Auffassungen zu Fragen der Ethik, der Liebe oder zum Umgang mit dem Tod Ausdruck verlieh. Neben Gustav Mahler vertonten über 800 weitere Komponisten seine Verse. Exemplarische Beispiele dieser Lieder sind auf zwei CDs dem Buch beigefügt.

Zur Leseprobe.

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Lesungstermine von Wolfgang Weyers:

15.3.2016, Coburg
http://www.coburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-2382/2430_read-11576/

31.5.2016, Erlangen
http://www.erlangen-marketing.de/va/2051172/13_erlanger_rueckertvorlesung.html

03.05.2016, Freiburg

24.6.2016, Schweinfurt

Weitere Details zu Buch und Autor.

Buchvorstellung »Auf Jahr und Tag. Freiburgs Geschichte der Neuzeit« am 10. Dezember im Parlersaal in Freiburg

Die Historiker Hans-Peter Widmann und Dr. Heinrich Schwendemann präsentierten im Parlersaal des Münsterbauvereins elf spannende Episoden aus 500 Jahren Stadtgeschichte Freiburgs. Ausgehend von einem besonderen Datum haben sie Zeithorizonte aufgespannt und die Vergangenheit so sehr lebendig erzählt. Der Bogen reichte vom Bauernkrieg, der Hexenverfolgung im 16. Jahrhundert über die vorderösterreichische, französische und badische Zeit bis hin zu den beiden Weltkriegen und dem Wiederaufbau der Stadt im 20. Jahrhundert. Einige Beispiele: Am 4. Mai 1770 machte Marie-Antoinette auf ihrer Hochzeitsreise nach Versailles Station in Freiburg. Über 1000 Zuschauer strömten heran. Am 28. Februar 1900 wurden Frauen zum Studium zugelassen. Heute stellen sie die Mehrheit der Studierenden. Der 27.11.1944 gilt noch immer als schwärzester Tag der Stadt. Beim Luftangriff wurden 2800 Menschen getötet und große Teile der Stadt zerstört.

Zur Buchbesprechung der Badischen Zeitung:
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/so-wird-geschichte-greifbar-gemacht–115063870.html

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Beiträger und Herausgeber.

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Dr. Heinrich Schwendemann (links) und Hans-Peter Widmann

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Herausgegeben vom Landesverein Badische Heimat (Dr. Sven von Ungern-Sternberg) und der Abteilung Landesgeschichte am Historischen Seminar der Universität Freiburg (Prof. Dr. Jürgen Dendorfer)
240 S., Pb., 15 x 22,4 cm, € 26,00
ISBN 978-3-7930-5134-3

Zu weiteren Details und der Leseprobe.

 

»Baden – Tag für Tag« – die Buchpräsentation in Freiburg

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Geschichte wird von Menschen gemacht und »Baden – Tag für Tag« stellt die Historienmacher vor. Das von der Badischen Heimat herausgegebene Buch wurde am 1. Dezember in Freiburg vorgestellt. Freiburgs Bürgermeister Otto Neideck stellte dabei einige historische Quiz-Fragen: Was passierte am 1.12. vor 99 Jahren? Wann starb der Fürstenmaler Franz Xaver Winterhalter? Wer das nicht genau weiß, sollte die Fakten im praktischen Kalendarium nachschlagen. Das Kompendium sei ein Beitrag zur Erinnerungskultur, so das Fazit des Autors Heinrich Hauß. Sven von Ungern-Sternberg nennt das Buch schließlich ein Must-have für jeden »badischen Redner«. Nach Daten geordnet beschreibt das Buch Ereignisse, Persönlichkeiten und Institutionen badischer Geschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

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Lesen Sie hier direkt ins Buch.

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Buchpräsentation »Baden Tag für Tag« am 1. Dezember

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Das vom Chefredakteur der Badischen Heimat Heinrich Hauß zusammengestellte Kalendarium »Baden – Tag für Tag« ist Kalender und Geschichtsbuch zugleich. Nach Daten geordnet zeigt es Ereignisse, Persönlichkeiten und Institutionen der badischen Geschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart auf. Es ist in seiner Form ein einmaliges Kompendium badischer Kultur, Wissenschaft und Politik, ein praktisches Nachschlagewerk, das für jeden Freund badischer Geschichte von größtem Interesse und praktischem Nutzen ist.

Die Buchpräsentation findet statt am:

Dienstag, 1. Dezember 2015, 18:30 Uhr, im Unteren Saal der Gerichtslaube des Rathauses

Um Anmeldung wird gebeten: KIK@stadt.freiburg.de 

Leseprobe

Details zum Buch

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Buchpräsentation »Auf Jahr und Tag. Freiburgs Geschichte in der Neuzeit« am 10. Dezember im Parlersaal

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Ausgehend von besonderen Tagen in der Freiburger Geschichte der vergangenen 500 Jahre präsentiert der Band die Beiträge der Vortragsreihe »Auf Jahr und Tag« und macht damit die tiefgreifenden Veränderungen der Vergangenheit Freiburgs deutlich, die noch heute – z.B. an den habsburgischen Herrscherfiguren am Historischen Kaufhaus oder den Stolpersteinen zur Erinnerung an die NS-Opfer – im Stadtbild sichtbar sind. Das Themenspektrum reicht dabei vom Bauernkrieg und der Hexenverfolgung im 16. Jahrhundert über die vorderösterreichische, französische und badische Zeit bis hin zu den beiden Weltkriegen und dem Wiederaufbau der Stadt im 20. Jahrhundert.

Die Herausgeber, die Veranstalter der Vortragsreihe »Auf Jahr und Tag«  sowie der Rombach Verlag Freiburg laden Sie herzlich ein zur Buchpräsentation:

am Donnerstag, 10. Dezember 2015, 18.00 Uhr
im Parlersaal des Münsterbauvereins (Schoferstr. 4, Freiburg)

Ablauf:

- Begrüßung (Dr. Sven von Ungern-Sternberg)
- Vorstellung des Buches (Dr. R. Johanna Regnath und Dr. Heinrich Schwendemann)
- Grußwort und Buchübergabe (Dr. Torang Sinaga, Rombach Verlag)
- Musikalische Umrahmung (Lukas Noeske, Klassische Gitarre)

Im Anschluss findet ein Stehempfang statt.

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Hg. von Christiane Pfanz-Sponagel, R. Johanna Regnath, Heinrich Schwendemann und Hans-Peter Widmann.
220 S., Pb, €26,00, erscheint im November 2015
ISBN 978-3-7930-5134-3

Weitere Informationen zum Buch.

 

60 Jahre Bundeswehr

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Über zehn Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg ernannte der erste Bundesminister für Verteidigung Theodor Blank (CDU) am 12. November 1955 die ersten Freiwilligen zu Berufs- und Zeitsoldaten der neuen westdeutschen Streitkräfte. Knapp 35 Jahre später trat zum 3. Oktober 1990 die DDR dem Geltungsbereich des Grundgesetzes bei. Der zweite deutsche Staat und mit ihm die Nationale Volksarmee (NVA) existierten fortan nicht mehr. Damit wurde die Bundeswehr zur Armee der Einheit. In den folgenden Jahren wandelte sich die Bundeswehr im Rahmen der NATO von einer Armee zur Landesverteidigung im Kalten Krieg zu einer Armee im Auslandseinsatz.

Das im Rombach Verlag erschienene Buch Die Bundeswehr 1955 bis 2015: Sicherheitspolitik und Streitkräfte in der Demokratie. Analysen, Bilder und Übersichten von Rudolf J. Schlaffer und Marina Sandig (herausgegeben vom ZMSBw) beleuchtet die Geschichte der Bundeswehr.

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248 S., geb., zahlreiche Bilder, Grafiken und Informationskästen, €28,00
ISBN 978-3-7930-9836-2

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Präsentation des Freiburger Marktkalenders am 13. November in der Alten Wache

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Genussvolle Präsentation des ersten Freiburger Marktkalenders mit Hans-Albert Stechl und Alixe Winter.

Der Freiburger Wochenmarkt rund um das Münster ist das kulinarische Herz der Stadt. Von Äpfeln bis Zanderfilets werden alle Gaumenfreuden an den 150 Ständen angeboten. Jetzt verströmt erstmals ein Jahreskalender die Markt-Atmosphäre auch zu Hause. 12 Portraits von Urgesteinen und Marktszenen werden monatlich mit einem saisonalen Gericht von Hans-Albert Stechl und einer Weinempfehlung der Alten Wache ergänzt.

Mit sechs Gerichten und den dazu passenden Weinen wird der Marktkalender am Freitag, 13. November 2015, 19 Uhr bis 22 Uhr, in der Alten Wache, Münsterplatz 38, vorgestellt.

39 Euro pro Person
Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 0761 20287-0 oder service@alte-wache.com.

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Weitere Informationen.

Buchpräsentation »Wilhelm Scherer. Essayist, Feuilletonist, Sprach- und Literaturwissenschaftler« am 26.11., 19.30 Uhr, in Wien

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Autor Professor Herbert Zeman im Gespräch mit „Kurier”-Kulturchef Gert Korentschnig.

Der Österreicher Wilhelm Scherer (1841–1886) ist der bedeutendste und wirksamste Sprach- und Literaturwissenschaftler seiner Zeit und weit darüber hinaus. Er gilt als Reformator der germanistischen Studien. Als Ordentlicher Professor an den Universitäten Wien, Straßburg und Berlin beeinflusste Scherer den Universitätsbetrieb seines Faches nachhaltig. Die Einteilung der deutschen Sprachgeschichte in Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch, Frühneuhochdeutsch und Neuhochdeutsch geht auf ihn zurück. Berühmt wurde und blieb er bis ins 20. Jahrhundert auch durch seine Essays (Feuilletons) und die weitverbreitete »Geschichte der Deutschen Literatur«.

Herbert Zeman, Ordinarius für neuere Deutsche und Österreichische Literatur an der Universität Wien (emeritiert 2008), hat eine Monografie über Wilhelm Scherer vorgelegt.

Veranstaltungsinfo:

Donnerstag, 26.November 2015, 19.30 Uhr
Buchhandlung Kuppitsch, Schottengasse 4, 1010 Wien

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114 S., 13 Abb., Pb., € 17,50 (D) / € 18,00 (A)
ISBN 978-3-7930-9814-0 Rombach Verlag 2015

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Buchpräsentation »Verborgene Schätze. Die Sammlungen des Münsterbauvereins« am 27.10. in Freiburg

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Der Freiburger Münsterbauverein bewahrt »verborgene Schätze«, die bisher nie vollständig gezeigt wurden. Erstmalig werden sie jetzt zum 125-jährigen Vereinsjubiläum in einem Buch präsentiert: die vom Münster ausgebauten steinernen Originale, die große Gipsabguss-Sammlung von Architekturteilen und Figuren, umfangreiche Sammlungen von Plänen und Fotografien sowie eine Gemälde- und Grafiksammlung, die sich teilweise als Dauerleihgabe im Freiburger Augustinermuseum befindet.

Der Freiburger Münsterbauverein und der Rombach Verlag laden Sie herzlich zur Buchpräsentation von »Verborgene Schätze. Die Sammlungen des Münsterbauvereins« ein:

am Dienstag, den 27. Oktober, um 19 Uhr
Skulpturenhalle im Augustinermuseum

Der Eintritt ist frei.

Münsterbaumeisterin Yvonne Faller wird das Buch vorstellen.

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184 Seiten, zahlr. Farbabb., Klappenbroschur, €24,90
ISBN 978-3-7930-5131-2

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Mario Seiler erhält Ralf-Dahrendorf-Preis für Dissertation

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Für seine jüngst im Rombach Verlag publizierte wissenschaftliche Arbeit Uneindeutige Grenzen und die Idee der Ordnung. Der Grenzlanddiskurs an der Universität Freiburg im Zeitalter der beiden Weltkriege erhält der Historiker Mario Seiler den Ralf-Dahrendorf-Preis, der am 21. Oktober im Rahmen der Eröffnung des Akademischen Jahres verliehen wird.

In seiner Doktorarbeit untersucht Seiler die Entwicklung eines weit gefächerten Wissenschaftsdiskurses über Grenzen und Grenzräume an der Universität Freiburg im Zeitraum der beiden Weltkriege. Im Sommer 1940 verbanden Freiburger Wissenschaftler mit der bevorstehenden Wiederangliederung Elsass-Lothringens an das Deutsche Reich die feste Überzeugung, dem in umstrittenen Grenzraum im Südwesten mittels scheinbar objektiver wissenschaftlicher Erkenntnisse künftig eine neue Ordnung zu geben. Dabei glaubten sie, die nationalsozialistische Neuordnungs- und Bevölkerungspolitik in Elsass und Lothringen wissenschaftlich begleiten oder gar steuern zu können. Die Historisierung dieses ›Grenzlanddiskurses‹ wirft dabei nicht nur ein Licht auf bisherige Blindstellen in der Geschichte der Freiburger Hochschule.

Seiler korrigiert mit seinen Forschungsergebnissen das historische Selbstbild der Universität, so das Fazit der Badischen Zeitung. Zur ausführlichen Rezension der Badischen Zeitung vom 17.10.2015.

Mario Seiler, geb. 1979, hat Geschichte, Germanistik, Anglistik und Klassische Philologie in Freiburg, Basel, Tübingen und Tours studiert, wurde 2014 promoviert und ist heute als Gymnasiallehrer sowie in der Lehrerausbildung tätig.

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€ 64,00 (D), 644 S., Pb.
ISBN 978-3-7930-9815-7

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