Wolfgang Weyers liest aus seiner Rückert-Biografie »Der große Zauberer« am 15. März in Coburg

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Friedrich Rückert (16.5.1788 – 31.1.1866) galt im 19. Jahrhundert als einer der bedeutendsten Lyriker und Übersetzer islamischer und indischer Literatur. Heute ist er vielen nur mehr aufgrund Gustav Mahlers Vertonungen der Kindertodtenlieder bekannt. Das Buch »Der große Zauberer«  will das ändern und bringt den Dichter und sein gesamtes Werk in Erinnerung. Wolfgang Weyers erzählt Rückerts Leben und illustriert dies durch dessen Verse. Damit ist die Biografie zugleich eine umfangreiche Anthologie.

Am 15. März 2016 um 20 Uhr liest Wolfgang Weyers im Andromeda-Saal der Landesbibliothek im Schloss Ehrenburg in Coburg.

Weitere Details.

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Buchpräsentation »Naturschutz in Baden« am 2. März in Freiburg

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Am 2. März 2016 wurde in der Unteren Gerichtslaube in Freiburg der von Sven von Ungern-Sternberg herausgegebene Band »Naturschutz in Baden« vorgestellt, der in der Schriftenreihe des Landesvereins Badische Heimat e.V. erscheint. Der emeritierte Biologieprofessor Günther Reichelt arbeitet in diesem Werk die wechselhafte Geschichte des Naturschutzes in Baden erstmals in dieser Form umfassend auf. Eine Zusammenfassung der Naturschutzarbeit in den Regierungsbezirken Freiburg und Karlsruhe seit den 1980er Jahren bis heute geben die Autoren Jörg-Uwe Meineke, Bernd Jürgen Seitz und Luise Murmann-Kristen. Die Rolle des Landesvereins Badische Heimat auf diesem Gebiet beleuchten Charlotte Piepenbrock und Harald Stahl.

Freiburgs Umwelt-Bürgermeisterin Gerda Stuchlik freute sich über die zahlreichen Besucher und bedankte sich in ihrer Begrüßungsrede für das große Interesse am regionalen Umweltschutz. Sie betonte, dass der Band hochaktuell sei und zeige, dass man sich keineswegs auf den bisherigen, hart erkämpften Erfolgen ausruhen dürfe. Auch Sven von Ungern-Sternberg hieß die Gäste im von ihm als „heimliche deutsche Hauptstadt des Umweltschutzes“ bezeichneten Freiburg herzlich willkommen. Die Vollendung des vorgestellten Buches erfülle seinen Wunsch, das Lebenswerk von Günther Reichelt zu dokumentieren, den er als eine „Hauptfigur“ des badischen Umweltschutzes vorstellte. Reichelt, der als Hauptredner den Band als sein „mit Sicherheit letztes Buch, nach weit über 30“ präsentierte, schilderte die lange Entstehungsgeschichte des Projektes und dankte neben vielen Beteiligten und Unterstützern vor allem Anna Gräfin zu Stolberg für ihre professionelle Lektoratsarbeit. Mit Verweis auf den Untertitel „Geschichte – Probleme – Perspektiven“ betonte er die Vielzahl von Aspekten, die von den Autoren beleuchtet und vertieft wurden. Das Buch habe durchaus einen hohen wissenschaftlichen Anspruch, die fundierten Beiträge seien aber trotzdem sehr verständlich und gut lesbar. Besonders gefreut habe ihn die große Toleranz Ungern-Sternbergs gegenüber seinem Beitrag, der vor einer Kritik an der Politik keineswegs zurückscheut. Auch Bernd Jürgen Seitz, Leiter des Referates „Naturschutz und Landschaftspflege“ im Regierungspräsidium Freiburg, verwies auf die Arbeit Reichelts als „Hauptprogramm“ des Bandes und hob zudem die gute Zusammenarbeit zwischen Umweltverbänden und Initiativen auf Landesebene hervor. Reiner Ehret, der ehemalige Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg, verglich schließlich die Entstehung des Buches mit einer Schwangerschaft, deren Dauer von fünf Jahren zwar ungewöhnlich sei, die aber gleichwohl „zu einem besonders schönen Kind“ geführt hat.

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Professor Günther Reichelt

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Von links im Bild: Prof. Günther Reichelt, Dr. Sven von Ungern-Sternberg, Dr. Torang Sinaga (Verlagsleiter Rombach)

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Von links im Bild: Prof. Günther Reichelt, Dr. Sven von Ungern-Sternberg, Dr. Torang Sinaga, Dr. Jörg-Uwe Meineke, Bernd Jürgen Seitz, Dr. Anna zu Stolberg

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Zur Leseprobe und den biografischen Angaben.

 

Rumi-Preis für Ahmad Milad Karimi

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Die feierliche Preisverleihung des Rumi-Preises für Islamische Studien 2015 findet am 10. Februar 2016 im Schloss Münster statt.

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Der Islam vertritt als Offenbarungsreligion den Standpunkt der absoluten Einheit Gottes. Wie wird aber theologisch nach diesem Einen gefragt? Worin besteht die Unbedingtheit Gottes in Relation zum Bedingten? Und warum erschafft Gott überhaupt etwas? Die Systematik der genuin islamischen Theologie fordert in diesem Zusammenhang mit dem Glauben zu beginnen. Doch die Frage ist, wie der Glaube verfasst ist und wie seine Inhalte generiert sind. Was tun wir, wenn wir glauben? In welchem Verhältnis stehen der Verstand und der Glaube zueinander? Und vor allem: Wie ist Offenbarung möglich? Der Koran als Offenbarung beansprucht nämlich Wahrheit; eine Wahrheit, die aber ästhetisch vermittelt ist. In welcher Relation stehen indes Wahrheit und Schönheit des Korans zueinander? Offenbarung ist stets Vermittlung; doch wie lassen sich Transzendenz und Existenz zusammendenken? Grundlegend also: Worin besteht der Standpunkt der systematisch-islamischen Theologie? Diesen und weiteren Fragen geht Karimi in dem Buch Hingabe nach. Für diese Publikation erhält er den renommierten Rumi-Preis.

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Leseprobe und weitere Details.

Ahmad Milad Karimi, geb. 1979 in Kabul, seit WS 2012/2013 Vertretungsprofessor für Kalam, islamische Philosophie und Mystik.

www.miladkarimi.de

Zum 150. Todestag von Friedrich Rückert am 31. Januar 2016: aktuelle Biografie von Wolfgang Weyers

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Friedrich Rückert (16.5.1788 – 31.1.1866) galt im 19. Jahrhundert als einer der bedeutendsten Lyriker und Übersetzer islamischer und indischer Literatur. Heute ist er vielen nur mehr aufgrund Gustav Mahlers Vertonungen der Kindertodtenlieder bekannt. Das Buch »Der große Zauberer« will das ändern und bringt den Dichter und sein gesamtes Werk in Erinnerung. Wolfgang Weyers erzählt Rückerts Leben und illustriert dies durch dessen Verse. Damit ist die Biografie zugleich eine umfangreiche Anthologie. Rückert reflektierte alles, was ihn bewegte in Form von Gedichten, worin er seinen Auffassungen zu Fragen der Ethik, der Liebe oder zum Umgang mit dem Tod Ausdruck verlieh. Neben Gustav Mahler vertonten über 800 weitere Komponisten seine Verse. Exemplarische Beispiele dieser Lieder sind auf zwei CDs dem Buch beigefügt.

Zur Leseprobe.

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Lesungstermine von Wolfgang Weyers:

15.3.2016, Coburg
http://www.coburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-2382/2430_read-11576/

31.5.2016, Erlangen
http://www.erlangen-marketing.de/va/2051172/13_erlanger_rueckertvorlesung.html

03.05.2016, Freiburg

24.6.2016, Schweinfurt

Weitere Details zu Buch und Autor.

Buchvorstellung »Auf Jahr und Tag. Freiburgs Geschichte der Neuzeit« am 10. Dezember im Parlersaal in Freiburg

Die Historiker Hans-Peter Widmann und Dr. Heinrich Schwendemann präsentierten im Parlersaal des Münsterbauvereins elf spannende Episoden aus 500 Jahren Stadtgeschichte Freiburgs. Ausgehend von einem besonderen Datum haben sie Zeithorizonte aufgespannt und die Vergangenheit so sehr lebendig erzählt. Der Bogen reichte vom Bauernkrieg, der Hexenverfolgung im 16. Jahrhundert über die vorderösterreichische, französische und badische Zeit bis hin zu den beiden Weltkriegen und dem Wiederaufbau der Stadt im 20. Jahrhundert. Einige Beispiele: Am 4. Mai 1770 machte Marie-Antoinette auf ihrer Hochzeitsreise nach Versailles Station in Freiburg. Über 1000 Zuschauer strömten heran. Am 28. Februar 1900 wurden Frauen zum Studium zugelassen. Heute stellen sie die Mehrheit der Studierenden. Der 27.11.1944 gilt noch immer als schwärzester Tag der Stadt. Beim Luftangriff wurden 2800 Menschen getötet und große Teile der Stadt zerstört.

Zur Buchbesprechung der Badischen Zeitung:
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/so-wird-geschichte-greifbar-gemacht–115063870.html

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Beiträger und Herausgeber.

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Dr. Heinrich Schwendemann (links) und Hans-Peter Widmann

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Herausgegeben vom Landesverein Badische Heimat (Dr. Sven von Ungern-Sternberg) und der Abteilung Landesgeschichte am Historischen Seminar der Universität Freiburg (Prof. Dr. Jürgen Dendorfer)
240 S., Pb., 15 x 22,4 cm, € 26,00
ISBN 978-3-7930-5134-3

Zu weiteren Details und der Leseprobe.

 

»Baden – Tag für Tag« – die Buchpräsentation in Freiburg

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Geschichte wird von Menschen gemacht und »Baden – Tag für Tag« stellt die Historienmacher vor. Das von der Badischen Heimat herausgegebene Buch wurde am 1. Dezember in Freiburg vorgestellt. Freiburgs Bürgermeister Otto Neideck stellte dabei einige historische Quiz-Fragen: Was passierte am 1.12. vor 99 Jahren? Wann starb der Fürstenmaler Franz Xaver Winterhalter? Wer das nicht genau weiß, sollte die Fakten im praktischen Kalendarium nachschlagen. Das Kompendium sei ein Beitrag zur Erinnerungskultur, so das Fazit des Autors Heinrich Hauß. Sven von Ungern-Sternberg nennt das Buch schließlich ein Must-have für jeden »badischen Redner«. Nach Daten geordnet beschreibt das Buch Ereignisse, Persönlichkeiten und Institutionen badischer Geschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

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Lesen Sie hier direkt ins Buch.

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Buchpräsentation »Baden Tag für Tag« am 1. Dezember

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Das vom Chefredakteur der Badischen Heimat Heinrich Hauß zusammengestellte Kalendarium »Baden – Tag für Tag« ist Kalender und Geschichtsbuch zugleich. Nach Daten geordnet zeigt es Ereignisse, Persönlichkeiten und Institutionen der badischen Geschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart auf. Es ist in seiner Form ein einmaliges Kompendium badischer Kultur, Wissenschaft und Politik, ein praktisches Nachschlagewerk, das für jeden Freund badischer Geschichte von größtem Interesse und praktischem Nutzen ist.

Die Buchpräsentation findet statt am:

Dienstag, 1. Dezember 2015, 18:30 Uhr, im Unteren Saal der Gerichtslaube des Rathauses

Um Anmeldung wird gebeten: KIK@stadt.freiburg.de 

Leseprobe

Details zum Buch

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Buchpräsentation »Auf Jahr und Tag. Freiburgs Geschichte in der Neuzeit« am 10. Dezember im Parlersaal

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Ausgehend von besonderen Tagen in der Freiburger Geschichte der vergangenen 500 Jahre präsentiert der Band die Beiträge der Vortragsreihe »Auf Jahr und Tag« und macht damit die tiefgreifenden Veränderungen der Vergangenheit Freiburgs deutlich, die noch heute – z.B. an den habsburgischen Herrscherfiguren am Historischen Kaufhaus oder den Stolpersteinen zur Erinnerung an die NS-Opfer – im Stadtbild sichtbar sind. Das Themenspektrum reicht dabei vom Bauernkrieg und der Hexenverfolgung im 16. Jahrhundert über die vorderösterreichische, französische und badische Zeit bis hin zu den beiden Weltkriegen und dem Wiederaufbau der Stadt im 20. Jahrhundert.

Die Herausgeber, die Veranstalter der Vortragsreihe »Auf Jahr und Tag«  sowie der Rombach Verlag Freiburg laden Sie herzlich ein zur Buchpräsentation:

am Donnerstag, 10. Dezember 2015, 18.00 Uhr
im Parlersaal des Münsterbauvereins (Schoferstr. 4, Freiburg)

Ablauf:

- Begrüßung (Dr. Sven von Ungern-Sternberg)
- Vorstellung des Buches (Dr. R. Johanna Regnath und Dr. Heinrich Schwendemann)
- Grußwort und Buchübergabe (Dr. Torang Sinaga, Rombach Verlag)
- Musikalische Umrahmung (Lukas Noeske, Klassische Gitarre)

Im Anschluss findet ein Stehempfang statt.

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Hg. von Christiane Pfanz-Sponagel, R. Johanna Regnath, Heinrich Schwendemann und Hans-Peter Widmann.
220 S., Pb, €26,00, erscheint im November 2015
ISBN 978-3-7930-5134-3

Weitere Informationen zum Buch.

 

60 Jahre Bundeswehr

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Über zehn Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg ernannte der erste Bundesminister für Verteidigung Theodor Blank (CDU) am 12. November 1955 die ersten Freiwilligen zu Berufs- und Zeitsoldaten der neuen westdeutschen Streitkräfte. Knapp 35 Jahre später trat zum 3. Oktober 1990 die DDR dem Geltungsbereich des Grundgesetzes bei. Der zweite deutsche Staat und mit ihm die Nationale Volksarmee (NVA) existierten fortan nicht mehr. Damit wurde die Bundeswehr zur Armee der Einheit. In den folgenden Jahren wandelte sich die Bundeswehr im Rahmen der NATO von einer Armee zur Landesverteidigung im Kalten Krieg zu einer Armee im Auslandseinsatz.

Das im Rombach Verlag erschienene Buch Die Bundeswehr 1955 bis 2015: Sicherheitspolitik und Streitkräfte in der Demokratie. Analysen, Bilder und Übersichten von Rudolf J. Schlaffer und Marina Sandig (herausgegeben vom ZMSBw) beleuchtet die Geschichte der Bundeswehr.

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248 S., geb., zahlreiche Bilder, Grafiken und Informationskästen, €28,00
ISBN 978-3-7930-9836-2

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Präsentation des Freiburger Marktkalenders am 13. November in der Alten Wache

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Genussvolle Präsentation des ersten Freiburger Marktkalenders mit Hans-Albert Stechl und Alixe Winter.

Der Freiburger Wochenmarkt rund um das Münster ist das kulinarische Herz der Stadt. Von Äpfeln bis Zanderfilets werden alle Gaumenfreuden an den 150 Ständen angeboten. Jetzt verströmt erstmals ein Jahreskalender die Markt-Atmosphäre auch zu Hause. 12 Portraits von Urgesteinen und Marktszenen werden monatlich mit einem saisonalen Gericht von Hans-Albert Stechl und einer Weinempfehlung der Alten Wache ergänzt.

Mit sechs Gerichten und den dazu passenden Weinen wird der Marktkalender am Freitag, 13. November 2015, 19 Uhr bis 22 Uhr, in der Alten Wache, Münsterplatz 38, vorgestellt.

39 Euro pro Person
Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 0761 20287-0 oder service@alte-wache.com.

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