Ästhetik fetischistischer Anschauung in Literatur und Psychoanalyse

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Matthias Bock entfaltet in seiner Studie das Modell der »Figuration des Augenblicks« als eine innovative Theorie des Fetischismus. Der Autor untersucht die Darstellung fetischistischer Körperanschauung in Texten der Literatur und Psychoanalyse. Im Zentrum seiner Interpretation stehen kanonische Prosatexte des 19. und 20. Jahrhunderts: E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann, Robert Musils Törleß-Roman, Elfriede Jelineks Die Klavierspielerin, Texte von Sigmund Freud und Jacques Lacan.

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LIT234_BockU1_400

Matthias Bock
Figurationen des Augenblicks
Zur Ästhetik fetischistischer Anschauung in Literatur und Psychoanalyse
Litterae, Band 234
314 S., 8 Abb., geb., 58,– € (D)
ISBN 978-3-7930-9916-1

MATTHIAS BOCK, geb. 1985, Studium der Germanistik, Politischen Wissenschaft und Psychologie in Hannover, Promotion 2017. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Seminar der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover.

Heinrich von Kleist – neue Forschungsliteratur im Rombach Verlag

Seit seiner Neu- und Wiederentdeckung im frühen 20. Jahrhundert lebt Kleist als ein Untoter fort. Kunst, Literatur und Medien sowie deren Theorien sind von ihm geprägt. Gerade Literatur von Nobelpreisträgern wie J. M. Coetzee, Elfriede Jelinek oder Herta Müller zeigen, welchen enormen Einfluss Kleist auf viele Autoren hat. Der Band Schreiben nach Kleist geht diesem Phänomen mit exemplarischen Fallstudien auf den Grund.

9783793097680

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Kleist ist ein Genie des Widerspruchs: Er lotet das Instabile der Ordnungen von Religion, Staat, Recht, Wissenschaft aus und schaut in die Untiefen menschlicher Existenz. Gleichzeitig suchen Kleists Texte aber auch nach einem Ethos für eine moderne Risikogesellschaft. Dass die Welthaltigkeit von Kleists Œuvre nicht allein die Literaturwissenschaft beschäftigt, unterstreicht der Band von Werner Frick durch Beiträge von Linguisten, Historikern, Philosophen, Theologen und Juristen.

9783793096818

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