Das Unnütze Wissen in der Literatur

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Der von Antonia Eder und Jill Bühler herausgegebene Band Das Unnütze Wissen in der Literatur verfolgt ein epochenumspannendes, zugleich aber bildungspolitisch hochaktuelles Phänomen: Das Unnütze Wissen in der Literatur. Durch die Engführung der Begriffe Nutzen und Wissen wird die Frage aufgeworfen, unter welchen Bedingungen Wissen wissenswert scheint. So etwa kann die Aussage “Clint Eastwood hat eine Pferdehaarallergie” entweder als unnütz bezeichnet werden, oder aber unter bestimmten Bedingungen – bei Dreharbeiten zu einem Westernfilm – zu einer nützlichen Information werden. Das Anliegen der Beiträge des Sammelbandes ist es daher, einen Begriff des Unnützen Wissens zu konturieren, der sich vom machtökonomischen Diskurs einer Verwertbarkeit von Wissen löst und aus dem dezidierten Zutrauen in Mittel und Wirkung der Literatur speist. Unnützes Wissen kann so vielmehr als ästhetisch produktiver Überschuss verstanden werden.

Leseprobe

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Jill Bühler, Antonia Eder (Hg.)
Das Unnütze Wissen der Literatur
Reihe Das Unsichere Wissen der Literatur, Band 2
270 S., Pb., 52,00 € (D)
ISBN 978-3-7930-9841-6

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