Kindheit und Literatur

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Kindheit und Literatur untersucht die ästhetische, epistemologische und diskursive Funktion von Kindheit. Es geht darum, “die Perspektive einer ‘Poetologie des Wissens’ mit der Frage nach der spezifischen Eigenlogik der literarischen Kindheitsreflexion ins Verhältnis zu setzen”, so Herausgeber Davide Giuriato.
Der erste Teil umfasst Aufsätze zu den Kindheitstheoretikern Nietzsche, Freud, Benjamin und Adorno. Die weiteren Beiträge widmen sich der Kindheit als einer poetologischen Reflexionsfigur von der Frühen Neuzeit, über Klassik und Romantik, Moderne bis hin zur Gegenwart. Themen sind u.a.: der Verlust des Sohnes in Giovanni Morellis Aufzeichnungen, autobiografische Kindheitsentwürfe bei Fontane und Dürrenmatt, Heranwachsen als Problem der Kinderliteratur, das böse Kind bei Hustvedt und Shiver.

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Davide Giuriato / Philipp Hubmann / Mareike Schildmann (Hg.)
Kindheit und Literatur
Konzepte – Poetik – Wissen

Litterae, Band 235
340 S., 8 Abb., geb., 58,– €
ISBN 978-3-7930-9928-5

Rezension zu Anna-Lena Scholz: Kleist/Kafka. Diskursgeschichte einer Konstellation, in: Arbitrium, 04/2018

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»Das Buch hält, was es im Untertitel verspricht«, so lautet das Urteil des Rezensenten Dirk Oschmann zu Anna-Lena Scholz’ Werk. In ihren Ausführungen zu der Autorenkonstellation Kleist und Kafka fokussiert  Scholz jene Kafka- und Kleist-Lektüren, die thematischen, ästhetischen und politischen Einfluss auf die Literaturwissenschaft und Philosophie des 20. Jahrhunderts gewonnen haben. Der »zentral[e] Gehalt« der Studie bestehe in der »Einladung zu prinzipieller Selbstreflexion, in den übergreifenden Fragen nach den diskursiven Prämissen, Funktionsweisen, impliziten Werturteilen und strategischen Motivationen«, resümiert Oschmann. Wer mit der Fach- und Theoriegeschichte vertraut sei, könne sich anhand dieser Studie nochmals wesentliche Entwicklungen vor Augen führen, beschreibt Oschmann weiter.

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Rezension zu Anna-Lena Scholz: Kleist/Kafka. Diskursgeschichte einer Konstellation, in: Monatshefte, 01/2018

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Anna-Lena Scholz widmet sich in ihrer Studie Kleist/Kafka. Diskursgeschichte einer Konstellation jenen beiden Autoren, die im literaturwissenschaftlichen und philosophischen Diskurs der Moderne als Lichtgestalten gelten. Die Autorenkonstellation Heinrich von Kleist und Franz Kafka gilt als besonders faszinierend vor allem in Bezug auf jene Lektüren, die thematischen, ästhetischen und politischen Einfluss auf die Literaturwissenschaft und Philosophie des 20. Jahrhunderts gewonnen haben. »Scholz’ Arbeit leistet hier fraglos einen diskussionswürdigen Beitrag zur Fachgeschichte« resümiert Rezensent Andreas Härter. Die »kenntnis- und materialreiche Arbeit« trage »unzweifelhafte Verdienste in der systematischen Erschließung der Konstellation Kleist/Kafka«. Der Bogen sei weit gespannt und die Darstellung stets angemessen.

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