Dem Vergessen entreißen: Gedenkbuch zum 70. Jahrestag der Bombardierung Freiburgs am 27. November 1944

Vor gut 200 Gästen wurde am vergangenen Montag im Historischen Kaufhaus das Gedenkbuch zum 70. Jahrestag des britischen Großangriffs auf die Stadt Freiburg am 27. November 1944 präsentiert.
Das im Auftrag der Stadt Freiburg und des Landesvereins Badische Heimat herausgegebene Gedenkbuch dokumentiert erstmalig eine Vielzahl bisher unbekannter Schicksale von Opfern jener Bombennacht, übermittelt durch Zeitzeugen und Hinterbliebene, gesammelt und in mehrjähriger Arbeit ediert von der Autorin Carola Schark. Beiträge von Andreas Meckel, Manfred Gallo, Bernhard Adler und Heike Mittmann ergänzen die Dokumentation aus verschiedensten Blickwinkeln.
Bericht der “Badischen Zeitung” zur Veranstaltung im Historischen Kaufhaus

Bericht der SWR Landesschau zum Buch und den Zeitzeugen

 
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Carola Schark, Andreas Meckel, Heike Mittmann, Bernhard Adler, Manfred Gallo
Dem Vergessen entreißen
Gedenkbuch zum 70. Jahrestag der Bombardierung Freiburgs am 27.11.1944

Herausgegeben vom Landesverein Badische Heimat e.V. und der Stadt Freiburg i.Br.
Schriftenreihe der Badischen Heimat Band 10
312 S., Halbleinenband, zahlreiche s/w-Abbildungen
€ 29,90 (D)
ISBN 978-3-7930-5118-3

 

Herbert Zeman (Hg.): Literaturgeschichte Österreichs


Herbert Zeman (Hg.)
Literaturgeschichte Österreichs
von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart
unter Mitwirkung von Leopold Auer, Martina Backes, Werner M. Bauer, Dieter Breuer, Hans-Edwin Friedrich, Wynfrid Kriegleder, Erich Trunz und Alois Wolf
2., überarbeitete und aktualisierte Auflage
864 S., geb., 15,4 x 22,8 cm
€ 100,80 (A), € 98,00 (D)
ISBN 978-3-7930-9734-1
Cover
Werbeblatt

Der Anteil der Literatur Österreichs am gesamten deutschsprachigen Spektrum ist ein beachtlicher: Vor allem seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert erblühte die österreichische Literatur in einem erstaunlichen Maße, fand internationale Anerkennung und die lebhafte Aufmerksamkeit der interpretatorischen sowie der literaturgeschichtlichen Arbeit. Doch auch die älteren Epochen der österreichischen Literatur und die neueren und neuesten beanspruchen eine eigenständige Darstellung.

Einen eindrucksvollen Überblick über die österreichische Literatur bietet diese zweite Auflage der Literaturgeschichte Österreichs, die in vielen Teilen ein neues Buch ist. Mit altem – kritikbewährtem – Grundriss vergegenwärtigt es Erkenntnisse, die auf dem neuesten Forschungsstand beruhen. Die Kapitel zur Literatur des Spätmittelalters, der Ersten Republik, der Exilliteratur und der beginnenden Zweiten Republik sind neu geschrieben. Die Ausführung der weiteren Kapitel wurde ergänzt und mit zum Teil einlässlichen Werkinterpretationen versehen. Dabei wurde zugleich größter Wert auf eine verständliche Darstellung gelegt.

*** Ab Anfang November in Ihrer Buchhandlung ***

 

Präsentationstermine
18.11.2014: Vorstellung des Buches in der Ungarischen Botschaft, Wien (geschlossene Veranstaltung)
26.11.2014: Vortragsabend in der Buchhandlung Kuppitsch in Wien
27.11.2014: Buchvorstellung in der Oesterreichischen Nationalbank in Wien
09.12.2014: Buchvorstellung im Alten Rathaus in Wien
11.03.2015: Redoutensäle in Linz
29.04.2015: Österreichisches Generalkonsulat in München
20.05.2015: Regierungsviertel in St. Pölten


Herbert Zeman, Ordinarius für neuere Deutsche und Österreichische Literatur an der Universität Wien (emeritiert 2008), lehrte an den bedeutendsten Universitäten aller Kontinente und beeinflusste mit seinen zahlreichen Publikationen die Entwicklung der von ihm vertretenen Lehre und Forschung richtungweisend. Sein besonderes Interesse gilt der deutschen Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts, insbesondere der Goethezeit im engeren Sinn, der österreichischen Literatur in ihrer Gesamtentwicklung und dem Zusammenwirken von Dichtung und Musik. Im bewussten Anschluss an den Literarhistoriker August Sauer führt er die österreichische Literaturforschung fort, ohne die gesamtdeutsche Literaturentwicklung außer Acht zu lassen.

From Venus to Mars? – Provincial Reconstruction Teams and the European Military Experience in Afghanistan, 2001–2014

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Provincial Reconstruction Teams and the European Military Experience in Afghanistan, 2001–2014

Neueste Militärgeschichte. Analysen und Studien Band 3

476 S., zahlr. Abb., geb. 16,5 x 24 cm
€ 48,00 (D), ISBN 978-3-7930-9771-6

Available in bookstores worldwide.
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Content (Inhaltsverzeichnis)
Editor’s Introduction (Einleitung des Herausgebers)

The International Security Assistance Force (ISAF) in Afghanistan began its mission in 2001. Its original task was to assist the Afghan Security Forces in providing security in Kabul. However, in October 2003, the UN extended the ISAF area of responsibility beyond the borders of the capital. Civil-military Provincial Reconstruction Teams (PRTs) were deployed to a rapidly growing number of provinces.Designed as interdepartmental teams, the PRTs were to assist the Afghan government to establish functioning state structures in these provinces. Each PRT was manned with up to several hundred military and civilian personnel. In practice, however, the overwhelming majority of the personnel came from the military.

European countries like Germany, Italy, the Nordic troop contributors, Hungary, Lithuania, and Spain explicitly designed their contributions to the Afghan state-building project based on a »good« humanitarian philosophy. After 2006, however, a deteriorating security situation and escalating battles against a growing guerilla, subsumed under the term »Taliban movement«, brought the purely military aspects of the mission to the forefront of public awareness. PRT contributors experimented with varying national approaches for stabilization and reconstruction, and the escalating violence met deeply unmilitary and pacifist European perspectives and triggered a fundamental discussion on how to proceed in Afghanistan.

This book outlines how »the« ISAF mission functioned on different military levels, and the results of their efforts. It also demonstrates how the PRTs worked on the diplomatic-political level, and as parts of national bureaucracies and inter-agency collaboration. Finally the authors examine the ways in which the Afghan experience forever changed European armed forces.

Dr. Bernhard Chiari, born in 1965, works as Research Associate at Bundeswehr Centre of Military History and Social Sciences, Potsdam.

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Content (Inhaltsverzeichnis)
Editor’s Introduction (Einleitung des Herausgebers)

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Related publications / Themenrelevante Publikationen der Reihe “Neueste Militärgeschichte”


Eric Sangar
Historical Experience. Burden or Bonus in Today’s Wars?
The British Army and the Bundeswehr in Afghanistan
ISBN  978-3-7930-9748-8
Rombach (Freiburg) 2013

 

 

 

 

 

 

Benjamin Buchholz
Loya Jirga
Afghanischer Mythos, Ratsversammlung und Verfassungsorgan
ISBN  978-3-7930-9735-8
Rombach (Freiburg) 2013

 

Joachim Brügge (Hg.): Coverstrategien

Beiträge der Tagung vom 1. bis 2. Juni 2012 in Salzburg
Der 11. Band der Reihe »klang-reden« widmet sich dem zentralen Phänomen von Covermusik in der Popularmusik nach 1960. Die Referate der Salzburger Tagung »Cover als Strategie der Popularmusik nach 1960« vom 1. und 2. Juni 2012 behandeln das Thema in drei Sektionen: I. Covermusik und Tendenzen der Popularmusik nach 1960, II. Medienästhetischer Kontext und III. Einzelbeispiele.

Thomas Hochradner (Hg.): Barockmusik


Als Bruce Haynes 2007 »The End of Early Music« apostrophierte, wurde eine gewisse Verkrustung der Alten Musik ebenso offenkundig wie das Problem ihrer Begrifflichkeit. Haben sich Terminologie, Unterricht, Ausführung und Aufführung tatsächlich in bestimmten Strukturen festgelaufen? Wie kam es zum gegenwärtigen Verständnis von ›Barockmusik‹? Welche Ansätze können oder sollten – in der Quellenforschung, durch interpretationsgeschichtliche Studien … – für die Zukunft verfolgt werden? Beiträge von Claudio Bacciagaluppi, Matjaž Barbo, Wolfgang Brunner, Martin Elste, Tassilo Erhardt, Andreas Friesenhagen, Greta Haenen, Thomas Hochradner, Peter Holman, Klaus Hubmann und Andreas Kröper-Hoffmann machen die Geschichte und Vielfalt des Begriffsdiskurses, Fragen der Aufführungspraxis und der Rezeptionsgeschichte in neuen Kontexten erfahrbar.

Christian Weber: Die Logik der Lyrik

Goethes Phänomenologie des Geistes in Gedichten

Goethes »große Hymnen« wie Mahomets Gesang, Wandrers Sturmlied, Prometheus und Ganymed zählen zu den zentralen poetologischen Texten des jungen Dichters und der Genieästhetik des Sturm und Drang. Allerdings artikulieren sich in ihnen recht widersprüchliche poetische Programme. Diese Widersprüche lassen sich erklären, wenn die Gedichte im Kontext der handschriftlich überlieferten ›Ersten Weimarer Gedichtsammlung‹ (1777) untersucht werden. Handelt es sich bei den Geniehymnen für sich betrachtet um »Bruchstücke einer großen Konfession«, so erscheinen sie im kunstvollen Arrangement der ersten zwölf Gedichte dieser Sammlung als integrale Bestandteile eines poetologischen Geniezyklus. Jedoch hat ihn Goethe in dieser Form niemals veröffentlicht und mit Absicht ›ruiniert‹. Die vorliegende Studie rekonstruiert in detaillierten intertextuellen und intra-kontextuellen Interpretationen die immanente Poeto-Logik dieses bislang verschütteten Hauptwerks des jungen Goethe. Sie legt die theoretische Ambition des Dichters frei, dessen metapoetische Selbstanalyse des lyrisch-poetischen Genies Hegels Phänomenologie des Geistes antizipiert und Kants Kritik der Urteilskraft durch eine Kritik der Einbildungskraft komplementiert. CHRISTIAN P. WEBER unterrichtet als Assistant Professor of German Studies an der Florida State University in Tallahassee.

Herwig/Trabert (Hg.): Der Grenzgänger Hermann Hesse

Neue Perspektiven der Forschung
Buchbeschreibung:
Grenzüberschreitungen sind für das Werk Hermann Hesses konstitutiv, nicht nur kulturelle, auch epochale und mediale. Der in Deutschland geborene Schriftsteller, der den größten Teil seines schöpferischen Lebens in der Schweiz verbrachte, entwickelt ein übernationales Denken, das seine regionalen Prägungen durch den alemannischen Raum gleichwohl nicht verleugnet. Innerhalb der literarischen Moderne kommt ihm auch deshalb eine Sonderstellung zu, weil er in seinen Texten Themen und Motive der Romantik mit solchen der Moderne kombiniert. Als malender Dichter reflektiert er nicht nur die Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten von Literatur, bildender Kunst und Musik, sondern auch die Bedeutung der neuen Medien seiner Zeit. Die 31 Beiträge des Bandes beleuchten unterschiedliche Facetten im Werk des Grenzgängers Hermann Hesse und arbeiten dabei intermediale, intertextuelle, ideengeschichtliche und biographische Bezüge heraus. HENRIETTE HERWIG, geb. 1956, Prof. Dr., Habilitation 1996 über Goethes Altersroman Wilhelm Meisters Wanderjahre, derzeit Lehrstuhlinhaberin im Fach Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Forschungsschwerpunkte: Goethe und Goethezeit, historische Anthropologie, Literatur des 19. bis 21. Jahrhunderts, Schweizer Literatur, Literaturtheorie, Gender Studies, Cultural Gerontology FLORIAN TRABERT, geb. 1978, Dr. phil., Promotion 2010 mit einer Arbeit über die Neue Musik des 20. Jahrhunderts in der deutschsprachigen Literatur von Thomas Manns Doktor Faustus bis zur Gegenwart, derzeit wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Germanistik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Arbeitsschwerpunkte: Intermedialität, Romantik und Rezeption der Romantik, Heinrich Heine, österreichische und Schweizer Literatur, deutsch-französisch-italienische Literaturtransfers.

 

Buchpräsentation: Fritz Neumeyer und seine Sammlung

40 Jahre Schlosskonzerte Bad Krozingen

Montag, 24. Februar 2014, 19.30 Uhr
Buchpräsentation: Fritz Neumeyer und seine Instrumente. Tradition und Wandel.
Dr. Markus Zepf, Musikwissenschaftler

Musikalische Umrahmung mit Instrumenten der Sammlung Neumeyer-Junghanns-Tracey

Rechtzeitig zum 40jährigen Jubiläum erscheint ein Band über die Sammlung Neumeyer-Junghanns-Tracey, der in Zusammenarbeit mit dem Rombach Verlag entsteht. Es freut uns sehr, dass kein Geringerer als Prof. Christoph Wolff, die Einleitung zum Buch schreibt:”Der Einladung, ein Buch einzuleiten, das der Sammlung Historischer Tasteninstrumente Neumeyer-Junghanns-Tracey gewidmet ist, komme ich gerne nach. Denn sie gibt mir insbesondere die Gelegenheit, meinem Dank an Oncle Fritz, wie der verehrte Freiburger Hochschullehrer Professor Fritz Neumeyer von seinen ehemaligen Schülern genannt werden wollte, besonderen Ausdruck zu verleihen.
Nicht minder aber spielt es für mich eine Rolle, bei dieser Gelegenheit insbesondere auch Bradford Traceys zu gedenken, der 1969-1970 bei mir einen Kurs an der University of Toronto besuchte und den ich als begabten jungen Musiker an Rolf Junghanns und die Schola Cantorum Basiliensis empfehlen konnte.”