Pittsburgh Symphony Orchestra: seine Geschichte – sein Klang

Featured

Das Pittsburgh Symphony Orchestra (PSO) stand lange im Schatten der »Big Five«. Zu Unrecht, wie Musikjournalist Alain Steffen in seinem neuen Buch Let`s talk about … erläutert. Steffen erzählt die Geschichte des Orchesters seit den Anfängen im Jahre 1894 bis heute und unterhält sich u.a. mit den ehemaligen Chefdirigenten Sir André Previn und Mariss Jansons. Seit 2008 leitet Manfred Honeck das Orchester. Unter ihm erlangt es internationalen Ruhm. Er führt die Musiker auf die weltweiten Bühnen und zu den bedeutenden Festivals.
Interviews mit Musikern, Dirigenten, Komponisten und Solisten geben Einblicke in die Arbeitsweise des Orchesters und veranschaulichen seine einzigartige Klangsprache. Zu Wort kommen u.a. Hélène Grimaud, Thomas Hampson und Anne-Sophie Mutter. Ein Tourneetagebuch nimmt den Leser mit in den Konzertsaal und hinter die Kulissen.

Alain Steffen, geb. 1961, arbeitet u.a. als freier Redakteur für verschiedene luxemburgische Zeitungen und Rundfunkanstalten.

Steffen_PSO_U1_400

Alain Steffen (Hg.)
LET’S TALK ABOUT…
PITTSBURGH SYMPHONY ORCHESTRA & MANFRED HONECK
256 S., zahlr. Farbabb., Pb. mit SU, 23 x 23 cm, € 38,00 (D)
ISBN 978-3-7930-5168-8

Nachlassverwalter Hofmannsthals mit Doppelleben

Featured

Das aktuelle Hofmannsthal-Jahrbuch 2018 nimmt Heinrich Zimmer (1890–1943), Schwiegersohn von Hugo von Hofmannsthal in den Blick. Der Indologe führte ein von seiner Frau toleriertes Doppelleben, das Katharina Geiser eindrücklich mit zahlreichen Briefauszügen schildert. Elsbeth Dangel-Pelloquin erörtert seine editorische Leistung als Nachlassverwalter. Die von Zimmer herausgegebenen Bände hätten es ermöglicht, „Hofmannsthals facettenreiches Schreiben aus dem Korsett des kanonischen Frühwerks zu befreien und seine Vielfalt bekannt zu machen“.
Weitere Aufsätze des Jahrbuchs thematisieren u.a. die Dimension des Existenzialismus bei Hofmannsthal, sein ambivalentes Verhältnis zum ›Berliner‹ Theater der zwanziger Jahre und sein Scheitern an Goldoni in der Komödie Cristians Heimreise.

Hier geht`s zur Leseprobe.

HJB_2018_U1_400

Maximilian Bergengruen/Alexander Honold/Gerhard Neumann (†)/
Ursula Renner/Günter Schnitzler/Gotthart Wunberg (Hg.)
Hofmannsthal
Jahrbuch zur Europäischen Moderne
Band 26/2018
364 S., engl. Broschur, 65,50 €, Subskriptionspreis zur Fortsetzung 50,– €
ISBN 978-3-7930-9925-3

Kindheit und Literatur

Featured

Kindheit und Literatur untersucht die ästhetische, epistemologische und diskursive Funktion von Kindheit. Es geht darum, “die Perspektive einer ‘Poetologie des Wissens’ mit der Frage nach der spezifischen Eigenlogik der literarischen Kindheitsreflexion ins Verhältnis zu setzen”, so Herausgeber Davide Giuriato.
Der erste Teil umfasst Aufsätze zu den Kindheitstheoretikern Nietzsche, Freud, Benjamin und Adorno. Die weiteren Beiträge widmen sich der Kindheit als einer poetologischen Reflexionsfigur von der Frühen Neuzeit, über Klassik und Romantik, Moderne bis hin zur Gegenwart. Themen sind u.a.: der Verlust des Sohnes in Giovanni Morellis Aufzeichnungen, autobiografische Kindheitsentwürfe bei Fontane und Dürrenmatt, Heranwachsen als Problem der Kinderliteratur, das böse Kind bei Hustvedt und Shiver.

Hier geht`s zur Leseprobe.

LIT235_U1_400

Davide Giuriato / Philipp Hubmann / Mareike Schildmann (Hg.)
Kindheit und Literatur
Konzepte – Poetik – Wissen

Litterae, Band 235
340 S., 8 Abb., geb., 58,– €
ISBN 978-3-7930-9928-5

Werk und Wirkung des Künstlers Harald Herrmann

Featured

»Er hatte zuviel Schwarzwald geschluckt, täler- und bergeweise, und alles dunkelte in ihm vor Schmerz und flammte auf in greller Verletztheit. Er war ein Gezeichneter, und was konnte er dann anders, als zeichnen? So zeichnete er, selbst wenn schrieb oder malte, zeichnete er … riss das Mal der Seele in den Vorschein, Zeichnung um Zeichnung sich suchend, sich findend, sich verlassend …«, so beginnt Rudolf Brandner seine Aufzeichnung über den Künstler Harald Herrmann. In dem Band »Über den Negativismus in der Kunst« spürt Brandner den Wegen und Nebenwegen des Zeichners und Malers nach. Der Zeitraum von nahezu 40 Jahren künstlerischer Produktion lässt Vertiefungen und Verästelungen dieses Künstlers in einer ganz eigenen Sicht erscheinen.

Der Band ist Teil des dreibändigen Werks HILUM.Weitere Teilbände:
- »Malerei und Zeichnung« ist der Versuch einer Zusammenfassung und Transparenzgebung der künstlerischen Arbeit Herrmanns der Jahre 2017/2018.
- »TextundBild« verknüpft mit expressiver Prosa drei Gestalten der Kunst- und Literaturgeschichte miteinander: Goya, Pasolini, Vincent (van Gogh). Den Texten zugeordnet werden gemalte und gezeichnete Köpfe.

HARALD HERRMANN, geb. 1954 in Wolfach/Schwarzwald, Künstler und Kunstvermittler, zahlreiche Stipendien und Lehraufträge im In- und Ausland, Mitinitiator kulturpolitischer und künstlerischer Interventionen für den öffentlichen städtischen Raum Freiburg, Leiter und Gründer der Schule der Wahrnehmung.

Dieser Link führt zu den Leseproben.
Cover_Herrmann_Hilum
Harald Herrmann
HILUM
Malerei und Zeichnung 2018
TextundBild
Über den Negativismus in der Kunst – Der Weg des Zeichners und Malers Harald Herrmann 1980–2018 von Rudolf Brandner
238 S., zahlr. Abb., 19 x 23,7 cm, Pb., 19,90 €
ISBN 978-3-7930-5174-9



Es gibt eine limitierte Auflage an Original-Zeichnungen von Harald Herrmann, die man zu den drei Bänden für 90 € direkt beim Verlag  erwerben kann. Bei Interesse bitten wir um telefonische Rücksprache: Tel. 0761 45002135.

Rezeptionsgeschichte des Wiener Walzers

Featured

Der Wiener Walzer An der schönen blauen Donau ist ein Werk mit komplexer Rezeptionsgeschichte. Der von Joachim Brügge herausgebende Band »Kosmisches Arkadien« und »Wienerische Schlampigkeit« versammelt Beiträge zur medialen, kompositorischen, musikanalytischen und literarischen Rezeption des Donauwalzers. Aspekte der musikalischen Praxis verdeutlichen Interviews mit den Musikern der Wiener Philharmoniker, die den Walzer jedes Jahr beim Neujahrskonzert spielen. Alexander Drčar liefert die Analyse der unterschiedlichen Interpretationen der wechselnden Dirigenten bei dem Großevent. Er vergleicht dabei die Aufnahmen aus der Zeit von 1954 bis 2010.

KLANG21_U1_400

 Weitere Informationen zum Buch.

Begriff und Figur der freien Rede

Featured

Von Luther bis Diderot, von Wieland bis Keats: Der Band Bella Parrhesia geht dem historischen Index der Redefreiheit in Literatur, Theologie, Politik und Ästhetik nach. Die Beiträge untersuchen die rhetorischen und ideengeschichtlichen Konstellationen der Parrhesie vom 16. bis zum 18. Jahrhundert und fügen sich so zu einer Darstellung der Genesis moderner Redefreiheit aus der Rhetorik.

Hier geht`s zur Leseprobe und weiteren Details.

LIT219_CampeWesselsU1_400

Litterae, Band 219
394 S., geb., 62,– €
ISBN 978-3-7930-9846-1

Limbus 2018 – Australisches Jahrbuch

Featured

Der Band lotet die Reichweiten, Spielräume und wechselnden Konjunkturen des Herkunfts-Begriffs bei der Generierung von Selbstbildern und Fremdentwürfen in der deutschsprachigen Literatur aus. Dazu zählen u.a.: Migrantenliteratur, Väterliteratur, Nachwendeliteratur, die Ruhrgebietstrilogie von Ralf Rothmann, Botho Strauß’ Erinnerungsbuch Herkunft.

Dieser Link führt zur Leseprobe.

LIMBUS2018_U1_400

Franz-Josef Deiters/Axel Fliethmann/Birgit Lang/Alison Lewis/Christiane Weller (Hg.)
Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft
Band 11 (2018):
Herkunft / Origin
272 S., 3 Farbabb., 46,00 €
ISSN 1869-1021
ISBN 978-3-7930-9915-4

Fronterfahrung in den Romanen des Ersten Weltkriegs

Featured

Johannes Waßmer analysiert in seiner Studie Die neuen Zeiten im Westen und das ästhetische Niemandsland die Westfront-Romane von Ernst Jünger, Henri Barbusse, Erich Maria Remarque, Werner Beumelburg und Christian Kracht. Ihre Texte erzählen vom Leid der Soldaten, von den kaum noch wahrnehmbaren Granaten, Minen und Schrapnells, von der Kameradschaft und vom ›Erlebnis Krieg‹. Die Soldaten geben dem als sinnlos empfundenen Sterben einen Sinn. Durch diese »Sinngebung des Sinnlosen« werden der Erste Weltkrieg, die Westfront und das Erleben der Soldaten in einen geschichtlichen Rahmen gestellt und als notwendiger Schritt in eine erhoffte Zukunft gedeutet. Waßmer argumentiert, dass sich die Texte in ein Narrativ der Erfahrung und ein Narrativ der Erwartung auffächern. Auch wenn sie sich in der Sinndeutung unterscheiden, erheben sie alle die Beschleunigungserfahrung an der Front zum zentralen Topos.

Dieser Link führt zur Leseprobe.

LIT237_Wassmer_U1

Johannes Waßmer
Die neuen Zeiten im Westen und das ästhetische Niemandsland
Phänomenologie der Beschleunigung und Metaphysik der Geschichte in den Westfront-Romanen des Ersten Weltkriegs
Reihe Litterae, Band 237
438 S., geb., 68,– €
ISBN 978-3-7930-9921-5

Johannes Waßmer, geb. 1983, Promotion 2017, Studium der Neueren und Älteren deutschen Literatur und der Philosophie, Arbeitsschwerpunkte: Krieg und Literatur, Literatur der Moderne, Literatur- und Kulturtheorie, insbesondere Präsenz der Zeichen, Zeit, Beschleunigung und Geschichtsphilosophie, Martin Buber.

Ästhetik fetischistischer Anschauung in Literatur und Psychoanalyse

Featured

Matthias Bock entfaltet in seiner Studie das Modell der »Figuration des Augenblicks« als eine innovative Theorie des Fetischismus. Der Autor untersucht die Darstellung fetischistischer Körperanschauung in Texten der Literatur und Psychoanalyse. Im Zentrum seiner Interpretation stehen kanonische Prosatexte des 19. und 20. Jahrhunderts: E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann, Robert Musils Törleß-Roman, Elfriede Jelineks Die Klavierspielerin, Texte von Sigmund Freud und Jacques Lacan.

Dieser Link führt zur Leseprobe.

LIT234_BockU1_400

Matthias Bock
Figurationen des Augenblicks
Zur Ästhetik fetischistischer Anschauung in Literatur und Psychoanalyse
Litterae, Band 234
314 S., 8 Abb., geb., 58,– € (D)
ISBN 978-3-7930-9916-1

MATTHIAS BOCK, geb. 1985, Studium der Germanistik, Politischen Wissenschaft und Psychologie in Hannover, Promotion 2017. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Seminar der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover.

Dekadente Literatur vor und nach Nietzsche

Diemo Landgraf untersucht in seiner neuen Studie das Spannungsverhältnis zwischen Ethik und Ästhetik in der dekadenten Literatur.
Die Entwicklung einer modernen Ästhetik bei Gautier, Baudelaire, Flaubert und Huysmans geht mit einer Kritik der als dekadent empfundenen Gesellschaft einher. Friedrich Nietzsche wird durch jene französischen décadents beeinflusst. Tendenzen wie der Nihilismus, der Vitalismus, die Abkehr von der traditionellen Moral oder die Krise der Spiritualität liegen zentralen Thesen und Motiven seiner späten Philosophie zugrunde.
Die um 1900 einsetzende europaweite Nietzsche-Rezeption verbreitet wiederum den Dekadenzgedanken über Frankreich hinaus. Infolge reflektieren die ästhetische Avantgarde vorbereitende Autoren wie Baroja, D’Annunzio, Éca de Queirós, Gide, Martínes Ruiz, Valle-Inclán und Thomas Mann Nietzsches Philosophie.

LESEPROBE 

Diemo Landgraf ist Professor für German und Hispanic Studies an der Acadia University in Wolfville (Kanada).

LIT233_LandgrafU1_400

Diemo Landgraf
Ethik und Ästhetik in der dekadenten Literatur vor und nach Nietzsche
Reihe Litterae Band 233
394 S., geb. 15,4 x 22,8 cm, 68,– €
ISBN 978-3-7930-9911-6