»Unter Wölfen« auf der Shortlist für den Opus Primum 2019

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Der Förderpreis der Volkswagen Stiftung wird jährlich für die beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation verliehen. Unter den zehn Studien auf der Shortlist für den Opus Primum ist der Rombach-Autor Alexander Kling mit seinem Band Unter Wölfen.
Der mit 10.000 Euro dotiertierte Preis wird am 20. November 2019  zusammen mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis in Hannover verliehen.

Dieser Link führt zu weiteren Informationen der Volkswagen Stiftung.
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Anhand von Augenzeugenberichten und Jagdtraktaten sowie Texten der politischen Theorie, der Zoologie und der Literatur zeichnet Kling die Ausrottung der Wölfe im 17. und 18. Jahrhundert nach. Der Autor belegt, dass mit deren Abtötung auch die politische und zivilisatorische Ordnung zur Disposition steht.
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Ahmad Milad Karimi mit dem Voltaire-Preis 2019 ausgezeichnet

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Die Universität Potsdam verleiht den mit 5 000 Euro dotierten »Voltaire-Preis für Toleranz, Völkerverständigung und Respekt vor Differenz« an Ahmad Milad Karimi. Die Jury würdigt damit seine »außerordentliche fachliche Breite und seine Vermittlung zwischen den Kulturen«. Die Preisverleihung war am 16. Januar in Potsdam.
Karimi ist Philosoph, Islamwissenschaftler, Übersetzer und Autor zahlreicher Bücher. Im Rombach Verlag sind Identität – Differenz – Widerspruch. Hegel und Heidegger und Hingabe. Grundfragen der systematisch-islamischen Theologie erschienen.

Karimi wurde 1979 in Kabul geboren. Als Kind floh er mit seiner Familie aus Afghanistan, zunächst nach Russland, dann nach Deutschland. Er studierte Philosophie und Islamwissenschaft an den Universitäten Freiburg und Neu Delhi. Seit dem Wintersemester 2012/2013 hat er eine Professur für Kalãm, islamische Philosophie und Mystik, an der Universität Münster inne.

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Dieser Link führt zu den Publikationen von Ahmad Milad Karimi bei Rombach.

Niklas Bender mit dem Hugo-Friedrich- und Erich Köhler-Preis ausgezeichnet

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Niklas Bender erhält für seine Forschungsarbeit Die lachende Kunst. Der Beitrag des Komischen zur klassischen Moderne den mit 5000 Euro dotierten Hugo-Friedrich- und Erich Köhler-Preis der Universität Freiburg. Bender hat an der FU Berlin und an der Université Paris 8 studiert und promoviert. Von 2005 bis 2014 hat er an der Universität Tübingen gearbeitet und sich 2013 dort in Romanischer Philologie, Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft habilitiert. Seit 2014 vertritt er Lehrstühle, aktuell in Trier.

Moderne Kunst kann Lachen auslösen. Ein Phänomen, das die wissenschaftliche Analyse meist verschweigt. Nicht so Niklas Bender: Er stellt die Komik in den Fokus seiner Forschung und macht deutlich, welche komischen Mittel in der klassischen Moderne (ca. 1900‒1960) wie zum Einsatz kommen. Von Jarry bis Pasolini, von Joyce bis Max Ernst – untersucht werden Werke aller Gattungen und mehrerer Sprachen sowie Beispiele aus Malerei und Film. Durch das Komische setzt sich die literarische Moderne von der Tradition ab. Staat, Religion und Kultur als Horte der Autorität sind dabei laut Bender bevorzugte Ziele des Komischen.

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Joachim Brügge mit dem »Internationalen Preis für Wissenschaft und Forschung 2018 der Stadt Salzburg« ausgezeichnet

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Die Stadt Salzburg vergibt jährlich Kulturfondspreise für außergewöhnliche Leistungen auf den Gebieten der Kunst und Wissenschaft. Der Internationale Hauptpreis für Wissenschaft und Forschung erhielt 2018 der Musikwissenschaftler Joachim Brügge. Er ist seit 1994 Hochschul- bzw. Universitätsassistent an der Universität Mozarteum in Salzburg und Mitbegründer sowie Leiter des dortigen Instituts für musikalische Rezeptions- und Interpretationsgeschichte. Die von ihm herausgegebene Schriftenreihe klang-reden erscheint seit 2007 im Rombach Verlag. Bis dato wurden 20 Bände publiziert. Zuletzt erschienen ist »Kosmisches Arkadien und «Wienerische Schlampigkeit«.

Wir gratulieren dem Autor für die Auszeichnung!

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Rombach-Autorin Angela Gencarelli auf der Shortlist für den Opus Primum Förderpreis 2017

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Angela Gencarelli hat es mit ihrer Arbeit Literarische Realitätsprüfungen des Phantastischen auf die Shortlist für den Opus Primum Förderpreis der VolkswagenStiftung geschafft. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis wird im November für die beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation des Jahres vergeben. Die Bekanntgabe des Gewinners bzw. der Gewinnerin erfolgt nach der Frankfurter Buchmesse. Der Rombach Verlag drückt seiner Autorin die Daumen.

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Details zu Buch und Leseprobe.

Zur Pressemeldung der Volkswagen Stiftung.

100. Geburtstag des Schriftstellers Wolfgang Hildesheimer am 9. Dezember

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Gelernter Tischler, Graphiker, Maler und Autor der Gruppe 47 – das künstlerische Profil von Wolfgang Hildesheimer ist vielgestaltig und klar im intermedialen Grenzgebiet der Künste angesiedelt. Am 9. Dezember jährt sich der Geburtstag des 1991 verstorbenen Autors, der unverkennbar der Literaturlandschaft Nachkriegsdeutschlands seinen Stempel aufgedrückt hat.

Zerrissenheit und das Gefühl einer absurden Welterfahrung dominieren nicht nur seine Prosawerke wie Tynset, sondern auch seine persönliche Biographie: Am 9. Dezember 1906 in Hamburg geboren, emigriert er aufgrund seines jüdischen Hintergrunds über England nach Palästina, um schließlich in Graubünden seine Heimat zu finden. Ende der 1980er Jahre verstummt der Büchnerpreisträger. Die moderne Welt der Krisen und des Sinnverlusts habe ihm nach eigener Aussage die Sprache verschlagen.

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Tiefergehende Einblicke in das intermediale Schaffen Hildensheimers im Kontext der Moderne bietet die Studie Textklänge und Bildspuren von Isabel Wagner. Sie macht auf eine musikpoetische Traditionslinie in dessen Prosawerken aufmerksam, die sich aus der gegenseitigen Befruchtung von Dichtung und Tonkunst ableitet.

Für weitere Informationen zum Buch klicken Sie hier.

Autor Wolfgang Weyers am 24.6. zu Gast in der Kunsthalle Schweinfurt

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Zum Anlass des 150. Todestages von Dichter Friedrich Rückert hält Wolfgang Weyers den Vortrag “Das stille Abenteuer – Friedrich Rückert und der Fischfang“. Friedrich Rückert galt im 19. Jahrhundert als einer der größten deutschen Dichter, obwohl viele seiner Schriften erst posthum veröffentlicht wurden. Heute kennt man den erstaunlichen Umfang und die Vielfalt seiner Gedichte, doch dafür ist der Dichter selbst kaum noch bekannt. Weyers Buch »Der große Zauberer« bringt daher den Dichter und sein gesamtes Werk in Erinnerung.

Details zur Veranstaltung finden Sie hier: schweinfurt360.de

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Weitere Details zu Buch und Autor.

Autor Clemens Maria Heymkind zu Gast in der VHS-Reihe „Schwarze Pädagogik“ am 3. Juni 2016 in Calw

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Über eine Million Kinder wurden zwischen 1949 und 1975 in konfessionellen und staatlichen Einrichtungen Opfer von Gewalt. Viele kämpfen bis heute mit den Folgen. Einer von ihnen ist Clemens Maria Heymkind. Aus Rücksicht auf seine Familie hat er dieses Pseudonym gewählt. In »Verloren im Niemandslanerzählt der 50-Jährige von seinen schmerzhaften Erlebnissen: Jahrelang wurde er in einem von Franziskanerinnen geführten Kinderheim seelisch gequält, sexuell missbraucht und körperlich misshandelt. Jetzt fordert er Aufklärung, Aufarbeitung und schreibt mit dem Buch gegen das Vergessen von Leid und Unrecht an. Weiterlesen.

Veranstaltungsinfos:
3. Juni 2016, von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Calw, Haus Schüz, Marktplatz 30, 75365 Calw
Der Abend wird musikalisch von Natascha Schopp am Klavier begleitet.
Eintritt frei.

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Clemens Maria Heymkind
Verloren im Niemandsland
Autobiografische Erzählung eines Heimkindes
Rombach Biografien Band 14
228 S., Pb., € 16,00 (D)
ISBN 978-3-7930-5127-5
Auch als E-Book.

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Literaturwissenschaftler Herbert Zeman erhält den Herbert Tumpel-Preis 2016 für sein Grundlagenwerk „Literaturgeschichte Österreichs“

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Den mit 7 000 Euro dotierten, diesjährigen »Herbert Tumpel-Preis« für herausragende wissenschaftliche Arbeiten erhält Herbert Zeman für die von ihm herausgegebene Literaturgeschichte Österreichs von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart. Der 850 Seiten starke Band gibt den neuesten Forschungsstand wieder. Das Werk erscheint in der zweiten Auflage und wurde gegenüber der ersten Auflage von 1996 vollständig aktualisiert und erweitert. Neu sind die Kapitel zur Literatur des Spätmittelalters, der Ersten Republik, der Exilliteratur und der beginnenden Zweiten Republik. Die Ausführung der weiteren Kapitel wurde ergänzt und mit Werkinterpretationen versehen.

Herbert Zeman, Ordinarius für neuere Deutsche und Österreichische Literatur an der Universität Wien (emeritiert 2008), lehrte an den bedeutendsten Universitäten aller Kontinente und beeinflusste mit seinen zahlreichen Publikationen die Entwicklung der von ihm vertretenen Lehre und Forschung richtungweisend.

Die Preisverleihung fand am 26. April im Rahmen der Vergabe der Theodor Körner Preise in der Universität Wien statt. Die Lautatio hielt NEWS-Kulturchef Heinz Sichrovsky.

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Friedrich Rückert zum 150. Todestag: Lesung und Konzert in Freiburg am 3. Mai

Friedrich Rückert (16. Mai 1788 – 31. Januar 1866) gehörte im 19. Jahrhundert zu den bekanntesten deutschsprachigen Dichtern. Heute ist er allenfalls als Verfasser der von Gustav Mahler vertonten »Kindertotenlieder« bekannt. Zum 150. Todestag des großen Dichters veranstaltet das Studium Generale der Freiburger Universität einen musikalisch-literarischen Abend. Thematischer Schwerpunkt sind dabei die rege rezipierten Kindertotenlieder und wie auch Leben und Werk Rückerts.

Wolfgang Weyers liest aus seiner Rückert-Biografie Der große Zauberer.
Igor Kamenz am Klavier mit Stücken von Gustav Mahler, Franz Schubert und Robert Schumann.
Dienstag, 3. Mai, 19 Uhr, im Haus zur Lieben Hand, Löwenstr. 6. Eintritt frei.

www.studiumgenerale.uni-freiburg.de

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