Rezension zu Carsten Rast: Zeitoasen. Literarische Verlangsamung im Realismus bei Stifter, Raabe und Fontane, in: literaturkritik, 24.08.2018

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Carsten Rast beschäftigt sich in seinem Werk Zeitoasen. Literarische Verlangsamung im Realismus bei Stifter, Raabe und Fontane mit Rückzugsorten, deren Darstellungsweise sich im 19. Jahrhundert ändert. An Stelle von Stabilität und Dauerhaftigkeit treten, bedingt durch technische und gesellschaftliche Entwicklungen, zunehmend kurzfristige Stabilisierungen. »Der Band stellt dar, wie vor allem drei literarische Texte des Realismus anhand spezifischer Raum-Zeit-Stellen (Zeitoasen) Stabilitätsverluste auszugleichen bemüht sind«, hebt die literaturkritik-Redaktion in ihrer Rezension hervor. Sie betont, dass Carsten Rast in seinem Werk »Gattungskonventionen […] ebenso in den Blick« nehme »wie das Verhältnis von Literatur und Technik sowie Fragen des Zeitbewusstseins im 19. Jahrhundert«. Es ergeben sich »Neuentwürfe in Form von Zeitoasen, die zwischen Welt und Ort vermitteln«

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Rezension zu Davide Giuriato: »klar und deutlich«. Ästhetik des Kunstlosen im 18./19. Jahrhundert, in: Monatshefte, Juli 2017

Obwohl ›Klarheit‹ und ›Deutlichkeit‹ seit der Aufklärung im Zentrum der Erkenntnistheorie stehen, sind ihre Konturen vage. In seiner Habilitationsschrift »klar und deutlich« legt der Schweizer Literaturwissenschaftler Davide Giuriato »eine ausführliche Rekonstruktion der Begriffe Klarheit und Deutlichkeit und deren immanenter Verbindung mit dem Dunklen und Verworrenen vor«, wie Rezensentin Anne Lepper feststellt.  Dazu analysiert Giuriato diese Konzepte exemplarisch bei Adalbert Stifter sowie Georg Büchner und erkennt sie als eines der Paradigmen moderner Literatur.

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