Von Romantik bis Heavy Metal: Balladenspuren in der skandinavischen Kultur

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Seit dem Mittelalter lassen sich Dichter, Musiker und bildende Künstler von den tradierten skandinavischen Volksballaden inspirieren. Die Rezeption findet in der Hoch- wie in der Populärkultur statt: von Kalkmalereien bis zu Heavy Metal oder Comicstrips. In zwölf Beiträgen untersucht der Band »Rider ud saa vide«, in welcher Form die Balladen aufgegriffen, innovativ genutzt und medial transponiert werden. Beispiele aus Dänemark, Norwegen, Schweden und von den Färöern, aus Literatur, Musik und Malerei werden vorgestellt, um die intertextuelle und intermediale Funktion der Balladen zu erforschen. Dabei werden Wirkung und Gründe für die Produktivität und Popularität des alten Genres erfasst. Der Sammelband ist ein erster Versuch zur Kartierung und Analyse dieses gesamtskandinavischen intermedialen Rezeptionsphänomens.

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Leseprobe.

Annegret Heitmann/Katarina Yngborn (Hg.)
»Rider ud saa vide«
Balladenspuren in der skandinavischen Kultur
Nordica Band 22
322 S., 21 s/w Abb., Pb.
38,00 € (D)
ISBN 978-3-7930-9833-1

Die Herausgeberinnen:
Annegret Heitmann, Professorin für Nordische Philologie der LMU München.
Katarina Yngborn, seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Nordische Philologie der LMU München.