Autor Clemens Maria Heymkind zu Gast in der VHS-Reihe „Schwarze Pädagogik“ am 3. Juni 2016 in Calw

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Über eine Million Kinder wurden zwischen 1949 und 1975 in konfessionellen und staatlichen Einrichtungen Opfer von Gewalt. Viele kämpfen bis heute mit den Folgen. Einer von ihnen ist Clemens Maria Heymkind. Aus Rücksicht auf seine Familie hat er dieses Pseudonym gewählt. In »Verloren im Niemandslanerzählt der 50-Jährige von seinen schmerzhaften Erlebnissen: Jahrelang wurde er in einem von Franziskanerinnen geführten Kinderheim seelisch gequält, sexuell missbraucht und körperlich misshandelt. Jetzt fordert er Aufklärung, Aufarbeitung und schreibt mit dem Buch gegen das Vergessen von Leid und Unrecht an. Weiterlesen.

Veranstaltungsinfos:
3. Juni 2016, von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Calw, Haus Schüz, Marktplatz 30, 75365 Calw
Der Abend wird musikalisch von Natascha Schopp am Klavier begleitet.
Eintritt frei.

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Clemens Maria Heymkind
Verloren im Niemandsland
Autobiografische Erzählung eines Heimkindes
Rombach Biografien Band 14
228 S., Pb., € 16,00 (D)
ISBN 978-3-7930-5127-5
Auch als E-Book.

Zur Leseprobe.

Buchpräsentation »Verloren im Niemandsland« am 21. November in Freiburg

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1,2 Millionen Kinder und Jugendliche wurden zwischen 1949 und 1975 in deutschen Kinderheimen Opfer von Gewalt. Clemens Maria Heymkind ist einer von ihnen. Jetzt, im Alter von 50 Jahren, hat er den Mut, seine Erlebnisse öffentlich zu machen. Unter Pseudonym schreibt er gegen das Vergessen von Leid an, klärt über die Demütigungen in einem katholischen Heim sowie das Wegschauen von Behörden auf. Seine berührenden Schilderungen machen deutlich, wie ungerechte Erziehungsmethoden und Gewalt eine Seele verletzen können. Für viele Betroffene ist eine Vergangenheitsbewältigung nur schwer möglich. Clemens Maria Heymkind ist der Schritt in ein besseres Leben gelungen. Die Aufnahme in das Pestalozzi-Kinderdorf und die Waldorfschule Wahlwies waren dafür der Anfang: »Die Lebenshaltung der Anthroposophen bescherte mir die erste dauerhafte positive Erfahrung meines Lebens.«

Veranstaltungsinfo:

Am:   Samstag, 21. November 2015, 20 Uhr
Im:     Musiksaal der Freien Waldorfschule St.  Georgen, Bergiselstraße 11,
          79111 Freiburg
Mit:    Clemens Maria Heymkind
          Sabine Frigge, Herausgeberin »Rombach Biografien«
          Natascha Schopp, musikalische Umrahmung (Klavier/Gesang)

Eintritt frei.

www.heymkind.de

Buchinformationen.

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Autobiografische Erzählung eines Heimkindes

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Missbrauch im katholischen Kinderheim – Bericht eines Betroffenen
Clemens Maria Heymkind wurde seelisch gequält, sexuell missbraucht und körperlich misshandelt. Unter Pseudonym schreibt sich der 50-Jährige die schmerzhaften Erlebnisse in einem katholischen Kinderheim von der Seele. »Verloren im Niemandsland« ist der Bericht eines Betroffenen, der auf Leid und Missstände aufmerksam macht und Aufklärung fordert. Geschätzte 1,2 Millionen Kinder und Jugendliche wurden in deutschen Heimen zwischen 1949 und 1975 Opfer von Gewalt. Auszüge der Jugendamtsakte des Autors geben „Einblicke in die Blindheit eines Fürsorge- und Hilfssystems für das tatsächliche Schicksal der Mündel“, so Jörg M. Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Ulm, im Vorwort. Die autobiografische Erzählung macht deutlich, wie schwierig es für die Betroffenen ist, ihre Vergangenheit zu bewältigen. Letztlich gelingt dem Autor der Schritt aus dem Grauen, hinein in ein besseres Leben.

Clemens Maria Heymkind wurde 1965 im Allgäu geboren. Im Kinderheim lebte er acht Jahre. Das am Ende des Buches beschriebene Kinderdorf verließ er im Alter von 19 Jahren als ausgebildeter Möbelschreiner. Später holte er über den zweiten Bildungsweg die mittlere Reife sowie die Fachhochschulreife nach. Er machte eine Ausbildung zum Versicherungsfachmann, absolvierte anschließend ein Studium zum Diplom Finanzwirt (FH) und arbeitet heute erfolgreich im Bereich Steuerberatung in Südbaden. Clemens Maria Heymkind ist Vater von zwei erwachsenen Kindern

Der Autor steht für Interviews und Veranstaltungen zur Verfügung. Weitere Informationen: www.heymkind.de

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Clemens Maria Heymkind
Verloren im Niemandsland
Autobiografische Erzählung eines Heimkindes
Rombach Biografien Band 14
228 S., Pb.
€ 16,00 (D)
ISBN 978-3-7930-5127-5

Leseprobe.