Rezension zu Elias Zimmermann: Lesbare Häuser? Thomas Bernhard, Hermann Burger und das Problem der Architektursprache in der Postmoderne, in: Journal of Austrian Studies Association, 52:1–2, Spring 2019

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Die Wechselwirkung zwischen neuerer Literatur und postmoderner Architektur wurden bis dato nur wenig erforscht. Elias Zimmermanns Studie Lesbare Häuser? untersucht diese Konstellation anhand von zwei Romanen aus den 1970er Jahren: Thomas Bernhards Korrektur und Hermann Burgers Schilten.
Laura McLary resümiert: Die Studie biete eine tiefe und dichte Analyse von zwei wichtigen postmodernen Romanen. Die Fokussierung auf Möglichkeiten und Grenzen der Architektur als Metapher lassen die Romane in einem kulturhistorischen Kontext verstehen, sowohl im Hinblick auf sprachphilosophische Fragestellungen als auch auf zeitgenössische Architekturdiskurse. Die Rezensentin betont zudem die klare Struktur der Arbeit: »Though at times it can be difficult to maintain an overview of the various intricacies of Zimmermann’s lines of argument, the clear structure of the study, divided evenly between analysis of Korrektur and Schilten, provides helpful points of orientation, as do the clearly organized an d clearly organized introduction and conclusion.«

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Rezension zu Elias Zimmermann: Lesbare Häuser? Thomas Bernhard, Hermann Burger und das Problem der Architektursprache in der Postmoderne, in: Literaturhaus Wien, 10/2017

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Elias Zimmermann untersucht in seiner Studie Lesbare Häuser? Thomas Bernhard, Hermann Burger und das Problem der Architektursprache in der Postmoderne die Konstellation von Literatur und postmoderner Architektur anhand von zwei exemplarischen Romanen: Thomas Bernhards Korrektur und Hermann Burgers Schilten. Seine Arbeit wurde 2017 mit dem Fakultätspreis der philosophisch-historischen Fakultät der Universität Lausanne ausgezeichnet. »Zimmermanns Studie schreibt sich in die aktuelle Diskussion über die Frage der Lesbarkeit von Architektur ein«, resümiert Rezensent Roland Innerhofer. Es leiste hierzu »einen äußerst wichtigen und eigenständigen Beitrag«. Für Innerhofer ist es eine »erhellende Lektüre«, die besonders Begriffen wie dem architektonischen Ereignis präzisere Konturen verleihe.

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Literatur und postmoderne Architektur

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Kann man Häuser lesen, können Gebäude sprechen? Die Wechselwirkung zwischen neuerer Literatur und postmoderner Architektur wurden bis dato nur wenig erforscht. Elias Zimmermanns Studie Lesbare Häuser? untersucht jetzt diese Konstellation anhand von zwei Romanen aus den 1970er Jahren: Thomas Bernhards Korrektur und Hermann Burgers Schilten.
Auf Basis einer Auseinandersetzung mit jüngeren Architekturtheorien und ihrer erkenntnistheoretischen Grundlagen erörtert Zimmermann die ›Lesbarkeit der Architektur‹. Neben detaillierten Lektüren behandelt er Fragen der vergleichenden Ästhetik und des Begriffs der Postmoderne. Dabei erarbeitet er völlig neue Einsichten in das ästhetische Potenzial der Architektur für die Theorie und Praxis der Literatur.

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ELIAS ZIMMERMANN, geb. 1987, Studium der Germanistik und Philosophie in Bern und Berlin. Zurzeit Gastwissenschaftler an der Humboldt Universität zu Berlin.

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Elias Zimmermann
Lesbare Häuser?
Thomas Bernhard, Hermann Burger und das Problem
der Architektursprache in der Postmoderne
Litterae, Band 227
438 S., 11 Abb., geb., 64,– €
ISBN 978-3-7930-9881-2

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