Rezension zu Daniel Hilpert: Magnetisches Erzählen. In: E.T.A Hoffmann-Jahrbuch vom November 2016

Der von Franz Anton Mesmer begründete Animalische Magnetismus geht von einem jedem lebenden Wesen innewohnenden Fluidum aus, das der heilenden Berührung eines Magnetiseurs bedarf. Als wirkungsmächtiger naturphilosophischer Diskurs prägte der Magnetismus die Literatur der Romantik wesentlich. Daniel Hilpert zeigt in seiner Studie Knotenpunkte zwischen den Werken E.T.A. Hoffmanns und zentralen Theoremen des Magnetismus auf, die vor allem Figurenebene und Erzählstruktur betreffen. Die Rezensentin Stephanie Kroesen spricht Hilperts „materialreiche[r] und differenzierte[r] Analyse“ klaren forschungsgeschichtlichen Mehrwert zu. In ihrem Abschlussfazit würdigt sie seine Studie als „wichtigen, geradezu ‚magnetisierenden‘ Forschungsbeitrag, der […] aufgrund der ansprechenden Argumentation sowohl Hoffmann-Kennern als auch mit diesem Thema weniger Vertrauten enormes Lesevergnügen bereitet“.

9783793097587

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Rezension zu Daniel Hilpert: Magnetisches Erzählen. In: Zeitschrift für Germanistik vom September 2016

Daniel Hilpert arbeitet in seiner Studie die diskursiven Einflüsse des naturphilosophischen Paradigmas des Magnetismus auf die Erzählungen E.T.A. Hoffmanns heraus. Dabei wird Magnetismus nicht lediglich als Topos begriffen, sondern als narratives Strukturprinzip, das dem gesamten Œuvre E.T.A. Hoffmanns zugrunde liegt. Der Rezensent Bastian Dewenter lobt die „überzeugend[e]“ und „innovative Studie“. Sie zeige, insbesondere aufgrund von Hilperts profunder Quellenkenntnis zum Magnetismus, „neue spannende und gewinnbringende Einblicke in Hoffmanns Prosa“ auf.

9783793097587

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