Joachim Brügge mit dem »Internationalen Preis für Wissenschaft und Forschung 2018 der Stadt Salzburg« ausgezeichnet

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Die Stadt Salzburg vergibt jährlich Kulturfondspreise für außergewöhnliche Leistungen auf den Gebieten der Kunst und Wissenschaft. Der Internationale Hauptpreis für Wissenschaft und Forschung erhielt 2018 der Musikwissenschaftler Joachim Brügge. Er ist seit 1994 Hochschul- bzw. Universitätsassistent an der Universität Mozarteum in Salzburg und Mitbegründer sowie Leiter des dortigen Instituts für musikalische Rezeptions- und Interpretationsgeschichte. Die von ihm herausgegebene Schriftenreihe klang-reden erscheint seit 2007 im Rombach Verlag. Bis dato wurden 20 Bände publiziert. Zuletzt erschienen ist »Kosmisches Arkadien und «Wienerische Schlampigkeit«.

Wir gratulieren dem Autor für die Auszeichnung!

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Rezeptionsgeschichte des Wiener Walzers

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Der Wiener Walzer An der schönen blauen Donau ist ein Werk mit komplexer Rezeptionsgeschichte. Der von Joachim Brügge herausgebende Band »Kosmisches Arkadien« und »Wienerische Schlampigkeit« versammelt Beiträge zur medialen, kompositorischen, musikanalytischen und literarischen Rezeption des Donauwalzers. Aspekte der musikalischen Praxis verdeutlichen Interviews mit den Musikern der Wiener Philharmoniker, die den Walzer jedes Jahr beim Neujahrskonzert spielen. Alexander Drčar liefert die Analyse der unterschiedlichen Interpretationen der wechselnden Dirigenten bei dem Großevent. Er vergleicht dabei die Aufnahmen aus der Zeit von 1954 bis 2010.

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 Weitere Informationen zum Buch.

Rezension zu Joachim Brügge (Hg.) »Zur Interpretation von W.A. Mozarts Kammermusik«

KLANG14_Bruegge_DRUCK.inddDer von Joachim Brügge herausgegebene Band »Zur Interpretation von W.A. Mozarts Kammermusik« legt den Schwerpunkt der Analyse auf die Klavier und Violinsonaten sowie die Klavier- und Streichquartette Mozarts. Als noch junge Disziplin der Musikwissenschaft ist die Interpretationsforschung dabei besonders gefordert, methodische Probleme und Grenzen der sprachlichen Darstellung zu reflektieren. Das in der Reihe Klangreden erschienene, „sorgfältig editierte Buch“ zeigt dabei u.a. auf, wie Mozarts Musik „unter akribischer und mit neuestem Gerät durchgeführter Vermessung“ objektivierend untersucht werden kann, findet der Rezensent Armin Kaumanns.

 

Zur Rezension siehe hier: dasorchester.de

Mozarts »Eine Kleine Nachtmusik« in den Medien

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W.A. Mozarts Eine Kleine Nachtmusik KV 525 weist eine faszinierende wie widersprüchliche Rezeptionsgeschichte auf. Das Werk war im 19. Jahrhundert noch weitgehend unbekannt, avancierte im 20. Jahrhundert zu einem der bekanntesten Instrumentalwerke Mozarts und ist heute weltberühmt. Der von Joachim Brügge herausgegebene Band Zwischen ›Cultural Heritage‹ und Konzertführer untersucht die Rezeptions- und Interpretationsgeschichte der Serenade. Anhand konkreter empirisch ausgerichteter Fallstudien wird das Bild von KV 525 in den modernen Medien untersucht. Diskutiert werden neben linguistischen Begriffsanalysen der vielfältige Einsatz des Stücks als populäre Filmmusik, im Internet und in den digitalen Medien. Ebenso beleuchtet der Band die kultursoziologischen Aspekte des Stücks, die Mozarts Werk in den Kontext eines übergreifenden Österreichbilds setzen. So wird der Blick auf die umfassende Pluralität gelenkt, die ein einzelnes Werk erreichen kann.

Leseprobe

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Joachim Brügge (Hg.)
Zwischen ›Cultural Heritage‹ und Konzertführer
W.A. Mozart, Eine Kleine Nachtmusik in den Medien
Reihe klang-reden, Band 15
224 S., mit Abb., Pb., 32,00 € (D)
ISBN 978-3-7930-9838-6