Rezensionen zu Anja Pompe (Hg.): »Kind und Gedicht. Wie wir lesen lernen«

USPompe_Druck.inddKeine literarische Ausdrucksform ist so sehr auf das Aussetzen der Verständnisroutine angelegt wie die Lyrik. Sie blockiert über die Art, wie sie mit Sprache umgeht, ein schnelles, ungehindertes Lesen und zwingt zum Innehalten. Diese These des von Anja Pompe herausgegebenen Sammelbandes »Kind und Gedicht. Wie wir lesen lernen« sieht auch Michael Bahn in seiner Rezension bestätigt. Das Buch lade durch seine interdisziplinären Beiträge renommierter Autorinnen und Autoren selbst zum Verweilen ein und passe als “theoretische Fundierung ausgesprochen gut in jede Sammlung praxisorientierter Handreichungen.”

 

Rezension: Michael Bahn: Kind und Gedicht. Wie wir lesen lernen. Hrsg. von Anja Pompe. Freiburg i.Br. u.a.: Rombach, 2015, in: Wirkendes Wort 3/2015, S. 506-508.

 

Auch Martin A. Hainz betont in seiner Rezension, wie lesenswert der Band von Anja Pompe sei, da die im Buch angestrebte Interdisziplinarität von allen Beiträgern sinnvoll und konsequent eingesetzt werde. Sein Fazit lautet daher prägnant: “Absolut anzuempfehlen!”

Rezension auf Fixpoetry.com

 

Ausführlich besprochen wird das Werk auch in der neuesten Ausgabe von Interjuli. Darin geht die Beiträgerin Lea Grimm auf alle Einzelaufsätze des Sammelbandes ein, betont die durchdachte Gliederung des Themas und resümiert, dass der Band “gewinnbringenden Lesestoff” biete.

Rezension auf Interjuli.de

 

Rezensent Gerhard Rupp sieht das Leitkonzept des Bandes im emphatischen Literaturbegriff kristallisiert, der auf ein ganzheitliches Menschenbild abziele. Er betont die Perspektiven für den Deutschunterricht, die die Beiträge entfalten würden. Da der Band “herausragende Vertreter/innen der Kultur- und Literatur-, Erziehungs-, Neuro- und Musikwissenschaftler/innen” zur Mitarbeit bewegen konnte, sei das Werk “ein nützlicher Begleiter vor allem bei der Begründung und der Erweiterung des alltäglichen Deutschunterrichts.”

Rezension auf IASLonline.de

 

Mit Gedichten lesen lernen – die didaktische Bedeutung von Lyrik

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»Lyrik nervt.« Mit diesem Buchtitel hat Hans Magnus Enzensberger vielen Schülern aus der Seele gesprochen. Aber gerade die Lyrik hat eine besondere Bedeutung für das Lesenlernen. Keine literarische Ausdrucksform ist so sehr auf das Aussetzen der Verständnisroutine angelegt wie die Lyrik. Sie blockiert über die Art wie sie mit Sprache umgeht ein schnelles, ungehindertes Lesen und zwingt zum Innehalten. Vor diesem Hintergrund gehen in dem von Anja Pompe herausgegebenen Band »Kind und Gedicht« renommierte Wissenschaftler der Wirksamkeit von Lyrik für das Lesenlernen in philosophischen, pädagogischen, psychologischen, musik- und literaturwissenschaftlichen sowie fachdidaktischen Reflexionen nach.

Herausgeberin: Anja Pompe ist Literaturdidaktikerin und wissenschaftliche Assistentin an der Universität Rostock.
Die Autoren: Georg W. Bertram, Heinrich Bosse, Hans-Heino Ewers, Hans Ulrich Gumbrecht, Arthur M. Jacobs, Annette Kinder, Hermann Korte, Alexander Košenina, Annegret Lösener, Hans Lösener, Thomas Möbius, Jakob Ossner, Anja Pompe, Ernst Pöppel, Kaspar H. Spinner, Michael Steinmetz, Jörg Zirfas, Gesa zur Nieden

 Lesen Sie hier direkt ins Buch.

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Anja Pompe (Hg.)

Kind und Gedicht

Wie wir lesen lernen           

236 S., Pb., € 38,00 (D)

ISBN 978-3-7930-9803-4

Rombach Verlag 2015