Rezension zu Martina Wörgötter: Poetik und Linguistik. Die literarische Sprache Marie-Thérèse Kerschbaumers, in: Zeitschrift für deutsche Philologie, 12/2017

Martina Wörgötter eröffnet mit ihrer Studie Poetik und Linguistik. Die literarische Sprache Marie-Thérèse Kerschbaumers einen neuen Zugang zum literarischen Werk der Autorin und widmet sich vor allem dem besonderen Interesse Kerschbaumers an der Sprache. Rezensentin Britt-Marie Schuster hebt die »sehr akribischen Detailanalysen«, die in dem »ein oder anderen Fall als Vorbild für vergleichbare Studien dienen« könnten, hervor. Die »stattliche Anzahl« von 27 Analysen demonstriere »die Komplexität von Kerschbaumers Prosa eindrucksvoll«.

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Rezension zu Martina Wörgötter: »Poetik und Linguistik«

LIT214_Woergoetter_USKorr3.indd“Kerschbaumer verdient Leser” – so lautet das Postulat des Rezensenten Martin A. Hainz in Anbetracht der Tatsache, dass die Werke der Schriftstellerin Marie-Thérèse Kerschbaumers den Ruf haben, nur schwer zugänglich zu sein. Die linguistisch inspirierte Poetik der Autorin erfordert aufgrund ihrer stilistischen Heterogenität einen interdisziplinären Ansatz, den das Werk Poetik und Linguistik. Die literarische Sprache Marie-Thérèse Kerschbaumers von Martina Wörgötter verfolgt. Dabei gehe Wörgötter, so der Rezensent, ”raffiniert, vielschichtig und umsichtig” vor und lasse bei ihrem close reading eine “klare Methodik” walten. Wörgötter zeige damit “die Facetten einer Autorin, die sich durch diese Brüche als genuine Stimme bewährt.”

 
Rezension auf: fixpoetry.com

Die literarische Sprache Marie-Thérèse Kerschbaumers

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Ambivalenzen prägen die literarische Sprache der Schriftstellerin Marie-Thérèse Kerschbaumers und haben ihren Werken den Ruf verschafft, nur schwer zugänglich zu sein. Die linguistisch inspirierte Poetik der Autorin erfordert aufgrund ihrer stilistischen Heterogenität einen interdisziplinären Ansatz, den das Werk Poetik und Linguistik. Die literarische Sprache Marie-Thérèse Kerschbaumers von Martina Wörgötter verfolgt. Unter der Prämisse einer starken Beeinflussung der Autorin durch strukturalistische Theorien widmet sich diese Studie dem besonderen Interesse Kerschbaumers an der Sprache – seiner theoretisch-poetologischen Dimension einerseits, den Manifestationen in der konkreten Sprachverwendung andererseits. So wird anhand eines individuellen literarischen Werks und seiner variantenreichen Sprach- und Stilexperimente die Bedeutung der Sprache bzw. des Zusammenhangs von Linguistik und Poetik, wie sie eine ganze literarische Generation geprägt hat, exemplarisch dargestellt und gleichzeitig ein Modell entworfen, um den Dialog zwischen Sprach- und Literaturwissenschaft gelingen zu lassen.

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Martina Wörgötter
Poetik und Linguistik
Die literarische Sprache Marie-Thérèse Kerschbaumers
Reihe Litterae, Band 214
446 S., geb., 53 € (D)
ISBN 978-3-7930-9832-4