Supplemente antiker Literatur

Von der Renaissance bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts war es gängige Praxis, die Lücken unvollständig überlieferter Werke aus der Antike durch Supplemente zu schließen. Der neue von Martin Korenjak und Simon Zuenelli herausgegebene Sammelband in der Reihe Paradeigmata bietet eine breitgefächerte Übersicht über diese bisher stiefmütterlich behandelte Form der Antikerezeption und soll ihrer Erforschung neuen Auftrieb geben.

Das Gattungsspektrum der vervollständigten Texte reichte vom Epos über die Geschichtsschreibung bis hin zur Philosophie und zur Fachschriftstellerei. In sprachlicher Hinsicht standen anspruchslose Zwischenbemerkungen neben ausgefeilten Kunstwerken. Während manche Supplemente als schlichte Lesehilfen gedacht waren, sollten andere die Virtuosität ihrer Verfasser demonstrieren oder als dreiste Fälschungen ihre Leser hinters Licht führen

Die Herausgeber:
Martin Korenjak, Professor für Klassische Philologie und Neulatein an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Mitarbeiter am Innsbrucker Ludwig Boltzmann Institut für Neulateinische Studien. Beiträge zum antiken Epos, zur Rhetorik, zur Rezeptionsgeschichte und zur neulateinischen Literatur.
Mehr.

Simon Zuenelli, Senior Scientist an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Herausgeber des Anzeiger für die Altertumswissenschaft. Beiträge zum antiken Epos (v. a. Dionysiaka des Nonnos).

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342 S., Pb., 15 x 22,4 cm, € 48,00 (D)
ISBN 978-3-7930-9816-4
E-Book: 978-3-7930-6020-8, € 37,99 (D)