Rezension zu Dieter H. Kollmer (Hg.): Militärisch-Industrieller Komplex? In: Archiv und Wirtschaft vom September 2016

Der von Dieter H. Kollmer herausgegebene Sammelband liefert spannende Einblicke in die historische Entwicklung der europäischen Rüstungsindustrie. Das Paradigma des Militärisch-Industriellen Komplexes – verstanden als enger Nexus von einflussreicher Rüstungslobby, Militär und Politik – wird dabei als Analyseinstrument im Ländervergleich fruchtbar gemacht. Insbesondere das internationale Spektrum der hochkarätigen Fachautoren mache, so der Rezensent Thomas Seidel, „den besonderen Verdienst des Buches“ aus. Der aus einer Tagung hervorgegangene „interessante[ ] und informative[ ]“ Band stelle in jedem Fall „eine gewinnbringende Lektüre“ zu einem hoch brisanten Themenfeld dar.

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Eine Leseprobe sowie weitere Details zum Buch sind hier abrufbar.

60 Jahre Bundeswehr

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Über zehn Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg ernannte der erste Bundesminister für Verteidigung Theodor Blank (CDU) am 12. November 1955 die ersten Freiwilligen zu Berufs- und Zeitsoldaten der neuen westdeutschen Streitkräfte. Knapp 35 Jahre später trat zum 3. Oktober 1990 die DDR dem Geltungsbereich des Grundgesetzes bei. Der zweite deutsche Staat und mit ihm die Nationale Volksarmee (NVA) existierten fortan nicht mehr. Damit wurde die Bundeswehr zur Armee der Einheit. In den folgenden Jahren wandelte sich die Bundeswehr im Rahmen der NATO von einer Armee zur Landesverteidigung im Kalten Krieg zu einer Armee im Auslandseinsatz.

Das im Rombach Verlag erschienene Buch Die Bundeswehr 1955 bis 2015: Sicherheitspolitik und Streitkräfte in der Demokratie. Analysen, Bilder und Übersichten von Rudolf J. Schlaffer und Marina Sandig (herausgegeben vom ZMSBw) beleuchtet die Geschichte der Bundeswehr.

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248 S., geb., zahlreiche Bilder, Grafiken und Informationskästen, €28,00
ISBN 978-3-7930-9836-2

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