Rezension zu Sven von Ungern-Sternberg (Hg.): Naturschutz in Baden. In: Badische Zeitung vom 19.08.2016

Rezensent Stefan Hupka beschreibt am Beispiel der Protestaktionen in den 1950er Jahren unter dem Motto „Rettet die Wutachschlucht“, wie das Engagement von Bürgern die Historie des Naturschutzes in Baden geprägt hat. Diese erste große Bürgerinitiative hatte das Wasserkraftwerkprojekt schließlich verhindert. Es folgten Proteste gegen die Schwarzwaldautobahn oder das Atomkraftwerk in Wyhl. Das alles lässt sich in dem „verdienstvollen Geschichtsbuch“ nachlesen.

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Details zum Buch.

Rezension zu Sven von Ungern-Sternberg (Hg.): »Naturschutz in Baden«, in: Freiburger Universitätsblätter 2016

BadHeimat_Naturschutz_DRUCK.inddDie wechselhafte Geschichte des Naturschutzes in Baden wird in dem von Sven von Ungern-Sternberg herausgegebenen Band Naturschutz in Baden. Geschichte – Probleme – Perspektiven umfassend dargestellt und von den Anfängen bis zur Gegenwart in den wichtigsten Entwicklungen nachgezeichnet. In ihrer Rezension geht Eva Opitz detailliert auf die unterschiedlichen Beiträge des Buches ein und betont, wie schnell sich der interessierte Laie einen Überblick verschaffen könne über die historischen Entwicklungen des Naturschutzes. Die Rezensentin hebt abschließend hervor, dass die in diesem Werk vergegenwärtigte Vergangenheit “ein wichtiger Puzzlestein im Naturschutzgeschehen vom 19. Jahrhundert bis heute” seien.

 

Rezension: Eva Opitz: Sven von Ungern-Sternberg (Hg.): Naturschutz in Baden. Geschichte – Probleme – Perspektiven, Freiburg i.Br. 2015, in: Freiburger Universitätsblätter Heft 211/1 (2016), S. 190-191.

Aktuelle Neuerscheinung: Naturschutz in Baden

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Erstmals wird in dem von Sven von Ungern-Sternberg herausgegebenen Band »Naturschutz in Baden« die wechselhafte Geschichte des Naturschutzes in Baden umfassend dargestellt. Zunächst waren es bürgerliche Vereine, die sich um 1900 den Naturschutz auf ihre Fahnen schrieben. Ab den 1950er Jahren rüttelten private Aktionen wie etwa „Rettet die Wutachschlucht“ das Umweltbewusstsein wach. Seit 1968 entstand eine durch neue Verbände und Initiativen getragene Bewegung, die den Druck auf die Politik verstärkte. Dazu zählen die Proteste gegen eine Autobahn Freiburg–Stuttgart oder das geplante Atomkraftwerk bei Wyhl. Der emeritierte Biologieprofessor Günther Reichelt betont in seinem Beitrag: „Ohne die Mitwirkung der Naturschutzverbände könnten heute die eigentlich staatlichen Aufgaben des Naturschutzes nicht bewältigt werden.“ Einen Überblick der Naturschutzarbeit in den Regierungsbezirken Freiburg und Karlsruhe seit den 1980er Jahren bis heute geben die Autoren Jörg-Uwe Meineke, Bernd Jürgen Seitz und Luise Murmann-Kristen. Die Rolle des Landesvereins Badische Heimat auf diesem Gebiet beleuchten Charlotte Piepenbrock und Harald Stahl.

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Sven von Ungern-Sternberg (Hg.)
Naturschutz in Baden
Geschichte – Probleme – Perspektiven
Schriftenreihe der Badischen Heimat, Bd. 8
288 Seiten, zahlreiche Farbabb., Hardcover, Halbleinen
39,80 € (D)

Zur Leseprobe und zum Coverdownload:

www.rombach-verlag/Naturschutz in Baden

Kontakt: Christine Weis, E-Mail: c.weis@rombach.de, Tel.: 49 761 4500 2136