Rezension zu Drcar/Gratzer: Komponieren & Dirigieren. Doppelbegabungen als Thema der Interpretationsgeschichte, in: Jazzinstitut.de, 08/2017

Der Band Komponieren & Dirigieren. Doppelbegabungen als Thema der Interpretationsgeschichte behandelt die Ergebnisse eines Projekts, das zwischen 2014 und 2016 am Institut für musikalische Rezeptions- und Interpretationsgeschichte (IMRI)/ Universität Mozarteum Salzburg umgesetzt wurde. Das Buch gebe »viele kluge Hinweise« darauf, wie wichtig ein Dirigat zur Umsetzung von Kompositionen sein kann, schlussfolgert Rezensent Wolfram Knauer. Die »intime Annäherung an komponierte Werke« animiere zahlreiche Dirigenten, selbst kompositorisch tätig zu werden. Andererseits erhielten Komponisten, die zugleich dirigierten, ein »verstärktes Bewusstsein für die Interpretation und Interpretierbarkeit auch ihrer eigenen Werke«, bemerkt Knauer weiter.

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Komponieren & Dirigieren – Doppelbegabungen als Thema der Interpretationsgeschichte

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In dem Sammelband Komponieren & Dirigieren. Doppelbegabungen als Thema der Interpretationsgeschichte erörtern die Beiträger folgende Fragestellungen: Welche Rolle spiel(t)en die Tätigkeiten des Komponierens und Dirigierens in der künstlerischen Entwicklung des jeweils thematisierten Künstlers? Inwiefern lassen sich Wechselwirkungen zwischen den Tätigkeiten des Dirigierens und Komponierens dokumentieren? Welche Entwicklung nahm bzw. nimmt die Rezeption dieser Doppeltätigkeit? Die Fallstudien reichen von Mozart über Berlioz und Mahler bis zu Boulez und Pintscher.

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Alexander Drčar / Wolfgang Gratzer (Hg.)
Komponieren & Dirigieren
Doppelbegabungen als Thema der Interpretationsgeschichte
Reihe klang-reden Band 16
632 S., zahlr. Abb., Pb., 78,00 € (D) / 80,20 € (A)
ISBN 978-3-7930-9861-4