Freiburg auf dem Weg zur »Green City« – Ein Buch zum Stadtjubiläum

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Neue Veröffentlichung des Landesvereins Badische Heimat e.V.

Zum 900-jährigen Jubiläum der Stadt Freiburg dokumentiert der Landesverein Badische Heimat in Band 16 seiner Schriftenreihe mit Freiburg auf dem Weg zur »Green City« auf mehr als 500 Seiten die jüngere Geschichte der Stadt als Modellkommune einer nachhaltigen Stadtpolitik.

Perspektiven der Green City Freiburg

Sven von Ungern-Sternberg, Vorsitzender des Landesvereins und Herausgeber des dank städtischer Förderung als Jubiläumsprojekt veröffentlichten Bandes, unterstreicht mit dieser Überschrift, dass das unter der Ägide des ehemaligen Oberbürgermeisters Dieter Salomon für Freiburg geschaffene Label »Green City« kein in Stein gemeißelter Status sein kann: Es geht um eine Zielperspektive, an der stetig hart gearbeitet und um die politisch immer wieder gerungen wird. Das spiegelt auch die Palette der zahlreichen Fachbeiträge wider.

40 Autoren berichten über Freiburger Stadtpolitik

Ungern-Sternberg lässt 40 Persönlichkeiten, die beruflich entweder direkt oder indirekt mit der Freiburger Stadtentwicklung der letzten Jahrzehnte eng verbunden waren oder sind, als fachliche Zeitzeugen zu Wort kommen.
Der Herausgeber und Co-Autor schöpft nicht zuletzt aus dem reichen Fundus seiner eigenen Berufs- und Lebenserfahrungen als ehemaliger Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, langjähriger Freiburger Baubürgermeister und schließlich als südbadischer Regierungspräsident. Die zwei Jahrzehnte umfassende Periode als Baubürgermeister war für ihn ursprünglich die Motivation, die Freiburger Kommunalpolitik der 1980er- und 1990er-Jahre aus dem Blickwinkel des Baudezernats zu beschreiben. Dass er sich dann schließlich dafür entschieden hat, in prägnanter Form neben entscheidenden Fakten auch subjektive Wertungen und persönliche Erfahrungen – kurzum, Kommunalgeschichte – aus erster Hand von maßgeblichen Akteuren zu Wort kommen zu lassen, macht den von Stephanie Zumbrink lektorierten und von Rombach verlegten Band zu einer spannenden Lektüre insbesondere für Zeitzeugen der Stadtentwicklung der letzten Jahrzehnte, aber auch für kommunal-politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger anderer Städte und Gemeinden,  die sich mit vergleichbaren Herausforderungen der städtebaulichen Entwicklung konfrontiert sehen wie Freiburg.

Pressemeldung, Badische Heimat e.V., Freiburg, 18.6.2020

Freiburg auf dem Weg zur »Green City« Buch zum Stadtjubiläum
Freiburg auf dem Weg zur »Green City« – Ein Buch zum Stadtjubiläum

Sven von Ungern-Sternberg (Hg.)
Freiburg auf dem Weg zur »Green City«
Ein Buch zum Stadtjubiläum
Schriftenreihe der Badischen Heimat, Band 16
538 Seiten, 34 €
ISBN 978-3-7930-5190-9
Rombach Verlag 2020

Rezension zu Sven von Ungern-Sternberg (Hg.): »Naturschutz in Baden«, in: Freiburger Universitätsblätter 2016

BadHeimat_Naturschutz_DRUCK.inddDie wechselhafte Geschichte des Naturschutzes in Baden wird in dem von Sven von Ungern-Sternberg herausgegebenen Band Naturschutz in Baden. Geschichte – Probleme – Perspektiven umfassend dargestellt und von den Anfängen bis zur Gegenwart in den wichtigsten Entwicklungen nachgezeichnet. In ihrer Rezension geht Eva Opitz detailliert auf die unterschiedlichen Beiträge des Buches ein und betont, wie schnell sich der interessierte Laie einen Überblick verschaffen könne über die historischen Entwicklungen des Naturschutzes. Die Rezensentin hebt abschließend hervor, dass die in diesem Werk vergegenwärtigte Vergangenheit „ein wichtiger Puzzlestein im Naturschutzgeschehen vom 19. Jahrhundert bis heute“ seien.

 

Rezension: Eva Opitz: Sven von Ungern-Sternberg (Hg.): Naturschutz in Baden. Geschichte – Probleme – Perspektiven, Freiburg i.Br. 2015, in: Freiburger Universitätsblätter Heft 211/1 (2016), S. 190-191.

Aktuelle Neuerscheinung: Naturschutz in Baden

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Erstmals wird in dem von Sven von Ungern-Sternberg herausgegebenen Band »Naturschutz in Baden« die wechselhafte Geschichte des Naturschutzes in Baden umfassend dargestellt. Zunächst waren es bürgerliche Vereine, die sich um 1900 den Naturschutz auf ihre Fahnen schrieben. Ab den 1950er Jahren rüttelten private Aktionen wie etwa „Rettet die Wutachschlucht“ das Umweltbewusstsein wach. Seit 1968 entstand eine durch neue Verbände und Initiativen getragene Bewegung, die den Druck auf die Politik verstärkte. Dazu zählen die Proteste gegen eine Autobahn Freiburg–Stuttgart oder das geplante Atomkraftwerk bei Wyhl. Der emeritierte Biologieprofessor Günther Reichelt betont in seinem Beitrag: „Ohne die Mitwirkung der Naturschutzverbände könnten heute die eigentlich staatlichen Aufgaben des Naturschutzes nicht bewältigt werden.“ Einen Überblick der Naturschutzarbeit in den Regierungsbezirken Freiburg und Karlsruhe seit den 1980er Jahren bis heute geben die Autoren Jörg-Uwe Meineke, Bernd Jürgen Seitz und Luise Murmann-Kristen. Die Rolle des Landesvereins Badische Heimat auf diesem Gebiet beleuchten Charlotte Piepenbrock und Harald Stahl.

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Sven von Ungern-Sternberg (Hg.)
Naturschutz in Baden
Geschichte – Probleme – Perspektiven
Schriftenreihe der Badischen Heimat, Bd. 8
288 Seiten, zahlreiche Farbabb., Hardcover, Halbleinen
39,80 € (D)

Zur Leseprobe und zum Coverdownload:

www.rombach-verlag/Naturschutz in Baden

Kontakt: Christine Weis, E-Mail: c.weis@rombach.de, Tel.: 49 761 4500 2136