27. November 2019: 75. Jahrestag der Bombardierung Freiburgs – »Dem Vergessen entreißen« erinnert an die Opfer

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20 Minuten dauerte der Bombenangriff der Alleierten am Abend des 27. November 1944. 20 Minuten – danach war in Freiburg nichts mehr wie zuvor: Das Bombardement der britischen Royal Air Force tötete 2 797 Menschen und zerstörte die Freiburger Innenstadt. 10 000 Menschen wurden verletzt.

»Gedenkt der Toten – Verwandelt Euch!« (Reinhold Schneider)

Carola Schark benennt die Namen der Opfer und erzählt deren Schicksale in dem Buch Dem Vergessen entreißen.
Neben den Opfergeschichten enthält der Band Beiträge von Andreas Meckel, Heike Mittmann, Manfred Gallo und Bernhard Adler zu spezifischen Aspekten des Krieges und der Zeit des Dritten Reichs in Freiburg.

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Das Buch wurde zum 70. Jahrestag der Bombardierung 2014 publiziert und ist nach wie vor lieferbar.

Carola Schark, Andreas Meckel, Heike Mittmann, Bernhard Adler, Manfred Gallo
Dem Vergessen entreißen
Gedenkbuch zum 70. Jahrestag der Bombardierung Freiburgs am 27.11.1944
Herausgegeben vom Landesverein Badische Heimat e.V. und der Stadt Freiburg i.Br.
Schriftenreihe der Badischen Heimat Band 10
312 S., geb., Halbleinenband, zahlr. s/w-Abb., € 29,90
ISBN 978-3-7930-5118-3

Multilingualität und Mehr-Sprachlichkeit in der Gegenwartsliteratur

Die von Michaela Reinhardt und Antje Wischmann herausgegebene Anthologie Multilingualität und Mehr-Sprachlichkeit in der Gegenwartsliteratur ist ein Beitrag zu einem transdisziplinären Forschungsansatz und zu einer Neubewertung von mehrsprachiger Literatur.

Die neun Beiträge erfassen die Erscheinungsformen von Multilingualität und Mehr-Sprachlichkeit mit Hilfe neuer Zugänge: In der Zusammenschau von Texten und Übersetzungen lässt sich Mehr-Sprachlichkeit soziologisch, globalisierungsgeschichtlich oder sogar posthumanistisch profilieren. Mehr-Sprachlichkeit ist ein vielfältiges Zusammenwirken von Varietäten, Modalitäten und Stilen.

Buchcover: Multilingualität und Mehr-Sprachlichkeit in der Gegenwartsliteratur

Themen u.a.: Mehrsprachigkeit in der finnischen Literaturwissenschaft; Mehr-Sprachlichkeit im Theaterstück ROSE ROSE ROSE von Malin Axelsson und Karin Serres; Kunstsprache bei Nils Håkansonss Romanprojekt Ödmården; Prozesse der Übersetzung und Verflechtung in Annette Klugs Wilhelm Tell in Manila, Technologie in der skandinavistischen Gegenwartsliteratur.

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Antje Wischmann / Michaela Reinhardt (Hg.)
Multilingualität und Mehr-Sprachlichkeit in der Gegenwartsliteratur
Nordica, Band 25
228 S., 5 Abb., Pb., 38,– €
ISBN 978-3-7930-9924-6 Rombach Verlag 2019

Demian Berger über Aura und Anschauung bei Walter Benjamin

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Aura ist ein »sonderbares Gespinst von Raum und Zeit: einmalige Erscheinung einer Ferne, so nah sie sein mag. An einem Sommermittag ruhend einem Gebirgszug am Horizont oder einem Zweig folgen, der seinen Schatten auf den Betrachter wirft, bis der Augenblick oder die Stunde Teil an ihrer Erscheinung hat – das heißt die Aura dieser Berge, dieses Zweiges atmen«. Dieser Einführung der Aura von Walter Benjamin aus dem Jahr 1931 geht eine komplexe Begriffsgeschichte voraus, die der Philosoph Demian Berger in seinem neuen Buch Aura und Anschauung detailreich untersucht.

Walter Benjamins Begriff der Aura steht im Kontext seiner historisch-materialistischen Wahrnehmungslehre.

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Berger_Aura_und_Anschauung

Demian Berger
Aura und Anschauung
Walter Benjamins materialistische Wahrnehmungslehre
Litterae, Band 240
116 S., Pb., 46,– €
ISBN 978-3-7930-9946-8

Der Isenheimer Altar
Das Werk und seine Wirkung

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»Hier ist der tausendfache, individuelle Schmerz wiedergegeben, den jeder Teil des Körpers mitmachen muss und erschütternd Anklage führt gegen die Grausamkeit des Todes«, so Kunsthistoriker Alois Schardt über den Isenheimer Altar von Matthias Grünewald. Nicht nur er war fasziniert vom Meisterwerk des Malers der Renaissance, wie der von Werner Frick und Günter Schnitzler herausgegebene Sammelband »Isenheimer Altar – Werk und Wirkung« zeigt.

Rezeption des Isenheimer Altars in Kunst, Literatur, Musik und Theologie

Elias Canetti, Lovis Corinth, Otto Dix, Paul Hindemith oder Ricarda Huch ließen sich von Grünewalds Kunstwerk inspirieren. Der Altar aus dem 16. Jahrhundert gilt als eines der Hauptwerke der deutschen Malerei. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfährt er eine stürmische Rezeption in der Bildenden Kunst, in der Literatur, in der Musik und in theologischen Debatten. Das Buch beleuchtet neben dieser Rezeption die Hintergründe der Entstehung des Isenheimer Altars, untersucht seine ikonografischen Besonderheiten und nimmt Matthias Grünewald in den Blick.

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Werner Frick / Günter Schnitzler (Hg.)
Der Isenheimer Altar – Werk und Wirkung
386 S., zahlr. Abb., Pb., 48,– €
ISBN 978-3-7930-9892-8