Der Isenheimer Altar – Werk und Wirkung

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»Hier ist der tausendfache, individuelle Schmerz wiedergegeben, den jeder Teil des Körpers mitmachen muss und erschütternd Anklage führt gegen die Grausamkeit des Todes«, so Kunsthistoriker Alois Schardt über den Isenheimer Altar von Matthias Grünewald. Nicht nur er war fasziniert vom Meisterwerk des Malers der Renaissance, wie der von Werner Frick und Günter Schnitzler herausgegebene Sammelband »Isenheimer Altar – Werk und Wirkung« zeigt.
Elias Canetti, Lovis Corinth, Otto Dix, Paul Hindemith oder Ricarda Huch ließen sich von Grünewalds Kunstwerk inspirieren. Der Altar aus dem 16. Jahrhundert gilt als eines der Hauptwerke der deutschen Malerei. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfährt er eine stürmische Rezeption in der Bildenden Kunst, in der Literatur, in der Musik und in theologischen Debatten. Das Buch beleuchtet neben dieser Rezeption die Hintergründe der Entstehung des Isenheimer Altars, untersucht seine ikonografischen Besonderheiten und nimmt Matthias Grünewald in den Blick.

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Werner Frick / Günter Schnitzler (Hg.)
Der Isenheimer Altar – Werk und Wirkung
386 S., zahlr. Abb., Pb., 48,– €
ISBN 978-3-7930-9892-8

Rezensionen zu Christian Berger / Günter Schnitzler (Hg.): Bahnbrüche. Gustav Mahler, in: Nachrichten zur Mahler-Forschung 2015

Cover_Bahnbrueche_01Gustav Mahlers Schaffen steht in vieler Hinsicht für einen Aufbruch in eine sich facettenreich auffächernde Moderne. In seinem Werk gehen Tradition und Avantgarde, überkommenes Formbewusstsein und experimentelle Strukturwagnisse, Frühromantik und modernes Ich- wie Wirklichkeitsbewusstsein geradezu ›unmögliche Synthesen‹ ein. Die sechzehn Aufsätze des Sammelbandes bieten, so der Rezensent Clemens Höslinger, “einen profunden Einblick” in die gegenwärtigen Diskussionen zu einem Künstler, dessen Werk geradezu unerschöpflich scheint. In “überwiegend klar verständlichen Worten” gehalten, könne der Tagungsband mit neuen Erkenntnissen aufwarten und auch bisher kaum gekannte Quellen erschließen, die “hochinteressante” Einblicke gewährten.

 

Rezension: Clemens Höslinger: Christian Berger / Günter Schnitzler (Hg.): Bahnbrüche. Gustav Mahler, Freiburg i.Br. 2015, in: Nachrichten zur Mahler-Forschung 69 (2015), S. 66-68.

 

Auch Werner Bodendorff lobt in seiner Online-Rezension die “teils bemerkenswerten und gedankentiefen Aufsätze” des Bandes, die wichtige Aspekte im Werk Gustav Mahlers beleuchten würden und oftmals mit breitem Hintergrundwissen gespickt seien.

Rezension auf dasorchester.de