Der Isenheimer Altar
Das Werk und seine Wirkung

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»Hier ist der tausendfache, individuelle Schmerz wiedergegeben, den jeder Teil des Körpers mitmachen muss und erschütternd Anklage führt gegen die Grausamkeit des Todes«, so Kunsthistoriker Alois Schardt über den Isenheimer Altar von Matthias Grünewald. Nicht nur er war fasziniert vom Meisterwerk des Malers der Renaissance, wie der von Werner Frick und Günter Schnitzler herausgegebene Sammelband »Isenheimer Altar – Werk und Wirkung« zeigt.

Rezeption des Isenheimer Altars in Kunst, Literatur, Musik und Theologie

Elias Canetti, Lovis Corinth, Otto Dix, Paul Hindemith oder Ricarda Huch ließen sich von Grünewalds Kunstwerk inspirieren. Der Altar aus dem 16. Jahrhundert gilt als eines der Hauptwerke der deutschen Malerei. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfährt er eine stürmische Rezeption in der Bildenden Kunst, in der Literatur, in der Musik und in theologischen Debatten. Das Buch beleuchtet neben dieser Rezeption die Hintergründe der Entstehung des Isenheimer Altars, untersucht seine ikonografischen Besonderheiten und nimmt Matthias Grünewald in den Blick.

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Werner Frick / Günter Schnitzler (Hg.)
Der Isenheimer Altar – Werk und Wirkung
386 S., zahlr. Abb., Pb., 48,– €
ISBN 978-3-7930-9892-8

Lexikon der Literatur Österreichs – zweiter Band soeben erschienen

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Der zweite Band des Bio-bibliografischen Lexikons der Literatur Österreichs umfasst die Buchstaben Bi–C. Die Artikel sind auf dem neuesten Forschungsstand. Namhafte Autoren wie Max Brod, Hermann Broch, Elias Canetti, Konrad Celtis oder Paul Celan sind in ausführlicher Weise dargestellt.
Das von Herbert Zeman herausgegebene Werk beinhaltet alle Autoren, die innerhalb der jeweiligen Grenzen Österreichs vom Mittelalter bis zur Gegenwart gewirkt haben. Das Grundlagenwerk umfasst acht Bände, die bis 2023 erscheinen. Literaturwissenschaftler ebenso wie interessierte Leser erhalten einen fundierten Einblick in die gesamte österreichische Literaturlandschaft. Dokumentiert werden zudem literarische Zeitschriften, Taschenbücher, Almanache und anonym publizierte Werke.
Das Lexikon beruht auf der Zusammenarbeit mit international angesehenen Spezialisten. Damit stößt es in wissenschaftliches Neuland vor, das datenmäßig erfasst wird und so auch zu weiterer literaturwissenschaftlicher Auseinandersetzung anregt. Mit diesem Umfang und dieser Dichte an biografischen und literaturgeschichtlichen Informationen geht das Nachschlagewerk weit über alle bisher publizierten Handbücher hinaus.

Herbert Zeman, geb. 1940, Ordinarius für Neuere Deutsche und Österreichische Literatur an der Universität Wien (emeritiert 2008).

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Herbert Zeman (Hg.)
Bio-bibliografisches Lexikon der Literatur Österreichs
Band 2: Bi – C
526 S., geb.,€ 96,30 (D) / € 99,- (A)
ISBN 978-3-7930-9874-4