Kleist – ein Anhängsel Kafkas? Zur Diskursgeschichte einer Autorenkonstellation

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Die Germanistin und Journalistin Anna-Lena Scholz eröffnet mit ihrer Studie Kleist/Kafka ein neues Forschungsfeld: Der Dialog von Literatur und Literaturwissenschaft als kritische Diskurs- und Rezeptionsrekonstruktion. Die Verbindung der ruhmbesetzten Autoren Heinrich von Kleist und Franz Kafka besteht nicht in der Ähnlichkeit ihrer Texte, sondern in der Verwandtschaft ihrer philosophischen, literaturwissenschaftlichen und politischen Rezeption im 20. Jahrhundert. Scholz analysiert die entsprechenden Essays von Walter Benjamin, Theodor W. Adorno, Hannah Arendt, Judith Butler, Gilles Deleuze/Félix Guattari, Mathieu Carrière, Jacques Derrida, Giorgio Agamben und Paul de Man als Transkriptionen der Werke Kleists und Kafkas. So wird verständlich, wie die Bedeutsamkeit und diskursive Autorität dieser Autorenkonstellation erst erzeugt und anschließend immer wieder reproduziert wurden. Die außergewöhnliche Funktion Kafkas als »Meta-Autor« lässt Kleist dabei als dessen Anhängsel deuten.

Anna-Lena Scholz, Studium der Germanistik und ev. Theologie in Bonn, Oxford und Berkeley; 2010 bis 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie an der Freien Universität Berlin, seit 2015 freie Autorin im Bereich Hochschulpolitik und Geisteswissenschaften u.a. für DIE ZEIT und Der Tagesspiegel.

Die Studie wurde als herausragende Forschungsarbeit mit dem Scherer-Preis 2016 ausgezeichnet.

Weitere Informationen: www.anna-lena-scholz.de

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424 S., 7 s/w-Abb., geb., 71,00 € (D)
ISBN 978-3-7930-9839-3
Auch als E-Book: http://bit.ly/2axKiZz

Leseprobe

Lyrik hilft! Von der Form zur Verarbeitung

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Nach 13 Jahren geht sie ohne Vorwarnung aus seinem Leben, nimmt die beiden Kinder mit. Ihre Liebe ist am Ende, seine nicht. Manch einem bleiben gerade in dieser Situation die Worte weg. Nicht so Raimund Reimar. Der Name ist ein Pseudonym, das bewusst jenes Pseudonym aufnimmt, das einst der Dichter Friedrich Rückert (Freimund Reimar) wählte. Gleich dem bekannten Vorbild, zeichnet Reimar sein Leben in Versen nach. Das Schreiben hilft ihm dabei, die »Geschiedene Liebe« zu verarbeiten. Alle Phasen der Beziehung durchleuchtet er in dem gleichnamigen Lyrikband: Von der ersten Verliebtheit, Heirat, Geburt der Kinder, Verlassenwerden bis zum Schmerz der Einsamkeit. Die verschiedenen Etappen der Beziehung drückt der Autor in unterschiedlichen Versformen aus. Ritornelle stehen für Zeiten des Schocks, in den Sonetten zeigen sich Schmerz und Hilflosigkeit, Stanzen sprechen von Lust und Glück, Alexandriner zeugen von Reflexion.
Der Künstler Harald Herrmann setzt die lyrischen Formen mit vielfältigen Stilmitteln in Bilder um.

Zur Leseprobe.

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Harald Hermann, geb. 1954 in Wolfach/Schwarzwald, lebt als frei schaffender Künstler in Freiburg. Seine Zeichnungen, Gemälde, Raumbilder werden seit über 30 Jahren im In- und Ausland ausgestellt. Weitere Informationen: www.harald-herrmann.de

Raimund Reimar
Geschiedene Liebe
Gedichte
Mit Bildern von Harald Herrmann
223 S., Klappenbroschur
18,00 € (D)
ISBN 978-3-7930-5147-3

Erstmals veröffentlicht: Briefe von Marie von Thurn und Taxis-Hohenlohe an Hugo von Hofmannsthal

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Der sehr persönliche Dialog zwischen Hugo von Hofmannsthal und Marie von Thurn und Taxis-Hohenlohe ist jetzt erstmals gesammelt veröffentlicht. Der Briefwechsel umfasst 102 Nachrichten, Briefe und Postkarten aus den Jahren 1903 bis zum Tod des Dichters im Jahr 1929. Sämtliche Briefe der Fürstin sind bislang unveröffentlicht. Dabei werden alle Dokumente ungekürzt wiedergegeben und von Klaus E. Bohnenkamp textkritisch aufbereitet und kommentiert. Ein Brief-, Werk- und Personenverzeichnis ermöglicht eine schnelle Orientierung.
Eine biografische Skizze der Fürstin leitet in die Briefedition ein. Die Fürstin akzeptierte Hofmannsthal als Mensch und Dichter vorbehaltlos und ermöglichte ihm den Zugang zur Hocharistokratie, den er von Jugend an gesucht hatte. Das Werk wirft neue Schlaglichter auf beider Leben und Schaffen. Dabei wird zugleich das Beziehungsgeflecht einer geistig-politischen Elite des alten Europas ausgeleuchtet.

Hier geht`s zur Leseprobe.

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324 S., mit s/w Abb.,  38,00 € (D)
ISBN 978-3-7930-9848-5
E-Book, ISBN 978-3-7930-6047-5, 29,99 € (D)

Der Herausgeber:
KLAUS E. BOHNENKAMP, Dr. phil., Mitherausgeber der »Sämtlichen Werke« Rudolf Kassners, Mitarbeiter an der Kritischen Hofmannsthal-Ausgabe und Verfasser zahlreicher Editionen und Beiträge zur Deutschen Literatur und Klassischen Philologie.

Autor Wolfgang Weyers am 24.6. zu Gast in der Kunsthalle Schweinfurt

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Zum Anlass des 150. Todestages von Dichter Friedrich Rückert hält Wolfgang Weyers den Vortrag “Das stille Abenteuer – Friedrich Rückert und der Fischfang“. Friedrich Rückert galt im 19. Jahrhundert als einer der größten deutschen Dichter, obwohl viele seiner Schriften erst posthum veröffentlicht wurden. Heute kennt man den erstaunlichen Umfang und die Vielfalt seiner Gedichte, doch dafür ist der Dichter selbst kaum noch bekannt. Weyers Buch »Der große Zauberer« bringt daher den Dichter und sein gesamtes Werk in Erinnerung.

Details zur Veranstaltung finden Sie hier: schweinfurt360.de

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Weitere Details zu Buch und Autor.

Autor Clemens Maria Heymkind zu Gast in der VHS-Reihe „Schwarze Pädagogik“ am 3. Juni 2016 in Calw

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Über eine Million Kinder wurden zwischen 1949 und 1975 in konfessionellen und staatlichen Einrichtungen Opfer von Gewalt. Viele kämpfen bis heute mit den Folgen. Einer von ihnen ist Clemens Maria Heymkind. Aus Rücksicht auf seine Familie hat er dieses Pseudonym gewählt. In »Verloren im Niemandslanerzählt der 50-Jährige von seinen schmerzhaften Erlebnissen: Jahrelang wurde er in einem von Franziskanerinnen geführten Kinderheim seelisch gequält, sexuell missbraucht und körperlich misshandelt. Jetzt fordert er Aufklärung, Aufarbeitung und schreibt mit dem Buch gegen das Vergessen von Leid und Unrecht an. Weiterlesen.

Veranstaltungsinfos:
3. Juni 2016, von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Calw, Haus Schüz, Marktplatz 30, 75365 Calw
Der Abend wird musikalisch von Natascha Schopp am Klavier begleitet.
Eintritt frei.

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Clemens Maria Heymkind
Verloren im Niemandsland
Autobiografische Erzählung eines Heimkindes
Rombach Biografien Band 14
228 S., Pb., € 16,00 (D)
ISBN 978-3-7930-5127-5
Auch als E-Book.

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Literaturwissenschaftler Herbert Zeman erhält den Herbert Tumpel-Preis 2016 für sein Grundlagenwerk „Literaturgeschichte Österreichs“

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Den mit 7 000 Euro dotierten, diesjährigen »Herbert Tumpel-Preis« für herausragende wissenschaftliche Arbeiten erhält Herbert Zeman für die von ihm herausgegebene Literaturgeschichte Österreichs von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart. Der 850 Seiten starke Band gibt den neuesten Forschungsstand wieder. Das Werk erscheint in der zweiten Auflage und wurde gegenüber der ersten Auflage von 1996 vollständig aktualisiert und erweitert. Neu sind die Kapitel zur Literatur des Spätmittelalters, der Ersten Republik, der Exilliteratur und der beginnenden Zweiten Republik. Die Ausführung der weiteren Kapitel wurde ergänzt und mit Werkinterpretationen versehen.

Herbert Zeman, Ordinarius für neuere Deutsche und Österreichische Literatur an der Universität Wien (emeritiert 2008), lehrte an den bedeutendsten Universitäten aller Kontinente und beeinflusste mit seinen zahlreichen Publikationen die Entwicklung der von ihm vertretenen Lehre und Forschung richtungweisend.

Die Preisverleihung fand am 26. April im Rahmen der Vergabe der Theodor Körner Preise in der Universität Wien statt. Die Lautatio hielt NEWS-Kulturchef Heinz Sichrovsky.

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Von Romantik bis Heavy Metal: Balladenspuren in der skandinavischen Kultur

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Seit dem Mittelalter lassen sich Dichter, Musiker und bildende Künstler von den tradierten skandinavischen Volksballaden inspirieren. Die Rezeption findet in der Hoch- wie in der Populärkultur statt: von Kalkmalereien bis zu Heavy Metal oder Comicstrips. In zwölf Beiträgen untersucht der Band »Rider ud saa vide«, in welcher Form die Balladen aufgegriffen, innovativ genutzt und medial transponiert werden. Beispiele aus Dänemark, Norwegen, Schweden und von den Färöern, aus Literatur, Musik und Malerei werden vorgestellt, um die intertextuelle und intermediale Funktion der Balladen zu erforschen. Dabei werden Wirkung und Gründe für die Produktivität und Popularität des alten Genres erfasst. Der Sammelband ist ein erster Versuch zur Kartierung und Analyse dieses gesamtskandinavischen intermedialen Rezeptionsphänomens.

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Leseprobe.

Annegret Heitmann/Katarina Yngborn (Hg.)
»Rider ud saa vide«
Balladenspuren in der skandinavischen Kultur
Nordica Band 22
322 S., 21 s/w Abb., Pb.
38,00 € (D)
ISBN 978-3-7930-9833-1

Die Herausgeberinnen:
Annegret Heitmann, Professorin für Nordische Philologie der LMU München.
Katarina Yngborn, seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Nordische Philologie der LMU München.

Zeitromane der Moderne

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Was ist Zeit? Thomas Herold, Assistent Professor of German an der Montclair State University, analysiert in seinem Buch Zeit erzählen das Phänomen Zeit im deutschen Roman des 20. Jahrhunderts. Er diskutiert die Erzähltheorie der Zeit mit Blick auf die Erzählzeit und die erzählte Zeit sowie die kulturellen Zeitmarker wie Uhr und Kalender. Seine Fallstudien führt er anhand von Hermann Brochs Die Schlafwandler, Thomas Manns Doktor Faustus und Uwe Johnsons Jahrestage durch. Herold prüft Paul Ricœurs Zeit und Erzählung, Gérard Genettes strukturale Narratologie und andere Theorien mit Blick auf die erzähltheoretischen Grundlagen von Zeit in literarischen Texten. Vermittelt durch den Begriff der Mimesis, wie Ricœur ihn in Abgrenzung zu einer naiven »Abbildung« versteht, ergibt sich aus der vorgenommenen Verhältnisbestimmung von Text und Wirklichkeit die Annäherung an eine Narratologie der Zeit des Romans im 20. Jahrhundert.

Leseprobe

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Thomas Herold
Zeit erzählen
Zeitroman und Zeit im deutschen Roman des 20. Jahrhunderts
Reihe Litterae, Band 215
328 S., geb.,  56,00 € (D)
ISBN 978-3-7930-9830-0

Die literarische Sprache Marie-Thérèse Kerschbaumers

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Ambivalenzen prägen die literarische Sprache der Schriftstellerin Marie-Thérèse Kerschbaumers und haben ihren Werken den Ruf verschafft, nur schwer zugänglich zu sein. Die linguistisch inspirierte Poetik der Autorin erfordert aufgrund ihrer stilistischen Heterogenität einen interdisziplinären Ansatz, den das Werk Poetik und Linguistik. Die literarische Sprache Marie-Thérèse Kerschbaumers von Martina Wörgötter verfolgt. Unter der Prämisse einer starken Beeinflussung der Autorin durch strukturalistische Theorien widmet sich diese Studie dem besonderen Interesse Kerschbaumers an der Sprache – seiner theoretisch-poetologischen Dimension einerseits, den Manifestationen in der konkreten Sprachverwendung andererseits. So wird anhand eines individuellen literarischen Werks und seiner variantenreichen Sprach- und Stilexperimente die Bedeutung der Sprache bzw. des Zusammenhangs von Linguistik und Poetik, wie sie eine ganze literarische Generation geprägt hat, exemplarisch dargestellt und gleichzeitig ein Modell entworfen, um den Dialog zwischen Sprach- und Literaturwissenschaft gelingen zu lassen.

Leseprobe

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Martina Wörgötter
Poetik und Linguistik
Die literarische Sprache Marie-Thérèse Kerschbaumers
Reihe Litterae, Band 214
446 S., geb., 53 € (D)
ISBN 978-3-7930-9832-4

Die Bundeswehr in Afghanistan

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Am 5. April 2016 fand in Berlin am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) die Buchpräsentation und eine Podiumsdiskussion zu Philipp Münchs Werk Die Bundeswehr in Afghanistan. Militärische Handlungslogik in internationalen Interventionen statt. Die Podiumsdiskussion wurde von dem sicherheitspolitischen Journalisten Thomas Wiegold (augengeradeaus.net) moderiert. Es diskutierten: Generalleutnant a.D. Rainer Glatz (Stiftung Wissenschaft und Politik), Dr. Philipp Münch (Wissenschaftlicher Mitarbeiter ZMSBw), Prof. Dr. Conrad Schetter (Direktor Bonn International Center for Conversion).

Einen ausführlichen Bericht zur Veranstaltung finden Sie hier.

Zum Buch: Sowohl für die NATO als auch für die Bundeswehr stellte die International Security Assistance Force (ISAF) in Afghanistan den intensivsten und verlustreichsten Einsatz ihrer Geschichte dar. Über die genaue Praxis dieser vielfach als problematisch gesehenen militärischen Mission ist jedoch wenig bekannt. Philipp Münch untersucht erstmals auf breiter Quellenbasis und in historischer Perspektive die Handlungslogik der Bundeswehr in Afghanistan, ebenso die relevanten politischen Entscheidungen. Er analysiert eingehend, wie die Verantwortlichen den Auslandseinsatz strategisch und operativ planten, wie sie mit afghanischen Machthabern umgingen, wie das Nachrichtenwesen funktionierte und wie die Bundeswehr Gewalt anwendete. Die Ergebnisse werden eingebettet in eine Untersuchung der lokalen afghanischen Verhältnisse, unter denen die Bundeswehr agierte.

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Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion (v. l.): Generalleutnant a.D.
Rainer Glatz (Stiftung Wissenschaft und Politik), Dr. Philipp Münch
(Wissenschaftlicher Mitarbeiter ZMSBw), Prof. Dr. Conrad Schetter (Direktor
Bonn International Center for Conversion).Thomas Wiegold (augengeradeaus.net).

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General a. D. Glatz bei der Präsentation des Bandes “Die Bundeswehr
in Afghanistan”

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Buchpräsentation im Bundespresseamt

Chor-Figuren

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Der Chor, die älteste Instanz des antiken Theaters, ist eine facettenreiche Figur, die sich trotz vielfältiger Transformationen bis heute nicht von der Bühne vertreiben ließ und besonders im gegenwärtigen Theater Konjunktur hat. Als äußerst heterogenes Gebilde, das musikalisches Stimmenensemble, formale Anordnung oder inszenatorische Herausforderung sein kann, entfaltet der Chor eine produktive Ambivalenz, aus der sich seine fortwährende Bühnenpräsenz speist. Diesen vielfältigen Erscheinungsformen des Chors geht der Band Chor-Figuren von Julia Bodenburg, Katharina Grabbe, Nicole Haitzinger in einer disziplinübergreifenden Neubetrachtung nach und vereint Beiträge aus Theater-, Tanz- und Musikwissenschaft sowie aus der Klassischen Philologie, der Neueren deutschen Philologie und der Regiepraxis.

Vgl. dazu auch den Hinweis auf theaterforschung.de

Leseprobe

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Julia Bodenburg, Katharina Grabbe, Nicole Haitzinger (Hg.)
Chor-Figuren
Transdisziplinäre Beiträge
Reihe Paradeigmata, Band 30
262 S., 7 s/w Abb., Pb., 48,00 € (D)
ISBN 978-3-7930-9837-9

Das Unnütze Wissen in der Literatur

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Der von Antonia Eder und Jill Bühler herausgegebene Band Das Unnütze Wissen in der Literatur verfolgt ein epochenumspannendes, zugleich aber bildungspolitisch hochaktuelles Phänomen: Das Unnütze Wissen in der Literatur. Durch die Engführung der Begriffe Nutzen und Wissen wird die Frage aufgeworfen, unter welchen Bedingungen Wissen wissenswert scheint. So etwa kann die Aussage “Clint Eastwood hat eine Pferdehaarallergie” entweder als unnütz bezeichnet werden, oder aber unter bestimmten Bedingungen – bei Dreharbeiten zu einem Westernfilm – zu einer nützlichen Information werden. Das Anliegen der Beiträge des Sammelbandes ist es daher, einen Begriff des Unnützen Wissens zu konturieren, der sich vom machtökonomischen Diskurs einer Verwertbarkeit von Wissen löst und aus dem dezidierten Zutrauen in Mittel und Wirkung der Literatur speist. Unnützes Wissen kann so vielmehr als ästhetisch produktiver Überschuss verstanden werden.

Leseprobe

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Jill Bühler, Antonia Eder (Hg.)
Das Unnütze Wissen der Literatur
Reihe Das Unsichere Wissen der Literatur, Band 2
270 S., Pb., 52,00 € (D)
ISBN 978-3-7930-9841-6

PDF zum Download.

Mozarts »Eine Kleine Nachtmusik« in den Medien

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W.A. Mozarts Eine Kleine Nachtmusik KV 525 weist eine faszinierende wie widersprüchliche Rezeptionsgeschichte auf. Das Werk war im 19. Jahrhundert noch weitgehend unbekannt, avancierte im 20. Jahrhundert zu einem der bekanntesten Instrumentalwerke Mozarts und ist heute weltberühmt. Der von Joachim Brügge herausgegebene Band Zwischen ›Cultural Heritage‹ und Konzertführer untersucht die Rezeptions- und Interpretationsgeschichte der Serenade. Anhand konkreter empirisch ausgerichteter Fallstudien wird das Bild von KV 525 in den modernen Medien untersucht. Diskutiert werden neben linguistischen Begriffsanalysen der vielfältige Einsatz des Stücks als populäre Filmmusik, im Internet und in den digitalen Medien. Ebenso beleuchtet der Band die kultursoziologischen Aspekte des Stücks, die Mozarts Werk in den Kontext eines übergreifenden Österreichbilds setzen. So wird der Blick auf die umfassende Pluralität gelenkt, die ein einzelnes Werk erreichen kann.

Leseprobe

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Joachim Brügge (Hg.)
Zwischen ›Cultural Heritage‹ und Konzertführer
W.A. Mozart, Eine Kleine Nachtmusik in den Medien
Reihe klang-reden, Band 15
224 S., mit Abb., Pb., 32,00 € (D)
ISBN 978-3-7930-9838-6

 

Herbert Zeman (Hg.): Bio-bibliografisches Lexikon der Literatur Österreichs

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Herbert Zeman (Hg.)
Bio-bibliografisches Lexikon der Literatur Österreichs
Band 1: A – Bez
614 S., geb.
99,- € (A) / 96,30 € (D)
ISBN 978–3–7930–9746–4

Band 1 erscheint im Mai 2016.

Das acht Bände umfassende Bio-bibliografische Lexikon der Literatur Österreichs beinhaltet alle Autoren, die innerhalb der jeweiligen Grenzen Österreichs vom Mittelalter bis zur Gegenwart gewirkt haben. Es dokumentiert alle anonym erschienenen Werke, literarische Zeitschriften, Almanache und Taschenbücher. Die Artikel bieten gründliche und ausführliche Informationen; sie berichtigen viele überlieferte Fehler und Irrtümer. Mit diesen Ansprüchen geht das Lexikon an Umfang und Dichte der biographischen und literaturgeschichtlichen Information weit über alle bislang erschienenen einschlägigen Handbücher hinaus.

Editionsplan:
Band 1, A-Bez, 2016
Band 2, Bib-C, 2017
Band 3, D-H, 2018
Band 4, I-K, 2019
Band 5, L-N, 2020
Band 6, O-Sch, 2021
Band 7, Se-T, 2022
Band 8, U-Z, 2023

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Zwischen Machterhalt und Reformbemühungen – Freiburger Universitätsgeschichte 1933–2010

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Der Freiburger Literaturwissenschaftler Hans Peter Herrmann legt mit dem Band Krisen eine Darstellung und Analyse der Veränderungsprozesse an den westdeutschen Hochschulen seit 1933 vor. In der Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit und der Hochschulreform nimmt er dabei die Freiburger Universität kritisch in den Blick.
Die deutschen Hochschulen wurden im 20. Jahrhundert zu tiefgreifenden Veränderungen gezwungen. Ende der 1950 Jahre war klar, dass die westdeutschen Universitäten ihre Verfahren, Strukturen und ihr Selbstverständnis an die Bedingungen der demokratischen Massengesellschaft anpassen mussten. Und in den 1970ern konnten sie nicht mehr umhin, sich ihrer eigenen Rolle im Nationalsozialismus zu stellen. Beide Entwicklungen haben zu Krisen der Institution und ihres Selbstbildes geführt. Herrmann hat in diesen Auseinandersetzungen über Jahrzehnte Position bezogen; seine einschlägigen Arbeiten werden von ihm hier erstmals gemeinsam publiziert und in Bezug zueinander gesetzt.

Hans Peter Herrmann, geb. 1929, Studium in Göttingen und Freiburg; Assistent, Dozent, 1973-1994 Professor für Neuere Deutsche Literaturgeschichte in Freiburg. Veröffentlichungen zur Literatur der deutschen Aufklärung, des Sturm und Drang und der Klassik, zur Dramatik des 19. und 20. Jahrhunderts, zu Bert Brecht, zur Didaktik und zur Geschichte der Neugermanistik, zur Universitätsgeschichte und zur Frühgeschichte des deutschen Nationalismus.

Zur Leseprobe.

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Hans Peter Herrmann
Krisen
Arbeiten zur Universitätsgeschichte 1933–2010 am Beispiel Freiburgs i.Br.
276 S., Pb., € 48,00 (D)
ISBN 978-3-7930-9824-9

Aktuelle Forschungen zur griechischen Komödie

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Der von Matteo Taufer herausgegebene Band Studi sulla commedia attica enthält in überarbeiteter Fassung Beiträge, die anlässlich einer internationalen Tagung zur griechischen Komödie (Trient, 4.–6. Juni 2015) vorgetragen wurden. Die Aufsätze bieten neue Perspektiven auf Fragen und Probleme, die nicht nur das Werk des Aristophanes, sondern auch die Fragmente der Alten Komödie des 5. und beginnenden 4. Jahrhunderts v.Chr. betreffen.

Zur Leseprobe.

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Matteo Taufer (Hg.)
Studi sulla commedia attica
Reihe Paradeigmata Band 31
292 S., Pb., € 48,00 (D)
ISBN 978-3-7930-9840-9

Gratulationspoesie aus der Frühen Neuzeit: »Sanctus Severinus Boetius«

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Gratulationspoesie in lateinischer Sprache war an den Universitäten der Frühen Neuzeit Bestandteil des Würdigungszeremoniells. Zu diesem Genre zählt das Promotionsgedicht Sanctus Severinus Boetius, das 1726 an der Universität Innsbruck entstanden ist. Der anonyme Verfasser beruft sich auf Boethius̕ Hauptwerk Consolatio Philosophiae. Das Gedicht ist eine Quelle frühneuzeitlicher akademischer Festkultur und ein Beleg der Boethius-Rezeption. Simon Wirthensohn vom Ludwig Boltzmann Institute for Neo-Latin Studies übersetzt den Text neu ins Deutsche, gibt eine ausführliche Einführung sowie erläuternde Anmerkungen.

Zur Leseprobe.

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Sanctus Severinus Boetius
Ein Innsbrucker Promotionsgedicht aus dem Jahr 1726
Ausgabe mit Einleitung, Übersetzung und Anmerkungen von Simon Wirthensohn
Reihe Paradeigmata Band 33 (Tirolensia Latina Band 11)
122 S., Pb., € 32,00 (D)
ISBN 978-3-7930-9844-7

Neu übersetzt und kommentiert: »Epistola Fundamentalis« von Bartholomaeus Holzhauser

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Die Epistola Fundamentalis von Bartholomaeus Holzhauser ist eine bis dato wenig beachtete Schrift der Gegenreformation. Mit leidenschaftlicher Rhetorik ermutigt der Autor seine Glaubensbrüder zu Mut und Beharrlichkeit. Der Text aus dem Jahr 1644 ist ein wichtiges zeithistorisches Dokument. Michael Dormandy von der Universität Oxford liefert dessen erste kritische Ausgabe, begleitet von der englischen Übersetzung, ausführlichen Kommentaren und einer Einführung.

Zur Leseprobe.

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Bartholomaeus Holzhauser
Epistola Fundamentalis
A Critical Edition
with Introduction, Textual Notes, English Translation and Commentary by Michael Dormandy
Reihe Paradeigmata Band 32 (Tirolensia Latina Band 10)
90 S., Pb., € 32,00 (D)
ISBN 978-3-7930-9842-3

Wolfgang Weyers liest aus seiner Rückert-Biografie »Der große Zauberer« am 15. März in Coburg

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Friedrich Rückert (16.5.1788 – 31.1.1866) galt im 19. Jahrhundert als einer der bedeutendsten Lyriker und Übersetzer islamischer und indischer Literatur. Heute ist er vielen nur mehr aufgrund Gustav Mahlers Vertonungen der Kindertodtenlieder bekannt. Das Buch »Der große Zauberer«  will das ändern und bringt den Dichter und sein gesamtes Werk in Erinnerung. Wolfgang Weyers erzählt Rückerts Leben und illustriert dies durch dessen Verse. Damit ist die Biografie zugleich eine umfangreiche Anthologie.

Am 15. März 2016 um 20 Uhr liest Wolfgang Weyers im Andromeda-Saal der Landesbibliothek im Schloss Ehrenburg in Coburg.

Weitere Details.

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Das wissenschaftliche Buchprogramm im Frühjahr 2016

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Der Rombach Verlag veröffentlicht geisteswissenschaftliche Publikationen in den Disziplinen Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft, Altertumswissenschaft, Romanistik und Skandinavistik.

Das Programm umfasst Schriftenreihen, Monografien, Dissertationsschriften, Sammel- und Tagungsbände, Jahrbücher sowie die kritische Gesamtausgabe der Werke von Hans Jonas und die gesammelten Schriften Leo Kestenbergs.

Von „Lebens- und Liebesarchitekturen“ bis zur Interpretation von Mozarts Kammermusik bietet unsere akademische Forschungsliteratur in diesem Frühjahr ein breites Spektrum.

Blättern Sie hier ins Programm.

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Buchpräsentation »Naturschutz in Baden« am 2. März in Freiburg

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Am 2. März 2016 wurde in der Unteren Gerichtslaube in Freiburg der von Sven von Ungern-Sternberg herausgegebene Band »Naturschutz in Baden« vorgestellt, der in der Schriftenreihe des Landesvereins Badische Heimat e.V. erscheint. Der emeritierte Biologieprofessor Günther Reichelt arbeitet in diesem Werk die wechselhafte Geschichte des Naturschutzes in Baden erstmals in dieser Form umfassend auf. Eine Zusammenfassung der Naturschutzarbeit in den Regierungsbezirken Freiburg und Karlsruhe seit den 1980er Jahren bis heute geben die Autoren Jörg-Uwe Meineke, Bernd Jürgen Seitz und Luise Murmann-Kristen. Die Rolle des Landesvereins Badische Heimat auf diesem Gebiet beleuchten Charlotte Piepenbrock und Harald Stahl.

Freiburgs Umwelt-Bürgermeisterin Gerda Stuchlik freute sich über die zahlreichen Besucher und bedankte sich in ihrer Begrüßungsrede für das große Interesse am regionalen Umweltschutz. Sie betonte, dass der Band hochaktuell sei und zeige, dass man sich keineswegs auf den bisherigen, hart erkämpften Erfolgen ausruhen dürfe. Auch Sven von Ungern-Sternberg hieß die Gäste im von ihm als „heimliche deutsche Hauptstadt des Umweltschutzes“ bezeichneten Freiburg herzlich willkommen. Die Vollendung des vorgestellten Buches erfülle seinen Wunsch, das Lebenswerk von Günther Reichelt zu dokumentieren, den er als eine „Hauptfigur“ des badischen Umweltschutzes vorstellte. Reichelt, der als Hauptredner den Band als sein „mit Sicherheit letztes Buch, nach weit über 30“ präsentierte, schilderte die lange Entstehungsgeschichte des Projektes und dankte neben vielen Beteiligten und Unterstützern vor allem Anna Gräfin zu Stolberg für ihre professionelle Lektoratsarbeit. Mit Verweis auf den Untertitel „Geschichte – Probleme – Perspektiven“ betonte er die Vielzahl von Aspekten, die von den Autoren beleuchtet und vertieft wurden. Das Buch habe durchaus einen hohen wissenschaftlichen Anspruch, die fundierten Beiträge seien aber trotzdem sehr verständlich und gut lesbar. Besonders gefreut habe ihn die große Toleranz Ungern-Sternbergs gegenüber seinem Beitrag, der vor einer Kritik an der Politik keineswegs zurückscheut. Auch Bernd Jürgen Seitz, Leiter des Referates „Naturschutz und Landschaftspflege“ im Regierungspräsidium Freiburg, verwies auf die Arbeit Reichelts als „Hauptprogramm“ des Bandes und hob zudem die gute Zusammenarbeit zwischen Umweltverbänden und Initiativen auf Landesebene hervor. Reiner Ehret, der ehemalige Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg, verglich schließlich die Entstehung des Buches mit einer Schwangerschaft, deren Dauer von fünf Jahren zwar ungewöhnlich sei, die aber gleichwohl „zu einem besonders schönen Kind“ geführt hat.

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Professor Günther Reichelt

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Von links im Bild: Prof. Günther Reichelt, Dr. Sven von Ungern-Sternberg, Dr. Torang Sinaga (Verlagsleiter Rombach)

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Von links im Bild: Prof. Günther Reichelt, Dr. Sven von Ungern-Sternberg, Dr. Torang Sinaga, Dr. Jörg-Uwe Meineke, Bernd Jürgen Seitz, Dr. Anna zu Stolberg

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Zur Leseprobe und den biografischen Angaben.

 

Aktuelle Neuerscheinung: Naturschutz in Baden

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Erstmals wird in dem von Sven von Ungern-Sternberg herausgegebenen Band »Naturschutz in Baden« die wechselhafte Geschichte des Naturschutzes in Baden umfassend dargestellt. Zunächst waren es bürgerliche Vereine, die sich um 1900 den Naturschutz auf ihre Fahnen schrieben. Ab den 1950er Jahren rüttelten private Aktionen wie etwa „Rettet die Wutachschlucht“ das Umweltbewusstsein wach. Seit 1968 entstand eine durch neue Verbände und Initiativen getragene Bewegung, die den Druck auf die Politik verstärkte. Dazu zählen die Proteste gegen eine Autobahn Freiburg–Stuttgart oder das geplante Atomkraftwerk bei Wyhl. Der emeritierte Biologieprofessor Günther Reichelt betont in seinem Beitrag: „Ohne die Mitwirkung der Naturschutzverbände könnten heute die eigentlich staatlichen Aufgaben des Naturschutzes nicht bewältigt werden.“ Einen Überblick der Naturschutzarbeit in den Regierungsbezirken Freiburg und Karlsruhe seit den 1980er Jahren bis heute geben die Autoren Jörg-Uwe Meineke, Bernd Jürgen Seitz und Luise Murmann-Kristen. Die Rolle des Landesvereins Badische Heimat auf diesem Gebiet beleuchten Charlotte Piepenbrock und Harald Stahl.

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Sven von Ungern-Sternberg (Hg.)
Naturschutz in Baden
Geschichte – Probleme – Perspektiven
Schriftenreihe der Badischen Heimat, Bd. 8
288 Seiten, zahlreiche Farbabb., Hardcover, Halbleinen
39,80 € (D)

Zur Leseprobe und zum Coverdownload:

www.rombach-verlag/Naturschutz in Baden

Kontakt: Christine Weis, E-Mail: c.weis@rombach.de, Tel.: 49 761 4500 2136

Neuer Forschungsband zur Poetik der Tiere

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Bei Daniel Defoes Robinson Crusoe und den nachfolgenden Robinsonaden stand das abendländisch-neuzeitliche Subjekt im Fokus der Interpretationen. Die meisten dieser Deutungen haben die Tiere vergessen oder verstehen diese bloß als marginale Figuren. Genau an diesem Versäumnis setzt der Band Robinsons Tiere der Reihe »cultral animal studies« an und führt das in den letzten Jahren zugenommene Forschungsinteresse daran fort. So thematisierte Alex Mackintosh die Verbindung von Kannibalismus und Tierschlachtung. Oder Philip Armstrong weist anhand des Romans nach, wie die Kolonialisierung der Neuen Welt auf entscheidende Weise auf den Import und die Ansiedlung von Tieren angewiesen war. „Folgt man diesen Forschungen, dann sind wie Friday auch die Tiere immerhin schon auf dem Weg »out of margin«“, so Herausgeber Roland Borgards. Diesen Weg setzt die aktuelle Publikation mit einer Auswahl an Texten fort. Diskutiert werden neben Defoes Roman die Adaptionen von Johann Carl Wezel, Joachim Heinrich Campe, Johann David Wyss, Jules Verne, Hugo von Hofmannsthal, Luis Buñuel und J.M. Coetzee.

 

Zur Leseprobe und Buchcover.

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Die Herausgeber:

Roland Borgards, Professor für Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Universität Würzburg.

Marc Klesse, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturgeschichte der Universität Würzburg.

Alexander Kling, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Bonn.

Roland Borgards / Marc Klesse / Alexander Kling (Hg.)
Robinsons Tiere
cultural animal studies, Band 1
334 S., zahlr. Abb., Pb., 46,00 € (D)
ISBN 978-3-7930-9822-5
E-Book: ISBN 978-3-7930-6041-3, 35,99 € (D)

Rumi-Preis für Ahmad Milad Karimi

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Die feierliche Preisverleihung des Rumi-Preises für Islamische Studien 2015 findet am 10. Februar 2016 im Schloss Münster statt.

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Der Islam vertritt als Offenbarungsreligion den Standpunkt der absoluten Einheit Gottes. Wie wird aber theologisch nach diesem Einen gefragt? Worin besteht die Unbedingtheit Gottes in Relation zum Bedingten? Und warum erschafft Gott überhaupt etwas? Die Systematik der genuin islamischen Theologie fordert in diesem Zusammenhang mit dem Glauben zu beginnen. Doch die Frage ist, wie der Glaube verfasst ist und wie seine Inhalte generiert sind. Was tun wir, wenn wir glauben? In welchem Verhältnis stehen der Verstand und der Glaube zueinander? Und vor allem: Wie ist Offenbarung möglich? Der Koran als Offenbarung beansprucht nämlich Wahrheit; eine Wahrheit, die aber ästhetisch vermittelt ist. In welcher Relation stehen indes Wahrheit und Schönheit des Korans zueinander? Offenbarung ist stets Vermittlung; doch wie lassen sich Transzendenz und Existenz zusammendenken? Grundlegend also: Worin besteht der Standpunkt der systematisch-islamischen Theologie? Diesen und weiteren Fragen geht Karimi in dem Buch Hingabe nach. Für diese Publikation erhält er den renommierten Rumi-Preis.

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Leseprobe und weitere Details.

Ahmad Milad Karimi, geb. 1979 in Kabul, seit WS 2012/2013 Vertretungsprofessor für Kalam, islamische Philosophie und Mystik.

www.miladkarimi.de

Zum 150. Todestag von Friedrich Rückert am 31. Januar 2016: aktuelle Biografie von Wolfgang Weyers

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Friedrich Rückert (16.5.1788 – 31.1.1866) galt im 19. Jahrhundert als einer der bedeutendsten Lyriker und Übersetzer islamischer und indischer Literatur. Heute ist er vielen nur mehr aufgrund Gustav Mahlers Vertonungen der Kindertodtenlieder bekannt. Das Buch »Der große Zauberer« will das ändern und bringt den Dichter und sein gesamtes Werk in Erinnerung. Wolfgang Weyers erzählt Rückerts Leben und illustriert dies durch dessen Verse. Damit ist die Biografie zugleich eine umfangreiche Anthologie. Rückert reflektierte alles, was ihn bewegte in Form von Gedichten, worin er seinen Auffassungen zu Fragen der Ethik, der Liebe oder zum Umgang mit dem Tod Ausdruck verlieh. Neben Gustav Mahler vertonten über 800 weitere Komponisten seine Verse. Exemplarische Beispiele dieser Lieder sind auf zwei CDs dem Buch beigefügt.

Zur Leseprobe.

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Lesungstermine von Wolfgang Weyers:

15.3.2016, Coburg
http://www.coburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-2382/2430_read-11576/

31.5.2016, Erlangen
http://www.erlangen-marketing.de/va/2051172/13_erlanger_rueckertvorlesung.html

03.05.2016, Freiburg

24.6.2016, Schweinfurt

Weitere Details zu Buch und Autor.

»Opernführer« von Attila Csampai und Dietmar Holland jetzt als E-Book

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Der von Attila Csampai und Dietmar Holland herausgegebene »Opernführer« ist jetzt im E-Book erhältlich. Er gilt nach wie vor als das Standardwerk. Mit der praktischen Suchfunktion findet der Leser schnell Opern und Komponisten. Von Monteverdi bis Rihm enthält das Buch 250 der wichtigsten Opern. Jede Oper wird mit Inhalt, Kommentar, Wirkungsgeschichte, Uraufführung, Personal sowie mit den biographischen Porträts der Komponisten erläutert. Zudem sind die wesentlichen Librettisten der gesamten Operngeschichte von Rinuccini bis Enzensberger enthalten. Die mediale Werkvermittlung auf CD und DVD sowie die Diskographie sind auf aktuellem Stand.

Die Herausgeber und ihre Autoren sind renommierte Musikjournalisten, darunter Oswald Beaujean, Leo Karl Gerhartz, Ulrich Schreiber, Wolfgang Schreiber, Karl Schumann, Michael Stegemann.

Hier können Sie eine Leseprobe anfordern oder direkt bestellen:

https://promo.biblon.de/opernfuehrer

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Attila Csampai / Dietmar Holland
Opernführer
2085 Seiten
ISBN E-Book (EPUP) 978-3-7930-6025-3
€ 19,99 (D) Rombach Verlag 2015

Martin Graff schreibt Weihnachtsgeschichten über Flucht, Heimat und Krieg

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Der Journalist und Pfarrer Martin Graff erzählt in seinem Buch 16 Weihnachtsgeschichten, die aktuelle gesellschaftspolitische Themen aufgreifen: Flucht, Heimat, Krieg. Gerade an Weihnachten sei auch Kritik erlaubt, damit sich die Menschen nicht in ihrer Behaglichkeit verlieren. Graff berichtet etwa von einem Fußballprofi, der den Pool seiner Luxusvilla mit Champagner füllt, während unweit davon afrikanische Flüchtlinge im Meer ertrinken. Oder von einer Predigt, welche die Gemeinde dazu veranlasst, elternlose Kinder aus Aleppo aufzunehmen. Dass es zwischen Kriegsparteien Frieden geben kann, lässt Graff auf den Schlachtfeldern von Verdun realisieren.

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Martin Graff wurde mehrfach mit dem deutsch-französischen Journalistenpreis ausgezeichnet. Weitere Informationen: http://martin-graff.eu/

Leseprobe und Buchcover.

»Baden – Tag für Tag« – die Buchpräsentation in Freiburg

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Geschichte wird von Menschen gemacht und »Baden – Tag für Tag« stellt die Historienmacher vor. Das von der Badischen Heimat herausgegebene Buch wurde am 1. Dezember in Freiburg vorgestellt. Freiburgs Bürgermeister Otto Neideck stellte dabei einige historische Quiz-Fragen: Was passierte am 1.12. vor 99 Jahren? Wann starb der Fürstenmaler Franz Xaver Winterhalter? Wer das nicht genau weiß, sollte die Fakten im praktischen Kalendarium nachschlagen. Das Kompendium sei ein Beitrag zur Erinnerungskultur, so das Fazit des Autors Heinrich Hauß. Sven von Ungern-Sternberg nennt das Buch schließlich ein Must-have für jeden »badischen Redner«. Nach Daten geordnet beschreibt das Buch Ereignisse, Persönlichkeiten und Institutionen badischer Geschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

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Lesen Sie hier direkt ins Buch.

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Buchpräsentation »Baden Tag für Tag« am 1. Dezember

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Das vom Chefredakteur der Badischen Heimat Heinrich Hauß zusammengestellte Kalendarium »Baden – Tag für Tag« ist Kalender und Geschichtsbuch zugleich. Nach Daten geordnet zeigt es Ereignisse, Persönlichkeiten und Institutionen der badischen Geschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart auf. Es ist in seiner Form ein einmaliges Kompendium badischer Kultur, Wissenschaft und Politik, ein praktisches Nachschlagewerk, das für jeden Freund badischer Geschichte von größtem Interesse und praktischem Nutzen ist.

Die Buchpräsentation findet statt am:

Dienstag, 1. Dezember 2015, 18:30 Uhr, im Unteren Saal der Gerichtslaube des Rathauses

Um Anmeldung wird gebeten: KIK@stadt.freiburg.de 

Leseprobe

Details zum Buch

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Buchpräsentation »Auf Jahr und Tag. Freiburgs Geschichte in der Neuzeit« am 10. Dezember im Parlersaal

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Ausgehend von besonderen Tagen in der Freiburger Geschichte der vergangenen 500 Jahre präsentiert der Band die Beiträge der Vortragsreihe »Auf Jahr und Tag« und macht damit die tiefgreifenden Veränderungen der Vergangenheit Freiburgs deutlich, die noch heute – z.B. an den habsburgischen Herrscherfiguren am Historischen Kaufhaus oder den Stolpersteinen zur Erinnerung an die NS-Opfer – im Stadtbild sichtbar sind. Das Themenspektrum reicht dabei vom Bauernkrieg und der Hexenverfolgung im 16. Jahrhundert über die vorderösterreichische, französische und badische Zeit bis hin zu den beiden Weltkriegen und dem Wiederaufbau der Stadt im 20. Jahrhundert.

Die Herausgeber, die Veranstalter der Vortragsreihe »Auf Jahr und Tag«  sowie der Rombach Verlag Freiburg laden Sie herzlich ein zur Buchpräsentation:

am Donnerstag, 10. Dezember 2015, 18.00 Uhr
im Parlersaal des Münsterbauvereins (Schoferstr. 4, Freiburg)

Ablauf:

- Begrüßung (Dr. Sven von Ungern-Sternberg)
- Vorstellung des Buches (Dr. R. Johanna Regnath und Dr. Heinrich Schwendemann)
- Grußwort und Buchübergabe (Dr. Torang Sinaga, Rombach Verlag)
- Musikalische Umrahmung (Lukas Noeske, Klassische Gitarre)

Im Anschluss findet ein Stehempfang statt.

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Hg. von Christiane Pfanz-Sponagel, R. Johanna Regnath, Heinrich Schwendemann und Hans-Peter Widmann.
220 S., Pb, €26,00, erscheint im November 2015
ISBN 978-3-7930-5134-3

Weitere Informationen zum Buch.

 

60 Jahre Bundeswehr

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Über zehn Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg ernannte der erste Bundesminister für Verteidigung Theodor Blank (CDU) am 12. November 1955 die ersten Freiwilligen zu Berufs- und Zeitsoldaten der neuen westdeutschen Streitkräfte. Knapp 35 Jahre später trat zum 3. Oktober 1990 die DDR dem Geltungsbereich des Grundgesetzes bei. Der zweite deutsche Staat und mit ihm die Nationale Volksarmee (NVA) existierten fortan nicht mehr. Damit wurde die Bundeswehr zur Armee der Einheit. In den folgenden Jahren wandelte sich die Bundeswehr im Rahmen der NATO von einer Armee zur Landesverteidigung im Kalten Krieg zu einer Armee im Auslandseinsatz.

Das im Rombach Verlag erschienene Buch Die Bundeswehr 1955 bis 2015: Sicherheitspolitik und Streitkräfte in der Demokratie. Analysen, Bilder und Übersichten von Rudolf J. Schlaffer und Marina Sandig (herausgegeben vom ZMSBw) beleuchtet die Geschichte der Bundeswehr.

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248 S., geb., zahlreiche Bilder, Grafiken und Informationskästen, €28,00
ISBN 978-3-7930-9836-2

Leseprobe.

Präsentation des Freiburger Marktkalenders am 13. November in der Alten Wache

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Genussvolle Präsentation des ersten Freiburger Marktkalenders mit Hans-Albert Stechl und Alixe Winter.

Der Freiburger Wochenmarkt rund um das Münster ist das kulinarische Herz der Stadt. Von Äpfeln bis Zanderfilets werden alle Gaumenfreuden an den 150 Ständen angeboten. Jetzt verströmt erstmals ein Jahreskalender die Markt-Atmosphäre auch zu Hause. 12 Portraits von Urgesteinen und Marktszenen werden monatlich mit einem saisonalen Gericht von Hans-Albert Stechl und einer Weinempfehlung der Alten Wache ergänzt.

Mit sechs Gerichten und den dazu passenden Weinen wird der Marktkalender am Freitag, 13. November 2015, 19 Uhr bis 22 Uhr, in der Alten Wache, Münsterplatz 38, vorgestellt.

39 Euro pro Person
Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 0761 20287-0 oder service@alte-wache.com.

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Weitere Informationen.

Buchpräsentation »Wilhelm Scherer. Essayist, Feuilletonist, Sprach- und Literaturwissenschaftler« am 26.11., 19.30 Uhr, in Wien

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Autor Professor Herbert Zeman im Gespräch mit „Kurier”-Kulturchef Gert Korentschnig.

Der Österreicher Wilhelm Scherer (1841–1886) ist der bedeutendste und wirksamste Sprach- und Literaturwissenschaftler seiner Zeit und weit darüber hinaus. Er gilt als Reformator der germanistischen Studien. Als Ordentlicher Professor an den Universitäten Wien, Straßburg und Berlin beeinflusste Scherer den Universitätsbetrieb seines Faches nachhaltig. Die Einteilung der deutschen Sprachgeschichte in Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch, Frühneuhochdeutsch und Neuhochdeutsch geht auf ihn zurück. Berühmt wurde und blieb er bis ins 20. Jahrhundert auch durch seine Essays (Feuilletons) und die weitverbreitete »Geschichte der Deutschen Literatur«.

Herbert Zeman, Ordinarius für neuere Deutsche und Österreichische Literatur an der Universität Wien (emeritiert 2008), hat eine Monografie über Wilhelm Scherer vorgelegt.

Veranstaltungsinfo:

Donnerstag, 26.November 2015, 19.30 Uhr
Buchhandlung Kuppitsch, Schottengasse 4, 1010 Wien

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114 S., 13 Abb., Pb., € 17,50 (D) / € 18,00 (A)
ISBN 978-3-7930-9814-0 Rombach Verlag 2015

Leseprobe.

 

Buchpräsentation »Verborgene Schätze. Die Sammlungen des Münsterbauvereins« am 27.10. in Freiburg

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Der Freiburger Münsterbauverein bewahrt »verborgene Schätze«, die bisher nie vollständig gezeigt wurden. Erstmalig werden sie jetzt zum 125-jährigen Vereinsjubiläum in einem Buch präsentiert: die vom Münster ausgebauten steinernen Originale, die große Gipsabguss-Sammlung von Architekturteilen und Figuren, umfangreiche Sammlungen von Plänen und Fotografien sowie eine Gemälde- und Grafiksammlung, die sich teilweise als Dauerleihgabe im Freiburger Augustinermuseum befindet.

Der Freiburger Münsterbauverein und der Rombach Verlag laden Sie herzlich zur Buchpräsentation von »Verborgene Schätze. Die Sammlungen des Münsterbauvereins« ein:

am Dienstag, den 27. Oktober, um 19 Uhr
Skulpturenhalle im Augustinermuseum

Der Eintritt ist frei.

Münsterbaumeisterin Yvonne Faller wird das Buch vorstellen.

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184 Seiten, zahlr. Farbabb., Klappenbroschur, €24,90
ISBN 978-3-7930-5131-2

Weitere Details und Leseprobe.

Mario Seiler erhält Ralf-Dahrendorf-Preis für Dissertation

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Für seine jüngst im Rombach Verlag publizierte wissenschaftliche Arbeit Uneindeutige Grenzen und die Idee der Ordnung. Der Grenzlanddiskurs an der Universität Freiburg im Zeitalter der beiden Weltkriege erhält der Historiker Mario Seiler den Ralf-Dahrendorf-Preis, der am 21. Oktober im Rahmen der Eröffnung des Akademischen Jahres verliehen wird.

In seiner Doktorarbeit untersucht Seiler die Entwicklung eines weit gefächerten Wissenschaftsdiskurses über Grenzen und Grenzräume an der Universität Freiburg im Zeitraum der beiden Weltkriege. Im Sommer 1940 verbanden Freiburger Wissenschaftler mit der bevorstehenden Wiederangliederung Elsass-Lothringens an das Deutsche Reich die feste Überzeugung, dem in umstrittenen Grenzraum im Südwesten mittels scheinbar objektiver wissenschaftlicher Erkenntnisse künftig eine neue Ordnung zu geben. Dabei glaubten sie, die nationalsozialistische Neuordnungs- und Bevölkerungspolitik in Elsass und Lothringen wissenschaftlich begleiten oder gar steuern zu können. Die Historisierung dieses ›Grenzlanddiskurses‹ wirft dabei nicht nur ein Licht auf bisherige Blindstellen in der Geschichte der Freiburger Hochschule.

Seiler korrigiert mit seinen Forschungsergebnissen das historische Selbstbild der Universität, so das Fazit der Badischen Zeitung. Zur ausführlichen Rezension der Badischen Zeitung vom 17.10.2015.

Mario Seiler, geb. 1979, hat Geschichte, Germanistik, Anglistik und Klassische Philologie in Freiburg, Basel, Tübingen und Tours studiert, wurde 2014 promoviert und ist heute als Gymnasiallehrer sowie in der Lehrerausbildung tätig.

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€ 64,00 (D), 644 S., Pb.
ISBN 978-3-7930-9815-7

Weitere Details und Leseprobe.

Buchvorstellung »Rückblick und Einblick. Ingeborg Hecht – ihre Freundschaften – ihr Leben« am 18.10. in Freiburg

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Ingeborg Hecht, geboren 1921, war Zeitzeugin der Judenverfolgung im Dritten Reich. Bis zu ihrem Tod 2011 setzte sich gegen Fremdenhass, Rassismus und das Vergessen der NS-Verbrechen ein. Mit dem Buch »Rückblick und Einblick Ingeborg Hecht – ihre Freundschaften – ihr Leben«  soll nun „die Erinnerung an diese außergewöhnliche Frau wachgehalten werden“, so die Intention von Monika Rappenecker. In dem Band kommen Menschen zu Wort, die Ingeborg Hecht begleitet haben: Inge Hutton, Gerhard Wundermacher, Dorothee Chandrasekhar, Irmhild Wagner-Reichel, Ralph Giordano, Udo Löhr, Thomas Held, Beate Meyer sowie Paul Oerstreicher.

1943 floh Ingeborg Hecht aus dem Hamburger Bombeninferno in den Breisgau. Aufgrund einer schweren Traumatisierung hat sie jahrzehntelang ihre Wohnung in Freiburg nie verlassen. Erst durch das Aufschreiben ihrer Erlebnisse bezwang sie die Phobie.

Veranstaltungsinfo:

Sonntag, 18. Oktober 2015, 17 Uhr
Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg,  Wintererstraße 1, Freiburg

Ablauf:
- Begrüßung (Monika Rappenecker)
- Buchvorstellung »Rückblick und Einblick« (Monika Rappenecker mit Sabine Frigge)
- Vortrag Prof. Dr. Wolfram Wette: »Die Vergangenheit um der Zukunft willen kennen« (Ingeborg Hecht) – Perspektiven für eine Erinnerungskultur

Monika Rappenecker war von 1992 bis 2015 Studienleiterin an der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg für den Schwerpunkt Christlich-Jüdischer Dialog und Erinnerungsarbeit. Sie lernte Ingeborg Hecht Anfang 1998 kennen, begleitete sie auf ihren Reisen, hatte Kontakt zu zahlreichen ihrer Freunde.
Sabine Frigge, Ghostwriterin, spezialisiert auf  Biografien sowie Firmengeschichten.

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148 S., zahlr. Fotos, Broschur, 14,00 €
ISBN 978-3-7930-5135-0 Rombach Biografien 2015

Leseprobe.

Buchpräsentation »Verloren im Niemandsland« am 21. November in Freiburg

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1,2 Millionen Kinder und Jugendliche wurden zwischen 1949 und 1975 in deutschen Kinderheimen Opfer von Gewalt. Clemens Maria Heymkind ist einer von ihnen. Jetzt, im Alter von 50 Jahren, hat er den Mut, seine Erlebnisse öffentlich zu machen. Unter Pseudonym schreibt er gegen das Vergessen von Leid an, klärt über die Demütigungen in einem katholischen Heim sowie das Wegschauen von Behörden auf. Seine berührenden Schilderungen machen deutlich, wie ungerechte Erziehungsmethoden und Gewalt eine Seele verletzen können. Für viele Betroffene ist eine Vergangenheitsbewältigung nur schwer möglich. Clemens Maria Heymkind ist der Schritt in ein besseres Leben gelungen. Die Aufnahme in das Pestalozzi-Kinderdorf und die Waldorfschule Wahlwies waren dafür der Anfang: »Die Lebenshaltung der Anthroposophen bescherte mir die erste dauerhafte positive Erfahrung meines Lebens.«

Veranstaltungsinfo:

Am:   Samstag, 21. November 2015, 20 Uhr
Im:     Musiksaal der Freien Waldorfschule St.  Georgen, Bergiselstraße 11,
          79111 Freiburg
Mit:    Clemens Maria Heymkind
          Sabine Frigge, Herausgeberin »Rombach Biografien«
          Natascha Schopp, musikalische Umrahmung (Klavier/Gesang)

Eintritt frei.

www.heymkind.de

Buchinformationen.

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Die Kunst des Kunstlosen – eine Ästhetik der Deutlichkeit von Davide Giuriato

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Deutlich und deswegen kunstlos? Nein, konstatiert Davide Giuriato in seiner kürzlich erschienenen Monographie »›klar und deutlich‹. Ästhetik des Kunstlosen im 18./19. Jahrhundert«. Der Germanist rekonstruiert die Grundlagen einer Ästhetik der Deutlichkeit. Am Beispiel der Schriften Georg Büchners und Adalbert Stifter etabliert er sie als eines der Paradigmen moderner Literatur.
Klarheit und Deutlichkeit wurden bisher auf ihre logische Seite reduziert. Dunkelheit hingegen gilt als Merkmal moderner Kunst. Giuriato stellt beides anhand naturwissenschaftlich inspirierter Autoren in Frage. Die Irritation, die von deren Werken ausgeht, liegt gerade an ihrer übermäßig klaren Wirkung. Denn eine detaillierte Darstellung produziere wiederum unerwartete Rätsel.

Davide Giuriato, geb. 1972, ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich.

Leseprobe.

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Davide Giuriato
»klar und deutlich«
Ästhetik des Kunstlosen im 18./19. Jahrhundert
Reihe Litterae Band 211
404 S., geb. 15,4 x 22,8 cm
58,00 € (D)
ISBN 978-3-7930-9797-6

»Die Schöpfung“ – musikalische Lesung mit Wolfgang Weyers und Igor Kamenz

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Samstag, 3.10.2015
Literaturhaus Berlin, Kaminzimmer
Fasanenstr. 23, 10719 Berlin
19 Uhr
Eintritt: 5 Euro

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Die Geschichte der Schöpfung vom “Urknall” bis in die Gegenwart wird in Versform von Wolfgang Weyers vorgetragen. Der Rhythmus der Strophen reflektiert die Ordnung, Dynamik und Vielfalt in der Schöpfung. Igor Kamenz begleitet die Lesung musikalisch am Klavier.
Details zum Buch.

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Igor Kamenz, (c) Mat Hennek                                       Wolfgang Weyers

Wolfgang Weyers ist Dermatopathologe und Dozent für Dermatologie in Freiburg. Neben wissenschaftlichen Publikationen und mehreren Büchern zur Medizingeschichte, die in englischer Sprache erschienen sind, hat er bei Rombach das Fabel-Epos für Kinder und Erwachsene, »Der Auszug der Lamuca« (2009), sowie eine Biografie des Dichters Friedrich Rückert »Der große Zauberer« (2014) publiziert.

Igor Kamenz, geboren in Chabarowsk, dirigierte schon mit sieben Jahren die Nowosibirsker Philharmoniker und als Neunjähriger das Bolschoi-Orchester in Moskau. Nach seiner Ausreise nach Deutschland im Jahre 1978 war er Schüler von Sergiu Celibidache und Vitaly Margulis. Kein anderer Pianist gewann mehr erste Preise bei internationalen Wettbewerben als Igor Kamenz. http://igorkamenz.com/

Autobiografische Erzählung eines Heimkindes

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Missbrauch im katholischen Kinderheim – Bericht eines Betroffenen
Clemens Maria Heymkind wurde seelisch gequält, sexuell missbraucht und körperlich misshandelt. Unter Pseudonym schreibt sich der 50-Jährige die schmerzhaften Erlebnisse in einem katholischen Kinderheim von der Seele. »Verloren im Niemandsland« ist der Bericht eines Betroffenen, der auf Leid und Missstände aufmerksam macht und Aufklärung fordert. Geschätzte 1,2 Millionen Kinder und Jugendliche wurden in deutschen Heimen zwischen 1949 und 1975 Opfer von Gewalt. Auszüge der Jugendamtsakte des Autors geben „Einblicke in die Blindheit eines Fürsorge- und Hilfssystems für das tatsächliche Schicksal der Mündel“, so Jörg M. Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Ulm, im Vorwort. Die autobiografische Erzählung macht deutlich, wie schwierig es für die Betroffenen ist, ihre Vergangenheit zu bewältigen. Letztlich gelingt dem Autor der Schritt aus dem Grauen, hinein in ein besseres Leben.

Clemens Maria Heymkind wurde 1965 im Allgäu geboren. Im Kinderheim lebte er acht Jahre. Das am Ende des Buches beschriebene Kinderdorf verließ er im Alter von 19 Jahren als ausgebildeter Möbelschreiner. Später holte er über den zweiten Bildungsweg die mittlere Reife sowie die Fachhochschulreife nach. Er machte eine Ausbildung zum Versicherungsfachmann, absolvierte anschließend ein Studium zum Diplom Finanzwirt (FH) und arbeitet heute erfolgreich im Bereich Steuerberatung in Südbaden. Clemens Maria Heymkind ist Vater von zwei erwachsenen Kindern

Der Autor steht für Interviews und Veranstaltungen zur Verfügung. Weitere Informationen: www.heymkind.de

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Clemens Maria Heymkind
Verloren im Niemandsland
Autobiografische Erzählung eines Heimkindes
Rombach Biografien Band 14
228 S., Pb.
€ 16,00 (D)
ISBN 978-3-7930-5127-5

Leseprobe.

»Der Erste Weltkrieg am Oberrhein« Buchvorstellung am 16. Juli in Freiburg

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„Das Buch ist sehr gut: Kompetent und sachlich neu“, so das Fazit von Professor Gerd Krumeich, der den Band vorstellte. Der Historiker gilt als einer der renommiertesten internationalen Experten des Ersten Weltkrieges. Die Wiederentdeckung der Geschichte vor Ort sei für die Forschung enorm wichtig und in keiner anderen Region wurde der Krieg so hautnah erlebt wie hier. Das bewegt und interessiert nicht nur Historiker, was sich auch an der Besucherzahl zeigte: Der Innenhof des Museums für Stadtgeschichte am Münsterplatz in Freiburg war bis auf den letzten Platz besetzt.
Das von Robert Neisen und Markus Eisen herausgegebene Buch veranschaulicht in acht Beiträgen die Auswirkungen des Krieges auf den Alltag der Menschen. Die Front verlief im Elsass, darunter hatte nicht nur die Region selbst, sondern auch die Grenzstädte Lörrach und Basel stark zu leiden. Freiburg wurde Ziel von Bombenangriffen, dass aus der Luft auf Zivilisten geschossen wurde, war neu und schockierend.
Die weiteren Beiträge zu Kriegsliedern und -gedichten, Tagebüchern und Feldpostbriefen, die Erfahrungen des Ersten Weltkrieges an der Freiburger Uni sowie die Untersuchung über die Einbeziehung der Wissenschaftler in die Kriegsanstrengungen nannte Krumeich ebenfalls beispiellos.

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Herausgeber und Autoren.
Vordere von links: Prof. Gerd Krumeich, Dr. Robert Neisen, Markus Eisen, Aibe Marlene Gerdes. Hintere Reihe von links: Andreas Lehmann, Dr. Torang Sinaga, Robert Labhardt, Michael Fischer, Arndt Schreiber, Jan Merk.

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Zur Leseprobe und weiteren Informationen.

 

Lyrik als Klangkunst: Zur kompositorischen Dimension von Gedichten

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Das Hören hat eine erkenntnistheoretische Dimension. Das belegt Anne Holzmüller in ihrer Dissertation »Lyrik als Klangkunst«. Gedicht- und Liedanalyse konsequent vom Klanglichen her zu denken, ist ein Novum in der Forschung. Das Potential sprachklanglicher Analysen führt sie am Beispiel von Goethes Nachtliedern und ihren Vertonungen vor. Mit dieser Arbeit liefert Anne Holzmüller eine Anleitung zum aufmerksamen, sensiblen und wissenden Hören von Gedichten.

Zur Leseprobe.

Anne Holzmüller studierte Schulmusik und Germanistik in Freiburg und Krakau. Seit 2012 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Musikwissenschaftlichen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Die vorliegende Studie wurde 2014 mit dem Gerhart-Baumann-Preis für interdisziplinäre Literaturwissenschaft ausgezeichnet.

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Anne Holzmüller
Lyrik als Klangkunst
Klanggestalten in Goehtes Nachtliedern und ihren Vertonungen von Reichardt bis Wolf
Reihe litterae, Band 212
467 S., € 58,00 (D)
ISBN 978-3-7930-9806-5
Rombach Verlag 2015

Buchpräsentation »Der Erste Weltkrieg am Oberrhein« am 16. Juli in Freiburg

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Der Arbeitskreis Regionalgeschichte Freiburg lädt herzlich ein zur Buchvorstellung:

Am: 16. Juli, um 19 Uhr

Im: Museum für Stadtgeschichte im Innenhof, Münsterplatz, Freiburg

Einführung in den Sammelband: Prof. em. Dr. Gerd Krumeich, Historiker und einer der renommiertesten internationalen Experten des Ersten Weltkrieges

Begrüßung: Peter Kalchthaler (Museum für Stadtgeschichte), Dr. Robert Neisen (Arbeitskreis Regionalgeschichte Freiburg e.V.), Dr. Torang Sinaga (Rombach Verlag)

Der Erste Weltkrieg veränderte die Oberrheinregion tiefgreifend. Bereits in den ersten Wochen des Krieges wurde sie Aufmarschgebiet und Schauplatz von Grenzgefechten. Durch die nahe Vogesenfront war die Region als unmittelbares Hinterland der Front stärker vom Kriegsgeschehen betroffen als das deutsche Binnenland. Zugleich zerschnitt der Erste Weltkrieg den bis dahin kulturell und wirtschaftlich eng verflochtenen Oberrheinraum und führte zu nationalstaatlichen Grenzziehungen, unter deren Folgen seine Bewohner noch heute zu leiden haben.

In acht Beiträgen beleuchten die Autoren die Konfrontation der Hauptgegner Deutschland und Frankreich am Oberrhein und ihre massiven Auswirkungen auf Südbaden, das Elsass und die Grenzstadt Basel. Anhand populärer Zeitdokumente wie Kriegslieder oder Kriegstagebücher werden in diesem auch Alltag und Erleben der „kleinen Leute“ hinter der Front dargestellt.

Das Buch erscheint im Rombach Verlag und ist ab dem 17. Juli im Handel.

Robert Neisen / Markus Eisen (Hg.)
Der Erste Weltkrieg am Oberrhein
206 S., 26 s/w-Abb., Pb. 15,0 x 22,4 cm, € 19,90 (D)
ISBN 978-3-7930-9812-6
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Zur Leseprobe.

Weitere Informationen und Veranstaltungen vom Arbeitskreis Regionalgeschichte.

Mit Gedichten lesen lernen – die didaktische Bedeutung von Lyrik

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»Lyrik nervt.« Mit diesem Buchtitel hat Hans Magnus Enzensberger vielen Schülern aus der Seele gesprochen. Aber gerade die Lyrik hat eine besondere Bedeutung für das Lesenlernen. Keine literarische Ausdrucksform ist so sehr auf das Aussetzen der Verständnisroutine angelegt wie die Lyrik. Sie blockiert über die Art wie sie mit Sprache umgeht ein schnelles, ungehindertes Lesen und zwingt zum Innehalten. Vor diesem Hintergrund gehen in dem von Anja Pompe herausgegebenen Band »Kind und Gedicht« renommierte Wissenschaftler der Wirksamkeit von Lyrik für das Lesenlernen in philosophischen, pädagogischen, psychologischen, musik- und literaturwissenschaftlichen sowie fachdidaktischen Reflexionen nach.

Herausgeberin: Anja Pompe ist Literaturdidaktikerin und wissenschaftliche Assistentin an der Universität Rostock.
Die Autoren: Georg W. Bertram, Heinrich Bosse, Hans-Heino Ewers, Hans Ulrich Gumbrecht, Arthur M. Jacobs, Annette Kinder, Hermann Korte, Alexander Košenina, Annegret Lösener, Hans Lösener, Thomas Möbius, Jakob Ossner, Anja Pompe, Ernst Pöppel, Kaspar H. Spinner, Michael Steinmetz, Jörg Zirfas, Gesa zur Nieden

 Lesen Sie hier direkt ins Buch.

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Anja Pompe (Hg.)

Kind und Gedicht

Wie wir lesen lernen           

236 S., Pb., € 38,00 (D)

ISBN 978-3-7930-9803-4

Rombach Verlag 2015

75. Geburtstag von Literaturwissenschaftler und Autor Herbert Zeman am 4. Juni

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Herbert Zeman wurde im 1940 in Breitenwaida, Niederösterreich geboren. Er war Ordinarius für neuere deutsche und österreichische Literatur an der Universität Wien und hat an Universitäten in Bonn, Erlangen, Kairo, Rom, Cordoba und der Stanford University in Kalifornien gelehrt. Er zählt zu den renommiertesten Germanisten Österreichs und verfasste zahlreiche Publikationen. Zuletzt sind im Rombach Verlag erscheinen:

ZemanLitGeschichte_U1_JPEGMehr zum Buch.

ZemanUS_WilhelmScherer_DRUCK.inddMehr zum Buch.

In der Radiosendung Nahaufnahme“ spricht Herbert Zeman über sein Leben für die Literatur. Hören Sie hier rein.

Neuer Forschungsband über Rüstung in Europa und Nordamerika – Buchvorstellung in Berlin

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Die Rüstungsbeschaffung in Europa und den USA hat sich durch die sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen und die technologischen Entwicklungen in den letzten Jahrzenten stark verändert. Um diesen Wandel besser beurteilen zu können, lohnt sich ein Blick zurück in die nähere Vergangenheit des Kalten Krieges. Dabei drängen sich verschiedene Fragen auf: Welche Bedeutung misst der Staat der Produktion von Waffen zu? Wie organisiert er die Beschaffung von Material für die Streitkräfte? Welchen Einfluss nehmen die Entscheidungsträger aus Politik, Militär, Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen der Rüstungsgüterproduktion auf die allgemeinen politischen Prozesse des Staates? Diesen Fragen geht der von Dieter H. Kollmer herausgegebene Forschungsband »Militärisch-Industrieller Komplex?« auf den Grund.

Ausgewiesene Experten aus sieben Nationen analysieren darin erstmalig im deutschen Sprachraum die unterschiedlichen Formen der Rüstungsgüterbeschaffung durch die staatlichen Akteure während des Ost-West-Konfliktes. Ein Ergebnis der Untersuchung ist u.a. die Konzeption des „Rüstungsinterventionismus“ als ein Gegenentwurf zum „Militärisch-industriellen Komplex“: Der „Rüstungsinterventionismus“ wird in mehreren europäischen Staaten praktiziert und basiert in ordnungspolitischer Hinsicht auf dem Ausschreibungsverfahren.

Zu dem Buch fand 27. Mai ein Podiumsgespräch im Bundespresseamt statt.
Neben dem Herausgeber Dr. Dieter Kollmer nahmen Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Industrie teil.

Lesen Sie hier mehr dazu.

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Dieter H. Kollmer
Militärisch-Industrieller Komplex?
Rüstung in Europa und Nordamerika nach dem Zweiten Weltkrieg
Mit Beiträgen von Bastian Giegerich, Torsten Diedrich, Holger H. Herwig, John Louth, Søren Nørby, Erwin A. Schmidl, Florian Seiller, Niklas Stenlås, Matthias Uhl, Christoph Wyniger
320 S., Pb., € 24,80 (D) ISBN 978-3-7930-9808-9

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Herausgeber: Dieter H. Kollmer ist Offizier, Historiker und Fachprojektleiter „Geschichte der Bundeswehr“ am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) sowie Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam.

Beiträger: Bastian Giegerich, Torsten Diedrich, Holger H. Herwig, John Louth, Søren Nørby, Erwin A. Schmidl, Florian Seiller, Niklas Stenlås, Matthias Uhl, Christoph Wyniger

 

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Buchpräsentation »125 Betrachtungen. 125 Jahre Münsterbauverein« am 12. Mai in Freiburg

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Münsterbaumeisterin Yvonne Faller präsentierte das Buch »125 Betrachtungen. 125 Jahre Münsterbauverein« im vollbesetzen Parler Saal des Vereins. Das Buch ist keine Festschrift im üblichen Sinne, sondern dokumentiert  die Sanierungsarbeiten und die Menschen, die das Bauwerk bewahren anhand von Fotos und erläuternden Texten. Aus über 50 000 Archivfotos haben die Autorinnen die Highlights ausgesucht: Blick in die Spitze des Turmhelms, ein Steinmetz Aug in Aug mit wildem Wasserspeier, Werkleute in der Hahnenturmspitze, Akrobat auf dem Posaunenengel oder die Schutzmantelmaria in einer Aufnahme von 1912.
Der gemeinnützige Münsterbauverein wurde auf Initiative des Oberbürgermeisters Dr. Otto Winter 1890 ins Leben gerufen und dient dem Erhalt des Bauwerkes. Für den Vorstandssprecher der Volksbank Freiburg Uwe Barth ist das Münster regionale Kultur und Identität zugleich. Die Genossenschaftsbank unterstützt den Münsterbauverein. Für weitere Förderer warb Vereinsvorstand Sven von Ungern-Sternberg.

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Die Autorinnen von links im Bild: Stephanie Zumbrink, Andrea Hess, Heike Mittmann, Yvonne Faller

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von links im Bild: Dr. Torang Sinaga (Verlagsleiter Rombach), Uwe Barth (Vorstandssprecher Volksbank Freiburg)

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Die Autorinnen von links im Bild: Stephanie Zumbrink, Andrea Hess, Heike Mittmann, Yvonne Faller

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Buchvorstellung »Karlsruhe – aufgefächert« bei der BGV in Karlsruhe

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Der Landesverein Badische Heimat und die Unternehmensgruppe BGV / Badische Versicherungen luden am 11. Mai zur Buchvorstellung »Karlsruhe – aufgefächert« ein. Rund 260 Gäste folgten der Einladung in den Lichthof der BGV. Zum 300-jährigen Stadt-Jubiläum nimmt die Badische Heimat mit dem Band »Karlsruhe – aufgefächert« die Kulturszene in den Fokus. In dem Buch, das im Rombach Verlag erscheint, werden von der Akademie der Bildendenden Künste bis zum Zentrum für Kunst- und Medientechnologie die zahlreichen staatlichen und städtischen Kultureinrichtungen vorgestellt.

Der Landesverein Badische Heimat und die Unternehmensgruppe BGV eint die regionale Verbundenheit. „Die Buchpräsentation ist ein willkommener Anlass, rechtzeitig vor dem Start der offiziellen Jubiläumsfeierlichkeiten einen Teil zum 300. Stadtgeburtstag beizutragen“, so Heinz Ohnmacht, Vorstandsvorsitzender des BGV. Für Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup ist das Buch ein nachhaltiges Geschenk. Er dankte der Ortsgruppe Karlsruhe der Badischen Heimat, die sich aktiv in die Diskussionen um die Stadtentwicklung einbringt. Für Autor und Herausgeber Heinrich Hauß bündelt sich in der Kultur die Attraktivität einer Stadt. Diese urbane Kultur werde von den Bürgern gelebt.  „Zusammengehalten wird dieser »Kulturfächer« von dem, was die Einrichtungen erst möglich macht, nämlich der zukünftigen Stadtpolitik, der Technologie Region, der Wirtschaft und den Bürgervereinen“, so Hauß weiter. Deshalb runden Beiträge zum Wirtschaftsstandort Karlsruhe den Band ab und bilden die Brücke zwischen Ökonomie und Kultur.

 

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Im Bild von links: Heinrich Hauß (Autor), Dr. Sven von Ungern-Sternberg (Präsident des Landesvereins Badische Heimat), Dr. Frank Mentrup (Oberbürgermeister Stadt Karlsruhe), Heinz Ohnmacht (Vorstandsvorsitzender BGV), Dr. Torang Sinaga (Verlagsleiter Rombach Verlag)

Cover

Heinrich Hauß (Hg.)

Karlsruhe – aufgefächert

Aspekte und Perspektiven der Kultur in der Stadt

Schriftenreihe der Badischen Heimat, Bd. 11

320 Seiten, zahlreiche Farbabb.

Hardcover, Halbleinen

€ 32,00 (D)

ISBN 978-3-7930-5105-3

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»Literaturgeschichte Österreichs« wurde in der Residenz des österreichischen Generalkonsuls in München vorgestellt

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von links im Bild: Prof. Oliver Jahraus, Generalkonsul Dr. Helmut Koller, Gudrun
Koller, Prof. Herbert Zeman

 

Das Österreichische Generalkonsulat präsentierte einem begeisterten Publikum den neuen Band »Österreichische Literaturgeschichte« mit dem Wiener Professor und Herausgeber Herbert Zeman am 29.4. in München. Die Auseinandersetzung mit der Literatur Österreichs in Deutschland versteht Generalkonsul Dr. Helmut Koller als einen kulturpolitischen Auftrag. Das 864 Seiten starke Buch ist im Rombach Verlag erschienen und gibt einen einmaligen Überblick der literarischen Erscheinungsformen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Der Anteil der Literatur Österreichs am gesamten deutschsprachigen Raum ist enorm. Im Gespräch zwischen Germanist Professor Oliver Jahraus und dem Herausgeber wurde deutlich, dass es im Kulturbereich keine Grenzziehung zwischen den Staatsgebieten gibt. Der künstlerisch-geistige Austausch war immer eng, und was durch die politischen Vorgänge durch des 20. Jahrhunderts oft schmerzlich geteilt wurde, sollte, laut Jahraus und Zemann kulturell in Sinne eines gemeinsamen Europas wieder zusammenfinden. Vieles davon war etwa in der Goethezeit schon verwirklicht. Für die modernen Bestrebungen kann daher die Literaturgeschichte eine wichtige Basis sein. Die Veranstaltung im Konsulat stand ganz in diesem Zeichen.

Herbert Zeman (Hg.)
Literaturgeschichte Österreichs
von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart
unter Mitwirkung von Leopold Auer, Martina Backes, Werner M. Bauer, Dieter Breuer, Hans-Edwin Friedrich, Wynfrid Kriegleder, Erich Trunz und Alois Wolf
2., überarbeitete und aktualisierte Auflage
864 S., geb., 15,4 x 22,8 cm
€ 100,80 (A), € 98,00 (D)
ISBN 978-3-7930-9734-1 Rombach Verlag

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Ahmad Milad Karimi zu Gast in der Sendung “horizonte” im HR-Fernsehen

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Zum Thema “Heiliger Krieg und christliches Abendland” diskutieren mit Meinhard Schmidt-Degenhard:

  • Ahmad Milad Karimi, islamischer Philosoph und Autor
  • Gila Lustiger, jüdische Schriftstellerin aus Paris
  • Johannes Röser, Chefredakteur von “Christ in der Gegenwart”

Sehen Sie hier die Sendung.

Aktuell ist von Ahmad Milad Karimi im Rombach Verlag erschienen:

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Wie modern ist Gustav Mahler?

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Die Studien im neuen Sammelband »Bahnbrüche: Gustav Mahler« verfolgen unter verschiedenen Perspektiven die Fragen nach der Modernität Gustav Mahlers. Seine Musik steht wie keine andere für den Aufbruch in die Moderne. Bei ihm verbinden sich Tradition und Avantgarde, überkommenes Formbewusstsein und experimentelle Strukturwagnisse, Frühromantik und modernes Ich. Bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts sorgte er für Irritationen. Erst allmählich setzte sich die Einsicht in den produktiven, experimentellen und zukunftsweisenden Charakter dieser Kompositionsweise durch.

Lesen Sie hier  das Vorwort.

Herausgeber: Christian Berger, Professor für Musikwissenschaft und Direktor des Musikwissenschaftlichen Seminars der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

Günter Schnitzler, Professor für Neuere deutsche Literatur und Musik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

Beiträger: Carolin Abeln, Peter Andraschke, Rainer Bayreuther, Christian Berger, Elmar Budde, Wolfried Gruhn, Stefan Häussler, Hanns-Werner Heister, Gerd Indorf, Janina Klassen, Hartmut Krones, Gösta Neuweirth, Günter Schnitzler, Michael Schwalb

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Rezension zu Sven von Ungern-Sternberg (Hg.): Naturschutz in Baden. In: Badische Zeitung vom 19.08.2016

Rezensent Stefan Hupka beschreibt am Beispiel der Protestaktionen in den 1950er Jahren unter dem Motto „Rettet die Wutachschlucht“, wie das Engagement von Bürgern die Historie des Naturschutzes in Baden geprägt hat. Diese erste große Bürgerinitiative hatte das Wasserkraftwerkprojekt schließlich verhindert. Es folgten Proteste gegen die Schwarzwaldautobahn oder das Atomkraftwerk in Wyhl. Das alles lässt sich in dem „verdienstvollen Geschichtsbuch“ nachlesen.

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Rezension zu Thorsten Loch / Markus Vette (Hg.): Potsdam ist geschlagen. In: Märkische Allgemeine vom 12.07.2016

In 172 Briefen an seine Eltern übermittelte der junge Leutnant Friedrich Clauson von Kaas seine Eindrücke aus dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Die Herausgeber ordnen das Erleben und Erinnern des jungen Offiziers kritisch in die bestehende Überlieferung zumeist prominenterer Zeitgenossen ein. Sie analysieren und kommentieren die militärische wie auch die persönliche Alltagsgeschichte.

Das Buch sei ein mehrfacher Glücksfall, urteilt der Rezensent Rüdiger Braun in der Märkischen Allgemeinen. Es illustriere die Mentalität des preußischen Adels und sei „ein einmaliges Dokument deutscher Befindlichkeit im späten 19. Jahrhundert“.

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Rezension zu Ariane Slater: »Militärsprache«

9783793098171Wie und warum sich die Kommunikationsformen bei der Bundeswehr und ihren Vorläuferarmeen verändert haben und welche militärsprachlichen Bereiche davon am meisten betroffen waren, davon handelt das Buch “Militärsprache. Die Sprachpraxis der Bundeswehr und ihre geschichtliche Entwicklung” von Ariane Slater. Dabei setze das Werk, so der Rezensent Norbert Stäblein, “einen Maßstab”. Es sei “eine beeindruckende Leistung”, das Thema so informativ und zugleich “mit einer Portion Humor” aufzubereiten und so die spezielle Sprache der Bundeswehr “ein bisschen verständlicher” zu machen.

 

Rezension: Norbert Stäblein: Ariane Slater: Militärsprache. Die Sprachpraxis der Bundeswehr und ihre geschichtliche Entwicklung, Freiburg i.Br. 2015, in: Zeitschrift für Innere Führung 3 (2016), S. 73.

Rezension zu Philipp Münch: »Die Bundeswehr in Afghanistan«

9783793098270_01Sowohl für die NATO als auch für die Bundeswehr stellte die International Security Assistance Force (ISAF) in Afghanistan den intensivsten und verlustreichsten Einsatz ihrer Geschichte dar. Da jedoch über die genaue Praxis dieser vielfach als problematisch gesehenen militärischen Mission jedoch wenig bekannt ist, untersucht Philipp Münch erstmals auf breiter Quellenbasis und in historischer Perspektive die Handlungslogik der Bundeswehr in Afghanistan, ebenso die relevanten politischen Entscheidungen. Dabei liefere das Buch “Die Bundeswehr in Afghanistan. Militärische Handlungslogik in internationalen Interventionen”, so der Rezensent Hans-Dieter Wichter, “überzeugende Analysen” und “wissenschaftlich fundierte und endlich einmal brauchbare Erklärungen für das Scheitern der Afghanistan-Politik.”

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Rezension: Hans-Dieter Wichter: Philipp Münch: Die Bundeswehr in Afghanistan. Militärische Handlungslogik in internationalen Interventionen, Freiburg i.Br. 2015, in: FAZ, 28. Juni 2016, S. 6.

Rezension zu Herbert Zeman (Hg.): »Bio-bibliografisches Lexikon der Literatur Österreichs«

ZemanLiteraturlexikon_USDruck.inddVon Ilse Aichinger bis Thomas Bernhard – das Bio-bibliografische Lexikon der Literatur Österreichs von Herausgeber Herbert Zeman erfasst alle Autoren, die innerhalb der jeweiligen Grenzen Österreichs vom Mittelalter bis zur Gegenwart gewirkt haben. Es dokumentiert ferner alle anonym erschienenen Werke, literarischen Zeitschriften, Almanache und Taschenbücher. Literaturwissenschaftler ebenso wie interessierte Leser erhalten einen fundierten Einblick in die gesamte österreichische Literaturlandschaft. Dass eine solche Lektüre sogar “vergnüglich” sein kann, davon ist der Rezensent auf PressReader.com überzeugt und führt dies sogleich am Beispiel des Schriftstellers HC Artmann vor. In Übereinstimmung mit Herbert Zeman ist er überzeugt, dass das Lexikon “nicht nur ein Herzensprojekt, sondern eine wissenschaftliche Notwendigkeit” darstellt.

 

Rezension auf: PressReader.com

Rezension zu Martina Wörgötter: »Poetik und Linguistik«

LIT214_Woergoetter_USKorr3.indd“Kerschbaumer verdient Leser” – so lautet das Postulat des Rezensenten Martin A. Hainz in Anbetracht der Tatsache, dass die Werke der Schriftstellerin Marie-Thérèse Kerschbaumers den Ruf haben, nur schwer zugänglich zu sein. Die linguistisch inspirierte Poetik der Autorin erfordert aufgrund ihrer stilistischen Heterogenität einen interdisziplinären Ansatz, den das Werk Poetik und Linguistik. Die literarische Sprache Marie-Thérèse Kerschbaumers von Martina Wörgötter verfolgt. Dabei gehe Wörgötter, so der Rezensent, ”raffiniert, vielschichtig und umsichtig” vor und lasse bei ihrem close reading eine “klare Methodik” walten. Wörgötter zeige damit “die Facetten einer Autorin, die sich durch diese Brüche als genuine Stimme bewährt.”

 
Rezension auf: fixpoetry.com